Knaben
Archiv 2007/08

SG OSC/BSC - FASS

Sonntag, 27.01.2008, 13.30 Uhr, Eisstadion Neukölln

 

1 : 13 (0:4 0:7 1:2)

Tore

0:1 Zimmermann (Olbert, Bohn) 10:41, 0:2 Gasde (Schulz) 14:22, 0:3 Zimmermann 15:00, 0:4 Olbert (Bohn) 17:14, 0:5 Gasde 21:47, 0:6 Zimmermann (Olbert, Bohn) 23:32, 0:7 Zimmermann (Bohn) 23:55, 0:8 Gasde 28:20, 0:9 Germershausen 34:30, 0:10 Gasde (Srinamueang) 34:38, 0:11 Srinamueang 35:11, 0:12 Bohn (Olbert, Zimmermann) 48:59, 0:13 Bohn 53:17, 1:13 Waschow (Reiche) 59:55 (PP1)

PIM

OSC: keine

FASS: 6 - 0/4/2

Berichte

Stimmen zum Spiel

"Man sieht von Spiel zu Spiel eine Entwicklung der Mannschaft, spielerisch hat es mir heute gut gefallen."

(Jörg Dymke, Tr)

 

"Was ist besser? Zwei Liter Cola oder gesunde Zähne?"

(Paul Schwenzer)

27.01.2008 OSC/BSC vs. FASS

Das Lokalderby der Knaben in der Ostdeutschen Meisterschaft zwischen den Junghirschen vom OSC Berlin und F.A.S.S. Berlin am Sonntag, den 26.01.2008 endete mit einem klaren Sieg für die jungen Akademiker. Der Endstand von 1:13 (0:4; 0:7; 1:2) wird zwar nicht wirklich dem Leistungsstand beider Mannschaften gerecht, geht aber auf Grund der vielen individuellen Fehler der kleinen Hirsche am Ende doch in Ordnung.

 

Das erste Drittel begannen die Kinder vom OSC sehr konzentriert und engagiert, ließen kaum zu, dass die Kinder von FASS ihre Angriffe aufbauen konnten. Kam doch einmal ein Spieler durch eine Einzelaktion bis vor unser Tor, konnte unser Torwartersatz von den Kleinschülern, Jeremia, durch gute Paraden das Tor sauber halten.

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle, die uns dies ermöglicht haben!

In der elften Minute begann dann der Torereigen für FASS. Die Konzentration auf die gestellten Aufgaben ließ nach und einige Spieler versuchten mit der Brechstange, nach vorne zu arbeiten und ein Tor zu erzwingen. Die ausgegeben Devise, das eigene Drittel und Tor sauber zu halten, schien vergessen. Immer wieder standen ein oder mehrere gegnerische Spieler vor dem Tor frei. So konnten die Spieler von FASS bis zum Ende des Drittels einen beruhigenden Vorsprung von 4 Toren heraus arbeiten.

 

Die Ansage der Trainer in der ersten Drittelpause schien aber nicht bei alle Kindern angekommen zu sein, denn mit vier schwarzen Minuten und drei Gegentoren begann das zweite Drittel. Diese Phase der Unkonzentriertheit konnte erst durch eine Auszeit beendet werden. Doch auch die hier gesagten Worte schienen schon nach wenigen Minuten vergessen zu sein, denn auch zum Ende des zweiten Drittels folgten innerhalb von zwei Minuten drei weitere Tore, so dass das Mitteldrittel mit insgesamt sieben Toren zum zwischenzeitlichen Spielstand von 0:11 führte.

 

Erst im letzten Drittel schienen unsere Knaben endlich erwacht zu sein, denn nun konnten sie sich immer wieder selbst gute Chancen erarbeiten, die allerdings immer wieder beim gegnerischen Torwart endeten. Doch ein Ehrentreffer lag in der Luft und gegnerische Angriffe wurde immer wieder erfolgreich abgewehrt werden! Doch das lang ersehnte Tor sollte erst fünf Sekunden vor Schluss und nach zwei weiteren Gegentreffern fallen, war aber dafür wunderbar heraus gespielt. Der Rückkehrer Dennis legte die Scheibe nach einem schnellen Alleingang uneigennützig ab und der nachfolgende Darren konnte die Scheibe im Netz des Gegners gekonnt unterbringen.

