

Sonntag, 14.10.2007, 10.00 Uhr, Schönheide
9 : 3 (3:0 3:2 3:1)
SG Schönheide/Chemnitz: 18
FASS: 6 + 10 (Gast) + 10 (M. Reinhardt)
Um 7 Uhr mussten wir aufstehen, 15 Minuten später zum Frühsport antreten. Nach etwas laufen und dehnen wurde gefrühstückt und wir fuhren los Richtung Schönheide. Mit etwas Verspätung kamen wir dort an.
Wir nahmen uns vor, an die Leistung der Vortages anzuschließen um so Punkte aus Schönheide mitzunehmen. Doch schon beim Warm-Up deutete sich an, was sich hinterher bewahrheiten sollte. Man merkte, dass wir uns in Erfurt zu sehr verausgabt hatten und keine Kraft mehr für eine Leistung wie am Vortag hatten.
Im 1. Drittel liefen wir unserem Gegner nur hinterher. Wir standen zu weit weg, hatten keinen vernünftigen Aufbau und nur zwei Schüsse aufs Tor. So lagen wir nach dem Drittel auch verdient mit 3:0 zurück.
Das zweite Drittel war defensiv betrachtet ähnlich schlecht wie das erste. Nur in der Offensive gelang uns mehr. Die beiden Tore durch Bodo Tüllmann (9:14) und Daniel Engelbrecht (16:35) waren jedoch eher Zufallsprodukte, als beide fast von der Torlinie dem schwachen Torhüter an die Kufe schossen und der Puck von da aus ins Tor sprang. So ging es mit einem 6:2 Rückstand in die letzte Pause.
Das letzte Drittel lief dann größtenteils sehr gut, wir standen in der Defensive besser und ließen nicht mehr so viel zu. Einen schönen Spielzug schloss erneut Bodo Tüllmann nach genauem Pass von Philip Boenecke zum 6:3 ab. Doch kurz vor Ende dieses Spiels fingen wir uns völlig unnötig drei Tore in Überzahl innerhalb von 36 Sekunden. Damit stand das Ergebnis von 9:3.
Noch ein paar Sätze zu den Schiedsrichtern: In Erfurt setzte sich die Tendenz des Vorjahres fort. Es war eine insgesamt gute Leistung, so haben die Schiedsrichter von Beginn an nach der Null-Toleranz-Regel gepfiffen und damit dafür gesorgt, dass das Spiel zwar hart, aber insgesamt fair blieb.
Auch die Tendenz in Schönheide setzte sich fort, nämlich die, dass hier keine Verbesserung der Schiedsrichterleistung in der nächsten Zeit zu erwarten ist. Zu viele Fouls auf beiden Seiten wurden nicht geahndet, sodass das Spiel immer aggressiver wurde. Auch die einfachsten Regeln wurden teilweise nicht beherrscht. So pfiffen die Schiedsrichter zweimal einen guten Angriff von uns ab, da ein Spieler aus Schönheide ein Foul begangen hatte. Der Haken an der Sache war nur, dass kein Schönheider am Puck war und uns somit zwei Chancen zu unrecht genommen wurden.
Fazit: Auf der Leistung vom Samstag können wir stolz sein und darauf muss man aufbauen. Das Spiel am Sonntag sollte schnell vergessen werden. Doch muss man auch beachten, dass wir erst drei Trainingseinheiten mit unserem neuen Trainer hatten und sich die Mannschaft noch finden muss. Knüpft man am kommendem Sonntag bei der Revanche gegen Schönheide an die Leistung in Erfurt an, so ist auch mehr erreichbar und das auch in den kommenden Spielen.
Jonathan "Joni" Maier