

Sonntag, 02.12.2007, 09.30 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion
1 : 5 (1:1 0:4 0:0)
Über die Spielansetzung am Samstag auswärts in Jonsdorf und Sonntag früh zu Hause gegen Halle wunderten wir uns schon vorher, war doch der Zeitraum für die Erholung für unsere Kinder eigentlich nicht da. Trotzdem war die Stimmung nach dem Sieg und den bisherigen Ergebnissen gegen die Hallenser gut.
Das erste Drittel begann mit Chancen auf beiden Seiten, die Torhüter vereitelten frühe Tore. Nach kurzer Spielberuhigung konnte dann Phillip in der 9. Minute auf Vorarbeit von Basti die Führung erzielen. Alle dachten, jetzt geht es seinen gewohnten Lauf gegen Halle. Die Räume wurden eng gemacht, Druck aufgebaut. Doch durch einen Alleingang der Nummer 19 konnten die Jung-Bullen ausgleichen. So ging es in die erste Drittelpause.
Dann begann das zweite Drittel. Eigentlich müsste man nach dem Ergebnis 4: 0 für Halle nun sagen, es war schrecklich. Aber leider gewinnt im Eishockey der, der die Tore schießt und nicht der, der besser spielt. Die Gegentore fielen entweder in Unterzahl, als wir alle in der Vorwärtsbewegung waren oder durch individuelle Fehler. Es war verrückt: Wir spielten Eishockey und Halle schoss die Tore.
Mit klarem Rückstand begann das Schlussdrittel. Wer aber nun dachte unsere Mannschaft würde sich der Niederlage hingeben, hatte sich getäuscht. Chancen wurden ständig erarbeitet, teilweise schnürten unsere Kinder die Hallenser minutenlang im Drittel ein. Aber es wollte kein Tor fallen. Entweder schossen wir daneben, den Torwart an oder die Beine der Young-Bulls-Spieler waren dazwischen. Man sah die deutlich die bessere Spielanlage bei den Fass-Knaben und den Willen, noch ein Tor zu schießen. Alle Reihen drückten ins gegnerische Drittel, aber keiner traf.
Nein, ich war nicht enttäuscht nach dem Spiel, eher traurig. Aber was wir Eltern von der Tribüne von unseren Kindern sahen war für diese Altersklasse trotz der Niederlage passables Eishockey. Also weiter trainieren und als Team zusammen weiter wachsen.
Axel Schwenzer