Regionalliga
Archiv 2007/08

FASS Berlin - ELV Niesky

Sonnabend, 15.03.2008, 19.00 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion

 

8 : 5 (3:1 4:0 1:4)

Tore

1:0 (01:32) Glöden (Harloff, Kugler), 2:0 (04:59) Kugler (Hecker, Berger), 3:0 (07:45) Hecker (Masche) UZ1, 3:1 (13:18) Schwabe, 4:1 (27:26) Tittus (Berger, Kugler), 5:1 (28:17) Kasten (Hecker), 6:1 (32:51) Kugler (Tittus, Harloff), 7:1 (36:30) Hecker (Kuch) UZ1, 7:2 (41:04) Volek (Michalk), 7:3 (49:27) Hudec (Svatos, Volek) PP1, 7:4 (49:53) Schwabe (Svatos, Schwarz) PP1, 7:5 (53:20) Svatos (Schwabe, Hudec) PP1, 8:5 (58:59) Kuch

PIM

FASS: 13 + SpD (Gensel) - 2/2/29

ELV: 16 + 10 (Leyva) - 6/6/14

Berichte

Skandalschiri sorgt für Tornado-Niederlage

Die Nieskyer unterlagen den starken, mit vollem Kader (auch den Förderlizenzspielern von den Eisbären) antretenden Berlinen im Kampf um einen Playoff-Platz. Nach total verunglückten Start (0:3 nach acht Minuten) kämpften sich die Tornados ins Spiel, kamen durch Theo Schwabe zum 1:3 und hatten etliche Chancen zum zweiten Tor. Vor allem im MItteldrittel trat aber Hauptschiedsrichter Karl-Heinz Schiffer auf den Plan. Steffen Thau: "So etwas Parteiisches habe ich noch nie gesehen. Die Berliner haben für Fouls, für die sich eine Fünf-plus-Spieldauerstafe gehört hätte, gar nichts bekommen, wir mussten auf die Bank, wenn wir nur gehustet haben." Vier Berliner Tore waren die Folge, das Spiel war praktisch weg.

 

Aber die Nieskyer gaben nicht auf. Volek erzielte das 2:7, und als der Schiri ein Foul der Berliner, das eine Platzwunde im Gesicht von Sven Becher zur Folge hatte, mit einer Zwei-Minuten-Strafe bestrafen wollte, drohte Thau, sein Team vom Eis zu nehmen. Schiffer gab dann regelkonform (hoher Stock mit Verletzungsfolge) doch eine Fünf-plus-Spieldauerstrafe. Die Nieskyer nutzten die fünfminütige Überzahl zu drei Toren (Hudec, Schwabe und Svatos) und war danach dem 6:7-Anschlusstreffer mehrfach nahe. "Wenn uns der gelungen wäre, hätten wir wahrscheinlich das Unmögliche geschafft", sagte Thau nach dem Spiel. So aber lief den Nieskyern die Zeit davon. Als die Tornados völlig aufmachten, kassierten sie noch den K.O. bedeutenden achten Gegentreffer.

 

 HP ELV Niesky

Sachsen Teil 1 erfolgreich

Mit einem verdienten 8:5 (3:1/4:0/1:4) Erfolg gegen Tornado Niesky startete FASS Berlin in das Wochenende der Wahrheit mit Spielen gegen Niesky und Jonsdorf.

 

FASS begann sofort druckvoll und erfolgreich. Denn bereits nach 92 Sekunden konnte Janis Glöden den Gastgeber in Führung bringen. Und FASS drückte weiter. Da Gästegoalie Thomas Bresagk nicht seinen besten Tag hatte, kamen die Akademiker zu weiteren Toren. Jörn Kugler (5.) und Benjamin Hecker (8.) sorgten für eine beruhigende 3:0 Führung. Aber dann kam er wieder, der Schlendrian. Die Gäste kamen besser ins Spiel und mit viel Glück zum Anschlusstreffer. Denn ein von der Seite abgegebener Schuss von Jens Schwabe prallt von der Kelle von FASS-Keeper Stefan Leibrandt ins Tor (14.). Nun war ein Bruch im Spiel. Allerdings schafften es die Gäste nicht, daraus Kapital zu schlagen.

 

Was immer die Gäste im 2. Drittel auch anstellten, sie schafften es nicht, ein Tor zu erzielen. Denn Stefan Leibrandt hatte einen recht guten Tag. Und auch die Feldspieler verrichteten ihre Arbeit ordentlich. So schaffte man es, den Vorsprung durch Tore von Nicolai Tittus (28.), Julian Teichert (29.), Jörn Kugler (33.) und Benjamin Hecker (37.) auf 7:1 auszubauen. Und damit waren die Gäste noch gut bedient, denn hätte der Schiedsrichter im 2. Drittel so gepfiffen, wie er das im letzten tat, hätte es für Niesky noch viel schlimmer kommen können.

 

Stattdessen kam Niesky unter freundlicher Mithilfe des Schiedsrichters ins Spiel zurück. Denn dass dieser Hardy Gensel mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge in die Kabine schickte, ist zwar vertretbar, nur hätte er eine ähnliche Strafe im 2. Drittel auch gegen die Gäste pfeifen müssen. Und auch sonst pfiff der Herr auf einmal recht eigenartig. So konnten Jakub Volek (42.), Josef Hudec (50.), Jens Schwabe (50.) und Ivo Svatos (53.) auf 5:7 verkürzen. Drei der vier Tore der Gäste fielen dabei in Überzahl. Die Gäste versuchten nun natürlich, noch weitere Treffer zu erzielen. Doch ein katastrophaler Fehlpass im eigenen Drittel machte alle Hoffnungen auf einen eventuellen Punktgewinn zunichte. Stattdessen sorgte Daniel Kuch für den 8:5 (3:1/4:0/1:4) Endstand. Und mit diesem Ergebnis waren die Gäste noch gut bedient.