 

So endete dieses Lokalderby bei halbwegs annehmbarem Wetter, denn der anfängliche Dauerregen endete pünktlich zum Einwurf um 13.30 Uhr und setzte erst kurz vor Ende dieser Partie wieder ein. Das letzte Drittel nährt auch weiter die Hoffnung, das nächste Aufeinandertreffen gegen die Akademiker knapper gestalten zu können.

 

 Klaus Eckelt für den OSC Berlin

Leider keine zwei Liter Cola

Als wir gegen 11.30 von zu Haus losfuhren konnten wir nicht glauben, dass es heute tatsächlich in Neukölln ein Eishockeyspiel geben würde. Auf eine Wasserschlacht, wie die Schüler am letzten Spieltag, hatten wir keine Lust. Völlig ungläubig kam Paul G. an und fragte: “Spielen wir wirklich?“ Er sollte es nicht bereuen aber dazu später mehr ...

 

Als wäre uns der Wettergott gnädig verschwand der Regen pünktlich zum Spielbeginn. Die Eismeister hatten gute Arbeit geleistet und man konnte fast von regulären Bedingungen sprechen. Unsere Fass-Knaben in beeindruckender Spielstärke von 16 + 1 angetreten wollten gegen den OSC ein klares Ergebnis. Doch was sie uns dann am Beginn des ersten Drittels zeigten war unterirdisch. Keine Kombinationen, ein völlig zerfahrenes Spiel. Dem durch die Abgänge sehr geschwächten OSC gelang es sich immer wieder im unserem Drittel festzusetzen. Paul hielt was er musste, nur Vanessa erarbeitete sich in der siebenten Minute eine Chance. Die ersten zehn Minuten waren zum Vergessen; was wir hier auch tun, denn es wurde besser.

 

Leon gelang in der elften Minute die Erlösung Nach schöner Vorarbeit von Philip schob er zum 1: 0 ein. Als wäre das der Wachruf gewesen, wurde weiter Druck gemacht. Ein Heber von Dustin war leider nicht der zweite Treffer, aber seine schöne Vorarbeit konnte Vanessa im Fallen zum 2 : 0 verwerten. Unsere nicht nur am heutigen Tag spielstärkste Angriffsreihe mit Leon, Basti und Philip erhöhte in der 15. Minute (Leon) und in der 18. Minute (Philip) mit wunderschöne Tip-in nach Pass von Basti) auf 4 : 0 an Ende des ersten Drittels.

 

Der Trainer schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, nur zwei Minuten nach Anpfiff stand es schon 7:0, Vanessa und zweimal Leon trafen. Der OSC nahm eine Auszeit. Aber auch die folgende Strafe gegen uns konnten die überforderten OSC-Knaben nicht nutzen, im Gegenteil in Unterzahl hob Vanessa zum 8 : 0 ein. Danach wurde es etwas ruhiger auf dem Eis, die obligatorische Strafe von Dustin wurde ohne Probleme überstanden, und in der 35. Minute hatte sich das Kommen für Paul G. auch gelohnt, den Puck an der blauen Linie bekommen, ab zum Tor und rein damit! Das dachte sich Vanessa auch und dann stand es 10 : 0, kurz darauf wollte Ta auch auf den Spielberichtsbogen und erhöhte zum 11 : 0. So ging es in die zweite Drittelpause.

 

Das Thema war nun: Schaffen wir den Shutout? Nadine gab Paul eine Prämie von zwei Litern Cola in Aussicht.

 

Das letzte Drittel begann etwas verschlafen aber die Sonne war kurz erwacht und wollte nun auch mal schauen ob das klappen könnte. In der 49. und 53. erhöhte Basti dann noch zum 13 : 0. Die Blicke gingen immer wieder zur Uhr: Wie lange noch? Die Minuten vergingen, der OSC machte noch mal Druck und wollte den Ehrentreffer. Die Mannschaft verteidigte gut und erarbeitet sich weitere Chancen. Dann die 59. Minute: Ein Fass-Spieler musste auf die Strafbank, der OSC witterte die Möglichkeit. Ein kleiner Fehler in unserer Verteidigung fünf Sekunden vor Schluss ergab eine drei auf null Situation für den OSC, den ersten Schuss hielt Paul noch aber im Nachsetzen gelang dem OSC doch noch das erste Tor des Spieles.

 

13 : 1 lautete auch der Endstand in diesem sehr einseitigen Spiel.

 

Axel Schwenzer