
Freitag, 28.03.2008, 20.00 Uhr, Wurmbergstadion
4 : 3 (2:0 0:3 2:0)
1:0 (07:19) Westerkamp (Stütz, Garthe) PP1, 2:0 (11:54) Westerkamp (Bippus, Hiendlmeyer), 2:1 (21:03) Awizus (Masche, Berger) PP1, 2:2 (21:53) Aicher (Tittus, Harloff), 2:3 (32:05) Hecker (Tittus, Masche), 3:3 (47:46) Garthe (Westerkamp, Deibert) PP1, 4:3 (52:34) Stütz (Garthe, Westerkamp) PP1
ESCB: 10 - 4/2/4
FASS: 18 - 4/6/8


Ein packendes Spiel im Kampf um die Play off Plätze lieferten sich die Harzer Wölfe Braunlage und FASS Berlin.
Während Braunlage unbedingt gewinnen musste, würde FASS bereits ein Punkt reichen, um sich zumindest Platz 4 zu sichern. Es wurde ein spannendes Spiel mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Braunlage zwar mit der ersten Chance, danach aber agierten die Gastgeber nervös und verhalfen FASS zu einigen Torchancen. Die erste Powerplay Situation brachte das erste Tor. Torschütze war Braunlages Peter Westerkamp, der Stefan Leibrandt im Tor von FASS mit einem Hammer von der blauen Linie bezwang (8.). Danach Braunlage das bessere Team. Und mit dem 2:0, wieder durch Peter Westerkamp, der nach einem Break erfolgreich war. Torchancen gab es noch einige im 1. Drittel, Tore jedoch nicht.
Mit Überzahl für FASS ging es ins 2. Drittel. Und das nutzte Heiko Awizus nach 63 Sekunden zum Anschlusstreffer. 50 Sekunden später dann sogar der Ausgleich durch Lucien Aicher. Nun waren die Harzer verunsichert. Und das nutzte FASS in Person von Benjamin Hecker, der mit einem Rückhandschlenzer Braunlages Goalie Mario D'Antuono überwand (33.). FASS weiter mit Chancen, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Am Ende war Braunlages Coach Bernd Wohlmann "froh, dass man nur 2:3 zurück lag."
Im letzten Abschnitt waren nun die Gastgeber gefordert. Und sie nahmen diese Herausforderung an. FASS schwächte sich durch Strafen selbst. Diese Einladung nahmen die Harzer an. Marc Garthe (48.) und Richard Stütz (53) brachten die Gastgeber vor der Saisonrekordkulisse von 922 in Führung. Am Ende blieb es beim 4:3 (2:0/0:3/2:0) Sieg der Harzer, die sich damit für die Play Offs qualifizieren. Ein auf Grund der besseren Chancenverwertung verdienter Sieg der Harzer. FASS - Coach Heiko Awizus war trotzdem mit der Leistung des Teams zufrieden. Lediglich die vielen Strafen im letzten Drittel bemängelte er. Die Berliner brauchen gegen Jonsdorf einen Sieg, fällt dieser mit zwei Toren Unterschied aus, kann man sogar noch auf Platz 3 vorrücken.
Es war eine Nervenschlacht mit dem besseren Ende für die Harzer Wölfe! Nach einem dramatischen 4:3 (2:0, 0:3, 2:0)-Erfolg über FASS Berlin haben die Wölfe den Einzug in die Play-Offs der Eishockey-Regionalliga Nord-Ost perfekt gemacht. Ob die Harzer allerdings als Dritter oder Vierter in die entscheidende Saisonphase starten, und wer damit Gegner in den Play-Offs sein wird, hängt von den weiteren Ergebnissen des Wochenendes ab.
Vor rund 1000 Zuschauern erwischten die Wölfe den besseren Start. In Überzahl hämmerte Peter Westerkamp den Puck in den Winkel (8.). Auch Berlin hatte einige Chancen, die FASS-Stürmer scheiterten aber immer wieder am glänzend aufgelegten Wölfe-Keeper Mario D’Antuono. So konnte Westerkamp nach einem mustergültigen Konter und genauer Vorlage von Andreas Bippus auf 2:0 erhöhen (12.).
