

Sonnabend, 10.11.2007, 19.00 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion
4:7 (1:5 0:2 3:0)
FASS: 16
ECCP: 30
Es hätte ein schöner Eishockeyabend für die Weddinger Eishockeyfans werden können. 600 Fans fanden sich am Samstagabend zum Lokalderby gegen den ECC Preussen im Erika-Hess-Eisstadion ein. Motiviert gingen beide Mannschaften in die Partie, die bereits im ersten Drittel entschieden werden sollte.
FASS-Goalie Stefan Leibrandt erwischte gegen seinen Ex-Verein einen rabenschwarzen Tag. Von 8 Schüssen schlugen 5 in seinem Kasten ein. Völlig verunsichert durch die leichten Treffer reagierte der 20-jährige in der Partie. Im zweiten Drittel fing sich der ansonsten zuverlässige Torhüter der Akademiker wieder, musste allerdings in der 32. Minute erneut einen Doppelschlag über sich ergehen lassen, währenddessen Preussen-Torhüter Jan Kamenik Kopf und Kragen riskieren musste, um seinen Kasten sauber zu halten. Mit 7:1 gingen die Preussen siegesgewiss in die verdiente Pause.
Im letzten Drittel konnten die Mannen um FASS-Coach Heiko Awizus ihre spielerische Überlegenheit endlich auch in Tore ummünzen. Mit einem Doppelschlag machten sie das Ergebnis ein wenig annehmbar. Preussen wusste danach das Ergebnis trotz Weddinger Dauerdruck zu verteidigen. 19 Sekunden vor Spielende verkürzte Verteidiger André Berger mit seinem zweiten Treffer auf 4:7.
Fazit zum Spiel: Abhaken und beim nächsten Heimspiel die Fans versöhnen. So der Tenor nach der Partie. Vom Spielerischen braucht man sich nicht vor den Preussen zu verstecken, man muss nur seine Nerven im Griff haben. In 14 Tagen gegen die Jonsdorfer Falken haben die Akademiker ihr nächstes Heimspiel.
FASS Berlin – ECC Preussen 4:7 (1:5, 0:2, 3:0)
Tore: 0:1 5:48 Hurbanek (Murray), 5-4; 0:2 6:38 Fritschken; 0:3 8:23 Stephan (Hurbanek, Murray), 4-5; 0:4 17:19 Murray (Jeschke, Hurbanek) 5-4; 1:4 17:52 M. Müller (Kugler), 1:5 19:55 Geistler (Stephan); 1:6 31:47 Fritschken (Hermle), 4-5; 1:7 32:55 Fritschken (Penalty), 2:7 42:28 Kugler (Kasten, Aicher), 3:7 43:31 Berger (Dreischer), 4:7 59:41 Berger (Kasten), 5-3
Strafen: FASS Berlin 16 – ECC Preussen 30
Zuschauer: 600
Gerald Hagen
Am Samstag fand im Erika Hess Eisstadion in Wedding das mit viel Spannung erwartete erste Lokalderby der Saison zwischen FASS Berlin und dem ECC Preussen statt. Endergebnis 4:7 ( 1:5, 0:2, 3:0 )
Ein Drittel mit einer 5:1 Führung reichte den Preussen, um den erhofften Sieg einzufahren. Mit einer konzentrierten Leistung spielten die Preussen in diesem ersten Drittel und zeigten, dass in der Mannschaft noch mehr Potential steckt. Den Torreigen eröffnete der Kapitän Kay Hurbanek selbst in Unterzahl, ein super Zuspiel von Oldie Doug Murray konnte er zur Führung verwandeln.
Den zweiten Treffer markierte Marc Fritschken mit einem beherzten Schuss fast von der blauen Linie flach ins Netz. Tor Nummer drei dann durch Konstantin Stephan in Überzahl auf Vorarbeit, der im ersten Drittel hervorragend harmonierenden, Kay Hurbanek und Doug Murray. In der 18. Minute Tor Nummer vier durch Doug Murray selbst wieder in Unterzahl, mit einem Schuss aus spitzem Winkel, die Vorlagen kamen auch wieder von Kay Hurbanek und Yann Jeschke. Noch in der 18. Minute konnte FASS mit einem Glückstreffer den Anschluss zum 1:4 erzielen, Torschütze Maxi Müller war selbst überrascht. Doch die Preussen setzten noch eins drauf, in der 20. Spielminute erzielte Basti Geistler auf Vorlage von Konstantin Stephan den Treffer zum 1:5 Pausenstand.
Im zweiten Drittel flachte das Spiel ab, die Preussen schraubten zurück und auch das nötige Glück fehlte im Abschluss. Trotzdem konnte die Führung durch zwei Treffer von Marc Fritschken, 1:6 auf Vorlage von Marcel Hermle und 1:7 mit einem souverän verwandeltem Penalty, ausgebaut werden.
Im letzten Drittel waren die Preussen dann gedanklich wohl schon unter der Dusche oder beim Siegesbier. Sie ließen sich vom Gegner provozieren, erhielten unnötige Strafzeiten und vergaßen letztlich das Toreschiessen. FASS konnte die Situation nutzen und mit Treffern von Jörn Kugler und zweimal durch den Ex Preussen André Berger zum 4:7 Ergebniskosmetik betreiben.
Bei FASS Berlin fehlten die hoch gepriesenen Neuzugänge Terence Kast, Benjamin Nitschke und vor allem Susann Götz. Es wäre wirklich interessant gewesen, wie sich die Eislady vom Deutschen Meister OSC zwischen den Männern behaupten kann.
Bei den Preussen fehlten der gesperrte Alex Segmüller und die Verletzten Lino Werner, Stefan Leciejewski und Torhüter Björn Leonhardt. Für Björn Leonhardt gab es leider noch kein grünes Licht vom Arzt, er muss noch weiter mit dem Training aussetzen und somit sind die nächsten Einsätze noch weiter offen.
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Quelle:
ECC Preussen