Anmelden  |  Registrieren
F.A.S.S. e.V. Berlin
Freier Akademischer Sportverein Siegmundshof
Junioren
Archiv 2007/08

FASS Berlin - OSC

Sonntag, 07.10.2007, 13.30 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion

 

10 : 6 (3:2 3:0 4:4)

PIM

FASS: 16 - 6/6/4

OSC: 24 + 10 (Drews) - 2/8/24

Berichte

Noch Sand im Getriebe

Mit der herben Heimniederlage gegen den ECC im Hinterkopf galt es am vergangenen Sonntag gegen den bereits Juniorenliga gewöhnten Konkurrenten aus Neukölln, dem OSC, erneut den Standort in dieser Liga zu bestimmen. Auf gut Deutsch - ein Sieg musste (sollte) her.

 

Mit 12 + 1 traten die Junioren gegen das Team des OSC an, die ebenfalls eine Auftaktniederlage hinter sich hatten (3:11 bei den Eislöwen aus Dresden).

 

Vor dem Spiel gaben sich die jeweiligen Teamverantwortlichen noch ein wenig der Regelkunde und den Durchführungsbestimmungen hin. Wird im Bereich des Sächsischen Eissportverbandes im Zwei-Mann-System gepfiffen (z. B. Dresden vs. Leipzig, 07.10., angesetzt Schöpel/Feller - am 27.10. Leipzig vs. OSC Schoch/Höfer), sind hier in Berlin derer Drei angesetzt. Zudem gilt dort in dieser Liga die Visierpflicht - die laut den Durchführungsbestimmungen nicht eindeutig vorgeschrieben ist - auch für Spieler, die das 18. Lebensjahr bereits vollendet haben. Ein Anruf beim stellvertretenden Schiedsrichter-Obmann Herrn Möhring brachte dann ein wenig Klarheit. Er beliess es zunächst bei der Regelauslegung, dass die bereits 18-Jährigen Spieler ein Halbvisier mit Mundschutz tragen dürfen. Drei Schiedsrichter blieben aber auf dem Eis.

 

Ob hier noch ein wenig Klärungsbedarf zwischen den Landesverbänden Berlin und Sachsen herrscht? Naja, wirklich nur ein wenig ...

 

Aber nun zum Sport:

Unsere Junioren zeigten zu Beginn, dass sie dieses Spiel gewinnen wollen und drängten in Richtung des von Sven Hannemann gehüteten OSC-Tores, vergaben jedoch beste Möglichkeiten. Der OSC beschränkte sich in diesen ersten knapp zehn Minuten auf gelegentliche Konter durch Einzelaktionen, jedoch auch ohne Erfolg. Aber wie das so ist mit den vergebenen Chancen und den Kontern - irgendwann klingelt's. Das geschah in der 10. Minute, als der OSC durch Kevin Fleckin Führung ging. Die Antwort durch Sebastian Reinhardt dauerte zwar nur 66 Sekunden (10:57), aber bei 11:28 führte wieder die Gäste. Die 18. Minute brachte dann doch, erneut durch Sebastian Reinhardt, den Ausgleich und knapp eine Minute später die bis dahin verdiente Führung durch Steve Roubicek.

 

Nach der ersten Pause zeigte die Manschaft stellenweise ihr mögliches Potenzial. Durch zwei Tore von Marcel Heinze (33., in Unterzahl, Assist Kevin Salewski/Steve Roubicek und 35., alleine) sowie Patrick Balko (in Unterzahl) konnte man mit einer beruhigenden Führung in das letzte Drittel gehen.

 

Wohl zu beruhigend, denn das Team liess im Spiel nach und so stand es nach zwei Toren des OSC innerhalb von 57 Sekunden (47. Minute) nur noch 6:4. Dem 7:4 durch Steve Roubicek (50.) folgte natürlich der erneute Anschlußtreffer (52., Nils Fleck), bis sich die Jungs mal wieder konzentrierten und durch Michael Reinhardt, Marcel Heinze und Dennis Karrenbauer bis zur 58. Minute das 10:5 herausschossen. Der sechste Treffer des OSC sechs Sekunden vor Spielende war nur noch Kosmetik, aber dennoch unnötig. Zudem verdrehte sich Sebastian Reinhardt im letzten Drittel das Knie. Eine Untersuchung in den nächsten Tagen wird Aufschluß über die Schwere der Verletzung geben.

 

Fazit: Die Junioren taten nicht mehr als nötig und liessen zuviel Unnötiges geschehen. Wenn sich alle mal über 60 Minuten konzentrieren und ihr wahres Leistungspotenzial abrufen würden, könnten solche Ergebnisse bzw. Spielverläufe garnicht erst zustande kommen. Wenn auch jetzt einige denken werden: "Wat will denn der, wir ham doch jewonnen." Aber die Älteren und insbesondere die, die draußen stehen, haben sowieso immer Unrecht. Immer?

 

Matze, 091007


KontaktSucheSitemapImpressum