Den Start in das Mitteldrittel verschliefen die Harzer dann jedoch komplett. Zunächst konnte Berlin in Überzahl verkürzen (22.), genau 50 Sekunden später erzielte Lucien Aicher sogar den Ausgleich. „FASS hat in dieser Phase unheimlich viel Druck aufgebaut“, musste auch Wölfe-Coach Bernd Wohlmann anerkennen. Als der starke Benjamin Hecker in der 33. Minute die Gäste schließlich in Front brachte, schien die Partie zu kippen. Mit mehreren Glanztaten verhinderte D’Antuono aber einen höheren Rückstand. „Wir hatten es in dieser Phase selbst in der Hand, die Partie zu entscheiden“, ärgerte sich anschließend Berlins Spielertrainer Heiko Awizus.
Die letzten 20 Minuten waren an Spannung kaum mehr zu überbieten. Nach und nach erkämpften sich die Wölfe wieder Oberwasser, während die Berliner zu viele Strafen kassierten. „Wir haben in Überzahl ein riskantes System gespielt, aber es hat sich ausgezahlt“, war Wohlmann nach Spielende froh. Im Powerplay markierte zunächst Marc Garthe den umjubelten Ausgleich (48.). Dann fälschte ebenfalls bei numerischer Überlegenheit der Wölfe FASS-Stürmer Daniel Kuch einen Schuss von Richard Stütz in das eigene Tor ab – das 4:3 (53.). Zuvor hatte D’Antuono einen Alleingang von Hecker entschärft, der einen erneuten Rückstand bedeutet hätte.
So aber konnten die Harzer in den letzten Minuten den knappen Vorsprung über die Zeit bringen, auch, weil FASS am Ende nicht alles riskierte und den Torwart nicht vom Eis nahm. Der direkte Vergleich zwischen den Wölfen und FASS endete somit unentschieden, da beide Teams die Heimspiele jeweils mit einem Tor Unterschied für sich entscheiden konnten. Berlin hat im Spiel gegen Jonsdorf nun aber die Chance, bei einem Sieg mit mindestens zwei Toren Unterschied auf Grund des besseren Torverhältnisses auf Platz Drei zu klettern. Das alles sind jedoch Rechenspiele, die Bernd Wohlmann relativ egal waren: „Wir sind in den Play-Offs, das ist das Entscheidende!“
Knapp haben die Akademiker im vorletzten Meisterrundenspiel in Braunlage beim direkten Konkurrenten eine vorzeitige Play-off-Qualifikation verpasst, fuhren letztlich sogar ohne einen Punkt nach Hause. Nachdem man einen 0:2-Rückstand aufholte und zwischenzeitlich mit 3:2 führte, verlor das Team von und mit Coach Heiko Awizus am Ende mit 3:4 (0:2, 3:0, 0:2). Es war eine hart umkämpfte und bis zur letzten Sekunde spannende Partie, bei der die Harzer Wölfe am Ende als glückliche Sieger vom Eis gingen und somit Revanche für den, ihrer Meinung nach aufgrund angeblicher Befangenheit des Hauptschiedsrichters, fragwürdigen 5:4 Sieg der Akademiker vom vergangenen Montag nahmen.
Alles in allem sahen die 922 Zuschauer eine sehr ausgeglichene Partie mit vielen guten Chancen auf beiden Seiten. Auch wenn die Drittel jeweils scheinbar klar von einem Team gewonnen wurden, hatten stets beide Torwarte alle Hände voll zu tun und sowohl Stefan Leibrandt im Berliner, als auch Mario D’Antuono im Harzer Gehäuse zeigten großartige Paraden. Ausschlaggebend war im Endeffekt die Powerplayausnutzung, aber auch die allgemeine Chancenverwertung. Während FASS nur ein Powerplay in Zählbares verwandeln konnte, erzielten die Harzer drei ihrer vier Tore in Überzahl, eines davon bei doppelter. Durch fast die doppelte Anzahl von Strafzeiten schwächten sich die Akademiker außerdem, waren zum Ende des Schlussdrittels stehend k.o., zumal über weite Strecken nur mit zwei Reihen gespielt wurde.
