Bambini
Archiv 2007/08

Berichte (4) und Fotos

Am Samstagmorgen

... um 07.00 Uhr begann, zumindest für die Eltern und Helfer, der Moskito-Cup. Alle packten mit an und bereiteten alles für UNSER Turnier vor.

Um 09.30 Uhr hatte das Warten für unsere Jungs und Mädels dann auch ein Ende, sie durften zur Begrüßung auf das Eis. Gleich danach wartete mit den Piranhas aus Rostock schon der erste Gegner auf unsere Mannschaft.

Von der ersten Minute an erspielten sich beide Mannschaften eine Reihe von Torchancen. Leider fand der Puck gleich zweimal den Weg in unser Tor. Zwar konnte Vincent, nach herrlicher Vorarbeit von Julien, kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit noch den 2:1 Anschlußtreffer erzielen, zum Ausgleich reichte es leider nicht mehr.

Die zweite Halbzeit begann für unsere Kids wesentlich besser. Nach 25 Sekunden erzielte Tamino (Julien) die 1:0 Führung für die „Löwen vom Wedding“ (die Halbzeiten wurden einzeln gewertet). Unsere Jungs und Mädels fanden nun besser ins Spiel und erarbeiteten sich weitere Torchancen, leider wurde dabei vergessen einen Treffer nachzulegen. Diese Nachlässigkeit wurde von den Rostockern in der 5. und 7. Spielminute bestraft und so stand es plötzlich 2:1 für die Piranhas. Die Kids ließen sich davon jedoch nicht entmutigen und kämpften weiter. In der 14. Minute war es dann soweit Tamino traf, auf Vorarbeit von Julien, zum verdienten Ausgleich.

Nach einer kurzen Pause trafen unsere Bambinis auf den EHC Dresden. Die erste Halbzeit ging, trotz einiger guten Chancen, mit 3:0 verloren. Nach einer kurzen Pausenansprache durch Andreas lief es in der zweiten Halbzeit wesentlich besser. Unsere Kids fanden immer besser ins Spiel und setzten die Dresdner gehörig unter Druck. In der 7. Minute war es dann endlich soweit, Tamino erzielte die nicht unverdiente 1:0 Führung für die Akademiker. Die Dresdner erhöhten nun den Druck und wollten mit aller Gewalt den Ausgleich. Unsere Bambinis hielten jedoch dagegen. Hervorheben möchte ich hier insbesondere die „Kampfzwerge" (Karl, Noah-Enis, Nick und Yannik) der 4. Reihe, die nicht einen Puck verloren gaben (selbst gegen 2 Köpfe größere Gegenspieler). In der 12. und 13. Minute drehten die Dresdner leider innerhalb von 25 Sekunden das Spiel und plötzlich stand es 1:2. Unsere Kids ließen die Köpfe nicht hängen, immerhin waren noch fast 3 Minuten zu spielen. 10 Sekunden vor Schluss wurde die Mühe belohnt und Jonas traf zum verdienten 2:2 Ausgleich.

Jetzt waren erst einmal Ausruhen und Stärken angesagt.

 

In der Mittagspause waren dann unsere Jüngsten auf dem Eis und präsentierten ihre erlernten Fähigkeiten dem Publikum. Vielen Dank nochmals an Bodo, der kurzfristig für Jörg und Christian eingesprungen ist.

 

Um 14.00 Uhr ging es dann zum letzten Vorrundenspiel gegen die Young Steel Bullets aus Salzgitter.

Für unsere Jungs und Mädels ging es dann auch gleich gut los. Bereits nach 100 Sekunden traf Julien zur 1:0 Führung für FASS. Leider konnte die Führung nicht ausgebaut werden und so kamen die Young Steel Bullets nach 6 gespielten Minuten zum 1:1 Ausgleich. Unsere Bambinis waren dadurch jedoch nicht geschockt und gingen nur 90 Sekunden später durch Julien (Tamino) wieder in Führung. Danach ging es, wie in der Vorwoche hin und her und die Jungs und Mädels aus Salzgitter hatten diesmal mehr Glück. 10 Sekunden vor der Schlusssirene erzielten sie den Ausgleich zum 2:2.

