

Sonnabend, 27.10.2007, 14.30 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion
3 : 4 (0:0 2:3 1:1)
FASS: 10 - 6/0/4
Erfurt: 4 - 0/2/2
"In den letzten vierzig Sekunden einen Punkt zu verschenken ist immer sehr ärgerlich. Obwohl die Erfurter Mannschaft spielerisch und läuferisch besser war, haben wir unsere Stärke bewiesen und das Spiel über 60 Minuten spannend gehalten."
(Trainer Pascal Kube)
"Eigentlich war das Spiel gut. Unsere taktischen Vorgaben wurden umgesetzt. Erfurt war spielerisch am Ende besser und konnte das Spiel für sich entscheiden."
(Co-Trainer Sebastian Reinhardt nach dem Spiel)
Im zweiten Saisonspiel der Schüler von FASS Berlin empfing der Gastgeber die Mannschaft des EHC Erfurt (Young Dragons). Beide Mannschaften hatten Ihre bisherigen Saisonspiele verloren. Fragt man die Zuschauer und Eltern der beteiligten Mannschaften, hätte vor dem Spiel wohl niemand mit einem solch knappen Endergebnis gerechnet. Doch eins nach dem anderen.
Das Spiel begann im ersten Drittel mit einem sehr guten Angriffsspiel der Erfurter welche die Schülermannschaft von FASS Berlin des öfteren in deren Drittel eingeschnürt hatten. Dennoch schafften es die Erfurter Stürmer nicht den Punkt hinter die Torlinie des Berliner Torhüters Marius Treutler (#14) zu befördern. Drei Pfostenschüsse in weniger als fünf Minuten; FASS hatte in diesem Drittel viel Glück nicht schon höher in Rückstand gekommen zu sein.
Mit der positiven Motivation eines guten ersten Drittels hat die Mannschaft von FASS Berlin das zweite Drittel wohl etwas zu unkonzentriert begonnen und kassierte bei 1:49 folgerichtig einen Konter des Erfurters Stürmers David Horn (#18). Noch unter Schock über die plötzliche Führung folgte nur 50 Sekunden später das 0:2. Danach konnte die Schülermannschaft von FASS Berlin um Trainer Pascal Kube wieder aufwachen und schaffte den besonders wichtigen Anschlusstreffen zum 1:2 nach einem lehrbuchreifen Angriffsspiel mit Doppelpass zwischen Bastian Tüllmann (#7) und Steven Haucke (#16). Das Spiel gewann an Spannung, da FASS Berlin sich durch eine kämpferische Leistung mit viel Willenskraft im Spiel halten konnte. Abermals Steven Haucke konnte dann bei einer Überzahlsituation die Chance für einen schnellen Angriff nutzen und verwandelte treffsicher zum 2:2 Ausgleich in der 33. Minute. Die Erfurter Mannschaft konnte jedoch bereits drei Minuten nach dem Ausgleich den alten Abstand wieder herstellen und so ging es mit einem Rückstand von 2:3 in die zweite Drittelpause.
Das dritte Drittel sollte also die Entscheidung in diesem nunmehr fesselnden Spiel bringen. Die Mannschaft von FASS Berlin konnte im dritten Spielabschnitt in der 46. Spielminute abermals den Rückstand aufholen und glich zum 3:3 aus. Selbst eine fast zweiminütige Unterzahl 3:5 durch zwei unnötige Strafen in der 48. Minute konnte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung torlos überstanden werden. Zwei große Chancen zur eigenen Führung konnte das Team um Kapitän Sebastian Wolf (#8) nicht verwerten sondern kassierte stattdessen aus einer eher harmlosen Situation heraus in der 59. Spielminute das 3:4. (...)
FASS hätte in diesem Spiel aufgrund der gezeigten Mannschaftsstärke sicherlich einen Punkt verdient, vor allem dass zweimalige Rückstände ausgeglichen wurden, obwohl die spielerische und läuferische Stärke von Erfurt klar ersichtlich war, spricht für die Mannschaft. Ein Dank sei an dieser Stelle auch an die Spieler gerichtet, die nicht immer zum Einsatz kommen. Hier zeigt sich Mannschaftsstärke und Motivation. Wir sind gespannt, wie die nächsten Spiele ausgehen und ob die Leistung des Spiels bestätigt und somit wiederholt werden können.
Paul Baseck