Die drei Punkte blieben jedenfalls nicht unverdient und auch Dank eines hervorragenden D’Antuono in Braunlage, die sich damit schon einmal die Qualifikation für die Play-offs gesichert und ihr Saisonziel erfüllt haben. Bei FASS heisst es dagegen weiter abwarten, muss man nun im Heimspiel gegen Jonsdorf in jedem Falle drei Punkte holen, um den Einzug in die Play-offs festzumachen. Sicher eine lösbare Aufgabe, siegte man beim Hinspiel in Jonsdorf doch deutlich mit 7:1 gegen den Sachsenligaaufsteiger und momentan Tabellenvorletzten. Bleibt zu hoffen, dass die Kraftreserven bis zum Anpfiff wieder aufgetankt sind.
Kerstin Moritz
• Ein Sieg mit 2 Toren Vorsprung reicht
• Braunlage gewinnt glücklich und hat FASS kann morgen gegen Jonsdorf den 3 Platz festmachen
• Aussssssssssssssssssss
• 9 Sekunden und Bully im Mitteldrittel
• Noch 15 Sekunden
• Noch 23 Sekunden
• Braunlage gewinnt Bully - Schieri pfeift ab und lässt wiederholen bei 58:58
• Bully im Mitteldrittel
• 58:25 zeigt die Uhr
• Icing von Braunlage
• Die letzten 2 Minuten laufen
• 57:28 Bully im Braunlager Drittel
• Hecker setzt sich durch, wird aber abgedrängt
• 56:28 gespielt - Bully im Braunlager Drittel
• Hecker jetzt immer in "Doppeldeckung"
• Aichers Schuss von D*Antuono gehalten
• Harloff verzieht
• Schuss Awizus - D*Antuono hält
• Noch 5 Minuten - Jungs haltet durch - noch reicht es
• Nun Powerplay für FASS
• Westerkamp schiesst die Scheibe vors Tor - "Eigentor" durch Daniel Kuch, er hat die Scheibe abgefälscht
• Bullygewinn Braunlage - Westerkamp schiesst aber raus mit der Scheibe - neuer Aufbau, Westerkamp schiesst, aber Leibrandt hält
• Auszeit Braunlage bei 51:33
• Gerangel vor dem Tor, aber nur der Berliner muss auf die Strafbank
• Weitere Strafe gegen FASS
• Leibrandt steht wie ein Fels
• Braunlage jetzt im Berliner Drittel
• FASS wieder in Unterzahl - Kuch sitzt draussen
• Riesenchance durch Hecker - D*Antuono hält mit viel Mühe
• Braunlage gleicht zum 3:3 aus
• Nun wieder unterzahl für FASS - Gries wegen Halten
• Kulczynski knapp am Tor vorbei - Braunlage nun wieder komplett
• Break Braunlage und Gefahr durch Weitschuss - Aber Braunlage bleibt im Scheibenbesitz
• Chance durch Tittus, aber Scheibe wieder raus
• Nun FASS in Überzahl
• Braunlage spielt sich die Scheibe selbst wieder raus - neuer Aufbau
• Kulle kann die Scheibe rausbringen
• Braunlage jetzt in Angriff
• Strafe gegen FASS angezeigt
• FASS wieder komplett
• Braunlage macht gleich Druck - Ist ja auch in Überzahl
• Das Drittel beginnt nun
• Die Schiedsrichter nehmen eine Spielerkontrolle vor (Reinert, Anm. d. Red.)
• 3. Drittel - Beginn verzögert sich -
• Ende des 2. Drittels beim Stand von 3:2 für FASS Berlin
• Unterzahlbreak durch Kuch, aber D*Antuono gehalten
• Es läuft die letzte Spielminiute im zweiten Drittel
• Jetzt Strafzeit Kulle
• Nun liegt ein Braunlager auf dem Eis. Diskussionen der Schiedsrichter mit Awizus. Der Braunlager hält sich die Schulter und fährt zum Wechsel
• Leibrandt hält im Moment alles, nun Scheibe im Berliner Tor, aber Schiedsrichter winkt ab. Scheibe wurde mit hohen Stock ins Tor bugsiert.
