

Sonntag, 16.12.2007, 15.00 Uhr, Deutschlandhalle
1 : 7 (0:1 0:2 1:4)
Bevor das Spiel so richtig begann, ereigneten sich überraschende Dinge auf dem Eis der Deutschlandhalle. Mitten in der Eisaufbereitung brachen die Eismeister ihre Arbeit ab und verschwanden mit ihrer Zamboni in den dunklen Gängen der Halle. Oh, dachte der Betrachter, das ist ja eine neue, nette Spielidee. Eine Mannschaft spielt nur auf dem bereiteten, die andere Mannschaft nur auf dem unbereiteten Eis. Während noch überlegt wurde, wie die Mannschaft für das unbereitete Eis ausgewählt werden würde, kam die Aufklärung.
Noch bevor die Schiedsrichter das Eis betreten hatten, verhängten nämlich die Eismeister die erste Kollektivstrafe. Abbruch der Eisbereitung wegen Betreten des Eises durch einige Dresdner, die von einer Auswechselbank zur anderen kommen wollten.
Eine weitere bizarre Anekdote aus der Berliner Welt des Eishockeys.
Das Spiel begann dann, zwar mit marmorierter Eisfläche, aber diesmal mit richtigen Schiedsrichtern.Und als wollten unsere Spieler sich selbst ein Weihnachtsgeschenk machen, stürmten, kombinierten und schossen sie so, als ginge es darum, den ersten Sieg zu landen. Torchancen in einem Drittel, die ausgereicht hätten, um zwei Spiele klar zu gewinnen. Aber um Tore zu schießen, fehlte den Schülern das nötige Selbstvertrauen und die Abgeklärtheit. Dies hatten aber die Dresdner, die auch für ihr Tor in diesem Drittel nur eine Chance brauchten. So geht das. Für unsere Spieler gab es dann ab dem zweiten Drittel wieder eine komplett aufbereitete Eisfläche, massenhaft Tormöglichkeiten, aber am Ende ein 1-7.