In der Halbzeit wurden durch die Trainer wohl die richtigen Worte gefunden. Innerhalb von 150 Sekunden schossen Dan und Anna (Jonas) die Akademiker 2.0 in Front. Salzgitter war sichtlich geschockt und kam nicht mehr ins Spiel. In der 8. Spielminute erzielte Tamino noch das 3:0 für FASS. Der erste Sieg war somit perfekt.

Leider wurden keine weiteren Treffer erzielt. In der Endabrechnung fehlten uns somit 2 geschossene Tore um das Spiel um Platz 3 zu erreichen (Schade, aber wir sind ja gute Gastgeber).

 

Im Spiel um Platz 5 trafen wir auf die zweite Mannschaft der Eisbären. Das Spiel wurde zwar mit 4:0 verloren, jedoch fiel das Ergebnis (meiner Meinung nach) um ein oder zwei Treffer zu hoch aus. Die Partie war lange ausgeglichen und beide Mannschaften ließen nur wenige Torchancen zu. So blieb am Ende für unsere Kids der 6. Platz.

Glückwunsch an den ECC, die den Turniersieg errungen haben.

 

Gute Besserung an unsere Kranken Marvin, Lars und Max K., werdet wieder gesund, damit ihr beim Radio-Teddy-Cup mitwirken könnt.

 

Ein großes Lob an unsere „Löwen“. Ihr habt euch, wie ich es nicht anders erwartet habe, vorbildlich auf dem Eis und in der Halle verhalten.

 

Danke an die vielen fleißigen Helfer, die, trotz allem, auch noch die Zeit gefunden haben, die Mannschaft anzufeuern.

 

Vielen Dank an den HSV für den schönen Ball und den Wimpel, den wir als Dankeschön für die Einladung erhalten haben.

 

Unsere Scorer:

 

Tamino 5 (4 Tore/1 Vorlage), Julien 5 (2/3), Jonas 2 (1/1), Dan 1 (1/0), Anna 1 (1/0), Vincent 1 (1/0)

 

Rainer Meintz

Finale oho – Finale ohoho

Ihre bis dato beste Saisonplatzierung erreichten die Dresdner Bambini am vergangenen Wochenende beim Moskito – Cup in Berlin. In einem von FASS Berlin hervorragend organisierten Turnier unterlagen die „Jungen Wilden“ in einem sehenswerten Finalspiel dem Favoriten ECC Preußen Berlin mit 0:5.

Im Vorfeld des Turniers wurde vom Veranstalter festgelegt, dass jede Halbzeit des Turniers, mit Ausnahme der Finalspiele, als ein Spiel gewertet wird. Somit gab es pro Partie zwei Ergebnisse, die in die Turnierwertung einflossen.

