

Sonnabend, 10.11.2007, 18.30 Uhr, Paul-Heyse-Str.
1 : 8 (0:0 0:6 1:2)
FASS:
YDE:
"Ab sofort spielen wir nur noch das erste und letzte Drittel!"
(Jörg Dymke, Tr)
"Ich fand es blöd, dass wir uns gegenseitig runtergezogen haben. Das war keine Mannschaft, sondern Einzelsport. Wir hätten besser sein können."
(Jessica Fischer)
Eigentlich könnte man denken, dass das dritte Spiel gegen die Erfurter seine gewohnten Lauf nehmen würde. Die deutlichen Niederlagen und frühen Gegentore der ersten zwei Spiele sprachen dafür. Aber gab es da nicht ein letztes Drittel in Erfurt!? An genau diese Leistung knüpften unsere FASS- Knaben an. Der Chronist der Ereignisse notierte verwirrt in der 7. Spielminute: Immer noch 0: 0! Die Minuten vergingen. Wir Eltern an der Bande völlig verwirrt. Was war mit unseren Kindern? Hat die unendliche Zeit, die wir in den Eisstadien bisher verbracht haben doch einen Sinn? Der Puck lief, die Chancen waren da, der Gegner nicht übermächtig, die 12 und die 20 fast wirkungslos. Wer redete noch vom Regionalligaderby im Wedding? Hier in Friedrichshain kochte das Eis! Stolz und etwas ermattet ging es nach dem ersten Drittel in die Kabine.
Doch leider gibt es im Eishockey ein zweites Drittel. Dieses, in Fachkreisen schon FASS- Krankheit genannt, verlief dann aber leider enttäuschend. In nur 9 Minuten kassierten wir teils in Unterzahl, teils durch individuelle Fehler verursacht 6 Gegentore. Aber auch das hat die deutlich gestärkte Mannschaft nicht zusammenbrechen lassen.
Im letzten Drittel dann wieder ein Aufbäumen. Die kämpferische Leistung stimmte die Abwehr stand gut. So war es nur konsequent, dass das erste und heute einzige FASS- Tor fiel. In der 57. Minute konnten wir endlich jubeln. Ta überwand auf Vorarbeit von Vanessa den Torhüter der Erfurter. 1:8 war das Endergebnis, unserer Meinung 4 Gegentore zu viel und hätten wir einige der guten Chancen besser genutzt, auch 3 Tore für unsere FASS-Knaben zu wenig.
Paul Schwenzer