• Braunlage versucht sich im Aufbau, aber Masche blockt - Neuer Aufbau, Schuss von Westerkampf, aber abgewehrt
• Nun FASS in Unterzahl
• FASS schiesst aus allen Lagen - André Berger nur an den Pfosten
• FASS jetzt im Powerplay
• Braunlage jetzt wieder sehr konfus, es kommen im Moment nur noch Befreiungsschläge
• 3:2 Hecker
• Toooooooooooooooooooooooooooorrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr
• Braunlage jetzt wieder sehr aggressiv
• Geht aber ohne Strafe weiter
• Schiedsrichter beraten jetzt, ob einer was gesehen hat
• Winkler liegt auf dem Eis und hält sich das Gesicht, aber Schiedsrichter macht keine Anstalten eine Strafe zu verteilen
• Braunlager Chance von Berger geklärt
• FASS wieder komplett
• Schuss von Braunlage, aber wegen Torraumabseits abgepfiffen 28:51
• Braunlage versucht aufzubauen, abgefangen durch Masche, Hecker Schussversuch, aber geblockt. Bully im Braunlager Drittel
• Konter durch Kuch, Nachschuss Aicher D*Antuono hält mit Mühe
• FASS drückt weiter, Braunlage ist im Moment sehr nervös
• Konter Awizus, abgeprallt, Masche Nachschuss, Scheibe zu Tittus, Schuss und Braunlage prügelt die Scheibe raus
• TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOORRRRRR
• FASS setzt nach
• Tor für FASS Berlin
• 2. Drittel geht los
• Das 1. Drittel ist beendet. FASS wird das 2. Drittel mit 1:25 in Überzahl beginnen
• FASS im Angriff, aber Hecker scheitert wieder an D*Antuono
• Spiel wird giftig
• Nach Schuss von Berger konfusion vor dem Tor
• Bullygewinn, Hecker zieht ab aber D*Antuono wehrt ab
• Konter Braunlage, aber Leibi hält
• Kuch setzt sich durch und wird von hinten gefoult, aber keine Strafe
• Konter Braunlage, aber Leibi hält
• Konter durch Kuch, aber D*Antuono kann mit viel Glück abwehren
• Torchance durch Masche, aber D*Antuono hält 13:30
• Braunlage nun sehr aggressiv
• Bippus setzte sich an der Seite durch , pass auf Westerkamp, der Leibrandt keine Chance lässt
• Jetzt D*Antuono unter Druck durch Schüsse von Hecker und Kuch
• Braunlage setzt nach, aber FASS hält dagegen
• Tor durch Westerkamp von der blauben Line
• Nun Unterzahl für FASS - Schuss von Stütz, aber Leibrandt hält
• Nun Braunlage mit Torchance durch Bippus,
• Torchance von Masche, aber Braunlager Tor ist verschoben
• Verhaltener und abwartender beginn. Beide Teams lauern auf Fehler
• 2 Min gespielt, nervöser Beginn von Braunlage
• Erste Torchance durch Benni Hecker
• Spielbeginn
• Jetzt wird der Spieler #3 Richard Stütz von den Braunlager Fans geehrt
• Es geht wegen der vielen Zuschauer etwas später los
• Finale am Braunlager Wurmberg: Mit einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten „Harzer Wölfe“ können die Akademiker als Tabellendritter in die Play-offs einziehen
• HSR Ehlert, LSR Camin/Schneider
• Beide Mannschaften verlassen jetzt die Eisfläche zur Eisaufbereitung
• Willkommen!!! - Spielbeginn 20:00 Uhr.
Es geht um alles oder nichts. Es sind Play-Offs, obwohl eigentlich der letzte Spieltag der Meisterrunde ansteht. Wenn die Harzer Wölfe am Freitag Abend FASS Berlin empfangen, steht ein echtes Endspiel um die Play-Off-Teilnahme an. Bei einem Sieg wären die Wölfe sicher qualifiziert, bei einer Niederlage heißt es zittern und auf die Ergebnisse der Konkurrenz hoffen. Beginn im Braunlager Wurmbergstadion ist um 20 Uhr.
