Junioren
Archiv 2007/08

FASS Berlin - ECC Preussen

Sonnabend, 09.02.2008, 18.30 Uhr, Paul-Heyse-Eishalle

 

5 : 6 (4:1 1:2 0:3)

Tore

1:0 04:35 Roubicek (Karrenbauer), 2:0 12:33 Roubicek (M. Reinhardt, Altemeier) PP1, 2:1 12:50 Gaab (Labuhn, Grunwald), 3:1 15:12 Gust (Altemeier), 4:1 16:14 M. Reinhardt (Gust, S. Reinhardt), 5:1 25:17 Gust (S. Reinhardt, Balko) PP1, 5:2 34:17 Labuhn (Grunwald), 5:3 36:12 Artemkin (Gräber), 5:4 42:05 Labuhn (Grunwald) PP1, 5:5 49:47 Labuhn (Grunwald), 5:6 59:05 Grunwald

PIM

FASS: 20 - 4/10/6

ECC: 22 + 10 (Labuhn) - 6/20/6

Berichte

Spannung beim letzten Derby gegen FASS

Fast alle Meisterschaftsspiele konnte man in dieser Saison, meist mehr als überlegen, für sich entscheiden, diesmal war jedoch (fast) alles anders. Unsere Junioren trafen auf eine kompakte, kämpferisch gut eingestellte FASS-Mannschaft, die gezeigt hat wie steigerungsfähig ein Team binnen einer Saison sein kann.

 

Nach nur 4:35 min. im ersten Drittel schlug die Scheibe, zum Ersten, in den Kasten von Marco Guthke. Unsere Junioren wirkten auch bei dem zweiten Gegentreffer (12:33 min.) von FASS mehr als überrannt und orientierungslos. Nach Auszeit direkt nach dem zweiten Gegentreffer schienen die Preussen dann wacher und erzielten den Anschlusstreffer zum 1:2 durch Danny Gaab. Trotzdem unsere Junioren langsam ins Spiel fanden, konnte man leider nur einen Rückstand von 1:4 mit in die „ungemütliche“ Pause nehmen. Auch das zweite Drittel, dass dann unsere Junioren mit wesentlich höheren und qualitativ bessere Spielanteilen mit 2:1 für sich entscheiden konnte, blieb spannend.

Auch im letzten Drittel, beim anfänglichen Spielstand von 3:5 für FASS, leistete unser Gegner mehr als nur Gegenwehr und erkämpfte sich die ein oder andere verdiente Chance. Unsere Junioren erhöhten den Druck auf das gegnerische Tor und konnten schließlich in der 49. und 50 Minute jeweils durch Philipp Labuhn, beide Male auf Zuspiel von Philipp Grunwald, ausgleichen. Dann endlich und auch unterm Strich verdient, fiel 55 sek. vor Spielende der Siegtreffer zum 6:5 durch Philipp Grunwald. (...)

 

 Natascha Miethke für den ECC

Zum Greifen nah ...

Der Sieg war zum Greifen nah, wir konnten ihn schon spüren und dann das.

 

Die Euphorie, die vom letzten Samstag noch in uns steckte, war deutlich zu spüren. Wir führten 5:1 und das auch verdient.

 

So einen Vorsprung darf man sich doch eigentlich nicht mehr nehmen lassen. Was ist passiert? Setzte der Schlendrian ein? Versagte die Kondition? Ich weiß es nicht. Ich bin der Meinung, wir haben alles gegeben. Gut, manche Strafminuten mussten nicht sein, vor allem nicht die wegen zu vieler Spieler auf dem Eis. Fehler wurden auch gemacht, wie z.B. das Tor einfach nicht getroffen, obwohl man fast allein davor stand, doch allem voraus, die blaue Linie, die wir nicht "zu" gemacht haben.

 

Doch Schuldzuweisungen sind verkehrt, "an die eigene Nase fassen" ist angesagt. Nur unseren Torwart, den spreche ich frei. Der hat gehalten, was das Zeug hielt.

 

Nach Spielschluss gab es für jeden noch einen Schokoladenweihnachtsmann, warum auch immer. Wenn auch behauptet wird, Schokolade macht wieder glücklich, mich heute nicht. Denn wir hätten es schaffen können und das ist ganz hinten in meinem Köpfchen drin, das lässt mich nach vorne schauen. Es war schließlich das beste Ergebnis gegen den ECC in dieser Saison.

 

Denn mit dieser Euphorie, Freude und des - wie Papa immer sagt - "A.... aufreißens"; können wir den Rest, der noch kommt, schlagen und wir werden gewinnen.

 

Wir halten zusammen.

 

Sebastian Reinhardt