Regionalliga
Archiv 2007/08

FASS Berlin - BSC 07

Sonnabend, 08.12.2007, 19.00 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion

 

16 : 0 (2:0 5:0 9:0)

 

Tore:

1:0 08:03 Daniel Kuch (Masche), 2:0 16:19 Rumid Masche (Hecker, Kuch), 3:0 23:17 Christopher Kasten (Berger), 4:0 30:15 Daniel Kuch (Masche), 5:0 32:56 Rumid Masche (Kuch, Hecker), 6:0 34:46 Jens Heyer (Dreischer, Kuch), 7:0 36:55 André Berger (Kuch, M. Müller), 8:0 40:34 Jörg Müller (Kuch, Hecker), 9:0 43:04 Maximilian Müller (Hecker, Kuch), 10:0 44:20 Benjamin Hecker (Fiedler), 11:0 44:44 Fabian Rudloff (Heyer), 12:0 48:51 Benjamin Hecker (J. Müller, Kuch), 13:0 49:16 Paul Fiedler (Rudloff), 14:0 49:46 Benjamin Dierksen (Thielsch), 15:0 51:55 Benjamin Hecker (Kuch), 16:0 55:25 Paul Fiedler (Rudloff)

 

Zuschauer: 202

PIM

FASS: 12

BSC 07: 14

Berichte

Pflichtsieg mit Startschwierigkeiten und Happyend

„Licht aus“ hieß eine Aktion, bei der Samstagabend um 20 Uhr in ganz Deutschland für 5 Minuten das Licht ausgeschaltet werden sollte. Manch einer der 202 Besucher des Regionalliga-Eishockeysspiels von FASS Berlin gegen den Berliner Schlittschuhclub 07 hat sich allerdings schon vorher gewünscht, dass das Spielgeschehen im Dunkel stattfinden würde. Obwohl am Ende ein souveräner 16:0 (2:0, 5:0, 9:0) Sieg der Akademiker stand, war insbesondere im ersten Drittel wenig bis kein attraktives Eishockey zu sehen. Obwohl die Gastgeber fast 90% der Spielanteile hatten, kam abgesehen von zwei Toren nicht viel dabei heraus. Die paar wirklichen Chancen machte ein trotz Verletzung gut parierender Sven Gall im Gäste-Tor zunichte, meist scheiterten die Weddinger aber an sich selbst, spielten zu umständlich oder schossen schlicht meilenweit in alle Richtungen am Tor vorbei.

 

Im Mittelabschnitt lief dann mit zum Teil umgestellten Reihen mehr bei den Akademikern zusammen, beim Club ließen zudem zusehends die Kräfte nach. 5 Gegentreffer kassierte Gall in dieser Phase, auf Berliner Seite wurde fast zur Halbzeit Goalie Marcel Weise gegen Marcel Vegelahn ausgewechselt. Viel zu tun hatten beide nicht, nur einige wenige Male mussten sie jeweils gefährliche Schüsse entschärfen.

Im Schlussdrittel brach der Club dann völlig ein, zwischenzeitlich fielen die Tore fast im Minutentakt. 9 waren es insgesamt und das obwohl bei FASS mit Masche, Berger und Kapitän Aicher drei (angeschlagene) Leistungsträger in der Kabine blieben.

 

Ohnehin waren beide Mannschaften ohne einige ihrer Stammspieler angetreten, so fehlten z.B. beim Club Olaf Radant und Topscorer Marcel Schwind, mit dem am Ende vielleicht kein zu Null gestanden hätte. Verteidiger und 2. Vorsitzende Martin Ohme fungierte aufgrund einer Verletzung als Trainer, konnte beim seiner Ansicht nach „schlechtesten Saisonspiel“ somit nur tatenlos zusehen. Bei FASS Berlin fehlten u.a. Kugler, Tittus, Teichert und Paulick, gegen den Tabellenletzten war das aber letztlich kein Manko. So freuten sich Nachwuchsspieler bzw. die dritte Reihe insbesondere im letzten Drittel über reichlich Eiszeit und Scorerpunkte, während die Nichtanwesenden zum Teil mit ihren bisher meist hart erkämpften Punkten einige Plätze in der mannschaftsinternen Wertung verloren haben. Scorerkönig an diesem Abend mit insgesamt 10 Punkten (2 Tore, 8 Vorlagen) war Daniel Kuch, gefolgt von Benjamin Hecker mit 7 Punkten und einem Hattrick.

 

Für die Weddinger war es der höchste Sieg, für den Club die 8. zweistellige und bis dato höchste Niederlage. Auch war es das einzige Spiel, in dem man keinen eigenen Treffer erzielten konnte. Nicht, dass man es nicht bis zuletzt immer mal wieder probiert hätte, und 46 Sekunden vor der Schlusssirene sah es auch so aus, als ob den Gästen der verdiente Ehrentreffer nicht verwehrt bleiben würde. Sven Dietz scheiterte im Alleingang dabei aber nicht an FASS-Keeper Marcel Vegelahn sondern an der Latte.