Im Heimspiel gegen Fass Berlin geht es aber nicht allein um sportliche, sondern auch um finanzielle Dinge, die für den Eishockeysport im Harz entscheidend sein können. Schließlich locken in den Play-Offs lukrative Heimspiele gegen Schönheide und Preussen Berlin. „Wir brauchen am Freitag alle Harzer zur Unterstützung im Stadion am Wurmberg“, ruft Präsident Joachim Klaeden auf. „Es geht um Viel für das Harzer Eishockey!“
„Wir wollen mit einem Sieg den dritten Platz fest machen“, gibt Bernd Wohlmann die Richtung vor. Die Rechnung des Interimstrainers ist einfach: Gewinnen die Wölfe mit zwei Toren Vorsprung, stehen sie in der Endtabelle auf jeden Fall vor FASS Berlin, der direkte Vergleich würde nach der unglücklichen 4:5-Niederlage im Hinspiel für die Harzer sprechen. Ein Erfolg mit einem Tor sichert zumindest die Play-Offs.
Ein Auge sollte die Harzer Verteidigung vor allem auf Benjamin Hecker haben. Der bullige Stürmer war lange Zeit höherklassig aktiv, in der bisherigen Meisterrunde konnte er schon 18 Tore erzielen. Mit Akteuren wie Rumid Masche, Daniel Kuch, Jörn Kugler und Spielertrainer Heiko Awizus verfügen die Berliner zudem über weitere starke Stürmer. Goalie Stefan Leibrandt ist zudem ein sicherer Rückhalt.
Da trifft es sich gut, dass Alexander Deibert nach seinem Comeback inzwischen richtig Fahrt aufgenommen hat. Fünf der letzten sechs Wölfe-Tore gehen auf das Konto des Kapitäns! Auch die Defensive der Harzer zeigte sich nach dem Auftritt in Schönheide beim Heimspiel gegen die Wedemarker stark verbessert. Schließlich konnte am Ende nicht nur der Sieg gefeiert werden, es war der erste Shut-Out (Sieg ohne Gegentor) seit über zwei Jahren!
Für ein hochklassiges und spannendes Spiel der Wölfe gegen FASS Berlin im Wurmbergstadion ist somit alles angerichtet. „Es wird ein großer Zuschauerzuspruch erwartet. Wir möchten unsere Fans daher bitten, möglichst in Fahrgemeinschaften oder den angebotenen Fanbussen zum Spiel zu kommen“, sagt Schatzmeister Dieter Harting angesichts des zu erwartenden Besucherandrangs.
Zu ihrem vorletzten Meisterrundenspiel treten die Akademiker am Freitag, 20:00 Uhr, beim ESC Harzer Wölfe in Bestbesetzung an. Die Cracks aus dem Berliner Wedding möchten ihre kleine Serie von vier Siegen in Folge gerne ausbauen, hätten sie doch bei einem Sieg den dritten Platz in der Meisterrunde erreicht, der bei den anschließend startenden Play Offs wahrscheinlich die Serie gegen den Lokalrivalen ECC Preussen bedeutet.
Auf Seiten der Harzer wird man jedoch alles daran setzen, den Erfolg der Berliner aus dem Hinspiel zu egalisieren. Dieses hatte FASS mit 5:4 für sich entschieden. Mit einem Sieg könnten sich die Braunlager ebenfalls den dritten Tabellenplatz sichern. Für ein spannendes Spiel ist also gesorgt.
Nur 23 Stunden später, am Samstag um 19:00 Uhr müssen die Akademiker beim Heimspiel gegen die Jonsdorfer Falken erneut ran. Bei einer Niederlage am Freitag muss gegen den Aufsteiger aus dem Zittauer Gebirge, der der letzte Gegner der Berliner in der Meisterrunde ist, gewonnen werden, um sicher die Play offs zu erreichen.
Sollte es den Berlinern gelingen, an die starken Leistungen der letzten Spiele anzuknüpfen, ist mit dem engagierten und unermüdlichen Einsatzwillen, gepaart mit der tollen Unterstützung von den Fans, sicherlich weit mehr drin, als nur "mitzuspielen".
Gerald Hagen