In der ersten Woche der Herbstferien hieß es für viele Berliner Kinder: ausruhen, ausschlafen und erholen. In den Wohnungen der FASS Nachwuchsspieler klingelte dagegen am Montagmorgen der Wecker. Erstes Treffen zur "Intensivtrainingswoche" war um 6:45. Aber auch die Trainer der FASS-Kleinschüler und Knabenmannschaften mussten ausgeschlafen sein, denn über 50 Kinder wollten das Eis im Erika-Hess-Stadion brennen lassen.
Aufgeteilt in zwei Leistungsgruppen absolvierten die Kinder ihre Übungen, mit jeweils einer Eiszeit je Tag. Mehr Eis war wegen der knappen Berliner Kapazität an Eisflächen nicht zu bekommen. Umso schöner für die jungen Sportler, dass sie auch beim beliebten Trockentraining bis an ihre Grenzen gehen konnten.
Die Stimmung beim FASS-Nachwuchs war trotz der frühen Anfangszeit bestens. Dafür sorgten vor allem auch Benjamin Hecker und Fabio Patrzek, zwei Leistungsträger der FASS Regionalliga-Mannschaft. In der Woche vor ihrem schweren Auswärtsspiel in Schönheide waren sie regelmäßig mit den beiden Trainingsgruppen auf dem Eis. Von den ehemaligen DEL-Profis Fabio (Eisbären) und Benjamin (Capitals) konnte sich manche Nachwuchshoffnung ein paar Tricks abgucken.
Auch auf der Tribüne des Erika-Hess-Stadions war für gute Laune gesorgt. Die vielen Trainingszuschauer wurden mit Kaffee und Keksen versorgt, und interessante Gespräche und Gäste verkürzten die Zeit. Unter anderem schaute Bodo Christ, Leiter des Trainerteams von FASS und zugleich ehemaliger Trainer vom jetzigen FASS-Knabencoach Pascal Kube vorbei, sozusagen also der Großvater der heutigen FASS-Knabenmannschaft. Angaben zu Trainingsfleiß und Disziplin seines damaligen Spielers wollte er aber nicht machen.
In der kommenden Woche gehen die Mannschaften wieder in den regelmäßigen Trainingsbetrieb. Trotz der in Berlin immer noch knappen Eiszeiten wollen die FASS-Nachwuchsmannschaften in ihren kommenden Punktspielen weiter angreifen.
EG/24. Oktober 2009