 

Während der BSchC bereits am Sonntag um 13:15 Uhr gegen Niesky wieder ran muss, steht bei FASS Berlin am kommenden Samstag ein nächstes Derby auf dem Plan. Dann geht es um 19:30 Uhr in der Deutschlandhalle gegen den ECC Preussen, und bei diesem Spiel wird Trainer Heiko Awizus alle Spieler brauchen, um eine Chance zu haben, die 4:7 Niederlage aus dem Hinspiel wieder gutzumachen, wobei ein verlässlich agierender Torwart schon mal die halbe Miete wäre. (...)

 

 Kerstin Moritz für Kufennews

Souveräner Sieg gegen den Rekordmeister Berliner Schlittschuhclub

Einen deutlichen 16:0-Sieg erreichten die Akademiker von FASS Berlin in der Regionalliga Nordost gegen den Berliner Schlittschuhclub. Dabei musste Trainer Heiko Awizus nach mehreren Absagen auf einige Stammspieler verzichten. Dafür bekamen einige Nachwuchsspieler umso mehr Eiszeit. Durch die nötigen Umstellungen lief es im ersten Drittel überhaupt nicht. Die Abstimmung untereinander war nicht die beste; zudem zeigte Gästekeeper Sven Gall wieder einige sehenswerte Paraden. So stand es nach zwanzig Minuten erst 2:0.

 

Im zweiten Drittel stellte Coach Heiko Awizus die Reihen erneut um. Die neuformierten Reihen harmonierten deutlich besser untereinander und das machte sich auch gleich im Abschluss bemerkbar. In schöner Regelmäßigkeit schlug die schwarze Hartgummischeibe im Club-Gehäuse ein. Selbst eine Auszeit von Club-Coach Martin Ohme konnte das nicht ändern. Mit einer klaren 7:0 Führung ging es in die zweite Pause.

 

Im letzten Drittel ließ Fass-Coach Awizus die angeschlagenen Aicher, Berger und Masche bereits den verdienten Feierabend antreten und ließ den Nachwuchsspielern viel Eiszeit zukommen. Die bedankten sich mit einer guten Leistung gegen einen weiter kämpfenden Gegner, der allerdings stets einen Schritt zu langsam war. Im letzten Drittel erzielten die Weddinger allein neun! Treffer. Damit war die 8. zweistellige Niederlage im 8. Spiel für den Club besiegelt. Das 10:0 war zugleich der 100ste Gegentreffer für den BSchC. Aber Hut ab vor dem Team, sie kämpfen bis zur letzten Sekunde.

 

Nun heißt es, sich wieder auf einen stärkeren Gegner einzustellen. Am kommenden Samstag um 19:30 Uhr tritt man zum Rückspiel gegen den ECC Preussen Juniors in der Deutschlandhalle an. Gegen die Charlottenburger möchte man die unnötige 4:7 Niederlage im Hinspiel wieder wettmachen.

 

Gerald Hagen

Schützenfest im Wedding

08.12.2007 Mit einem 16:0 (2:0/5:0/9:0) Erfolg gegen den Berliner SC festigt FASS Berlin den 3. Platz in der Regionalliga Ost.

 

Probleme hatten die mit drei Förderlizenzspielern der Eisbären Juniors angetretenen Akademiker nur im 1. Drittel, in denen nur 2 Tore durch Daniel Kuch (9.) und Rumid Masche (17.) gelangen. Auch nach dem 3:0 durch Christopher Kasten (24.) hielt der Club kämpferisch dagegen. Ab der 30. Minute drehten die Weddinger allerdings gegen konditionell nachlassende Gäste richtig auf. Sven Gall im Tor der Gäste bekam immer mehr zu tun. Daniel Kuch (31.), Rumid Masche (33.), Jens Heyer (35.), André Berger (37.), Jörg Müller (41.), Maximilian Müller (44.), Benjamin Hecker (45., 49., 52.), Fabian Rudloff (45.), Paul Fiedler (50., 56.) und Benjamin Dierksen (50.) sorgten für den klaren 16:0 Erfolg. Der Club in diesem Spiel wie immer kämpferisch gut, aber nicht in der Lage, die Gastgeber zu bremsen. Schwach diesmal nur die Offensive. Denn Torchancen blieben Mangelware, die beste hatte Sven Dietz in der letzten Minute, als er bei einem Break mit einem Schuss an der Latte scheiterte. Ansonsten hatten Marcel Weise und der in der 31. Minute eingewechselte Marcel Vegelahn nicht viel zu tun. Allerdings fehlten beim Club mit Topscorer Marcel Schwind, Olaf Radant, André Petters und Martin Ohme einige Leistungsträger.

 

 Norbert Stramm für Radio Eiskalt