 

 Norbert Stramm für Radio Eiskalt - Teil 2 lest ihr beim Jonsdorf-Spiel ...

Akademiker fertigen Niesky ab - Heute soll der nächste Sieg in Jonsdorf folgen

Bei den Akademikern zählen für die Play-Off-Teilnahme gegen direkte Konkurrenten nur noch Siege. Gestern wurde der schärfste Konkurrent schnell abgefertigt.

 

Das Spiel begann schnell und druckvoll und erfolgreich. Denn bereits nach 92 Sekunden konnte Janis Glöden den Gastgeber in Führung bringen. Und FASS drückte weiter. Niesky´s Goalie Thomas Bresagk zeigte ungewohnte Schwächen und so kamen die Akademiker schnell zu weiteren Toren. Jörn Kugler (5.) und Benjamin Hecker (8.) in Unterzahl sorgten für eine beruhigende 3:0 Führung. Auch durch einen Gegentreffer ließen sich die Weddinger nicht beirren. Die Gäste kamen zwar besser ins Spiel und mit viel Glück zum Anschlusstreffer (14. Min). Nun war ein Bruch im Spiel, aus dem die Gäste allerdings kein Kapital schlagen konnten.

 

Was immer die Lausitzer im 2. Drittel auch anstellten, sie schafften es nicht gegen den überragenden Stefan Leibrandt ein Tor zu erzielen. Und wer vorne nicht trifft, kassiert hinten die Tore. Nicolai Tittus (28.), Christopher Kasten (29.), Jörn Kugler (33.) und Benjamin Hecker (37.) konnten mit ihren Treffern einen sicheren 7:1 Vorsprung erzielen.

 

Im letzten Drittel passierte dann zuerst nur recht wenig. Stattdessen kam Niesky unter freundlicher Mithilfe der Akademiker ins Spiel zurück. Hardy Gensel musste mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe wegen hohen Stock mit Verletzungsfolge in die Kabine und so konnten Jakub Volek (42.), Josef Hudec (50.), Jens Schwabe (50.) und Ivo Svatos (53.) im fünfminütigen Powerplay auf 5:7 verkürzen. Niesky warf natürlich alles nach vorn und versuchte noch weitere Treffer zu erzielen, aber Daniel Kuch konnte beim Forechecking einen Pass abfangen und netzte zum verdienten 8:5-Endstand ein.

 

Gerald Hagen

Sachsen in drei Akten - Es geht um die ersten "Big Points"

... steht diesmal auf dem Spielplan. Nachdem am letzten Wochenende keine Punkte eingefahren werden konnten, sollte es doch diesmal möglich sein, Siege zu erringen. Für das Regionalligateam ist es sogar schon fast Pflicht ...

 

Der Samstagabend bringt nach drei Wochen Heimspielpause das Team von Trainer Heiko Awizus wieder nach Wedding und es heißt: "Sachsen, in drei Akten". Mit den Tornados aus Niesky kommt der aktuelle Tabellendritte ins Erika-Hess-Eisstadion, der zudem seine letzten drei Auswärtsspiele gewinnen konnte. Da unser Regionalligateam in die Play offs will, wird es diese Serie von Niesky beenden. Spielbeginn ist wie üblich um 19.00 Uhr.

 

"Durch das spielfreie Wochenende und die Niederlagen gegen Timmendorf und Tabellenführer Schönheide sind wir aber momentan auf den 7. Platz abgerutscht. Unsere Chancen sind aber nach wie vor gut und wir können die Qualifikation für das Highlight der Saison 2007/2008 noch aus eigener Kraft erreichen. Mit vollständigem Kader können sie alle Teams in der Liga besiegen."

 

Bei den Akademikern ist nach der schweren Handverletzung aus dem Hinspiel in Niesky Daniel Kuch wieder mit dabei. Inwieweit mit den fünf Förderlizenzspielern von Kooperationspartner Eisbären Juniors morgen gerechnet werden kann, entscheiden Juniorstrainer Ziesche und Derek Mayer nach dem Oberligaspiel gegen die Weiden.

 

Neben Ex-DEL Torhüter Thomas Bresagk ragen besonders die Kontingentspieler Jaroslav Hlavnick, Josef Hudec, Ivo Svatos und die Routiniers Marcel Leyva, Thorsten Schwarz sowie Topverteidiger Sebastian Greulich aus dem Kader heraus. In der Vorrunde verloren wir mit einem stark dezimierten Kader auswärts mit 4:3, das Heimspiel konnten die Akademiker erst nach einem wahren Krimi knapp mit 4:2 gewinnen. Das Hinspiel in der Meisterrunde im Februar ging nach Penaltyschießen mit 2:3 an die Lausitzer. Am Samstag soll mit dem Sieg gegen Niesky die ersten "Big Points" für die Play-Off-Qualifikation geholt werden.

 

Gerald Hagen

Tornados spielen in der Hauptstadt

Alte Bekannte treffen aufeinander

 

Nach einem sehr erfolgreichen Doppelwochenende im Norden Deutschlands geht es am Sonnabend, den 15.03.2008 für die Tornados wieder mal nach Berlin. Das Spiel der Nieskyer Cracks gegen FASS Berlin Juniors beginnt um 19.00 Uhr in Wedding.

 

Die letzte Begegnung der beiden Mannschaften in der Meisterrunde war am 03.02.2008 in Niesky. Da gewannen die Männer um Trainer Steffen Thau nur knapp mit 3:2 nach Penalty. (...)

 

 HP ELV Niesky Pressemitteilung