Der erste Gegner an diesem Turniertag war die Mannschaft der Young Steel Bullets aus Salzgitter. Das Team war allen Dresdnern unbekannt und so galt es, vorsichtig in die Partie zu gehen. Was dann aber auf dem Eis passierte, übertraf jegliche Erwartungen. Die Dresdner Kinder, sonst für einen schläfrigen Turnierstart bekannt, legten los wie die Feuerwehr und Heinrich Zerbst erzielte gleich im ersten Wechsel einen lupenreinen Hattrick. Mit einer 3 zu 0 Führung im Rücken kam die zweite Formation aufs Eis und Eik Rumberg sorgte für eine beruhigende 4 zu 0 Führung. Danach hatten es die Niedersachsen ihrem Torhüter zu verdanken, dass der Rückstand nicht noch höher ausfiel. Er vereitelte mehrere hochkarätige Chancen der Dresdner. Diese wiederum ließen den Gegner nicht einmal gefährlich vor das von Richard Seifert gehütete Tor kommen. Kurz vor Ende der ersten Hälfte erhöhte wiederum Heinrich Zerbst zum 5 zu 0, ehe Paul Beer in letzter Sekunde des Wechsels das 6 zu 0 erzielte. Trotz zahlreicher weiterer Chancen ging es mit diesem Resultat in die Pause. Den ersten Sieg hatten die Dresdner somit schon eingefahren. Der zweite Abschnitt war ein Abbild des ersten Durchganges. Das Spiel fand ausschließlich vor dem Gehäuse der Mannschaft aus Salzgitter statt, nur versäumten es die Dresdner, ein Tor zu erzielen. Erst kurz vor Schluss schafften es die „Jungen Wilden“, ihre Chancen in Tore umzumünzen. Heinrich Zerbst erzielte seine Treffer 5 und 6 in diesem Spiel und brachte seine Mannschaft mit 2 zu 0 in Führung. Diese sollte auch bis zum Ende Bestand haben. Irina de Haas verlebte genauso wie Richard Seifert ein ruhiges Spiel im Tor und hatte keine Gelegenheit, sich auszuzeichnen.

Durch die beiden Siege zu Beginn des Turniers war der Grundstein für einen erfolgreichen Verlauf gelegt. Die Mannschaft aus Salzgitter wurde über das gesamte Spiel von allen vier Reihen sowohl schlittschuhläuferisch als auch spielerisch beherrscht. Eine Vielzahl gelungener Kombinationen führte zu Toren oder hochkarätigen Chancen. Den einzigen Vorwurf, den der Trainer dem Team um Kapitän Johann Pietsch machen konnte, war das Auslassen bester Möglichkeiten. Bei einer besseren Chancenverwertung hätte das Ergebnis weitaus höher ausfallen können.

Die Mannschaft des Gastgebers sollte der zweite Gegner sein. Die Berliner mussten gewinnen, damit sie die Chance auf den ersten Platz der Gruppe erhalten konnten. Die Dresdner Mannschaft begann jedoch, wie sie im Spiel gegen Salzgitter aufgehört hatte. Mit druckvollen Angriffen wurde das Gehäuse des Gegners bestürmt. Einzig die schlechte Chancenverwertung stand einer frühen Führung im Wege. Im zweiten Wechsel wurde Eik Rumberg jedoch von Wladislaw Baumgart super frei gespielt und erzielte die 1 zu 0 Führung für die Dresdner. Im Anschluss wurde das Spiel offener. FASS Berlin kam ebenfalls zu guten Möglichkeiten, die ein an diesem Tag stark aufgelegter Richard Seifert mit stoischer Ruhe zu Nichte machte. Mitte der ersten Halbzeit gelang den Dresdnern der schönste Spielzug des Tages. Eik Rumberg erkämpfte sich in der eigenen Zone die Scheibe und spielte diese zu Wladislaw Baumgart. Dieser umkurvte zwei Gegner, lief um das Tor und passte die Scheibe zu dem nach vorn geeilten Eik Rumberg an den langen Pfosten. Dieser hatte keine Mühe mehr, zum 2 zu 0 zu erhöhen. Kurz vor Ende des ersten Abschnittes erhöhte Eik Rumberg nach einem Sololauf über das gesamte Feld noch zum 3 zu 0. Damit machte auch er einen lupenreinen Hattrick an diesem Tage perfekt. Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel ging es in den zweiten Abschnitt. Auch hier das gleiche nicht im gegnerischen Gehäuse unter. Mitunter wurde sogar das leere Tor verfehlt. So passierte das, was kommen musste. FASS Berlin schloss den ersten Angriff auf das Tor der „Jungen Wilden“ erfolgreich ab. Dies war ein Schock für alle Beteiligten. Wütende Angriffe der Dresdner waren die Folge. Kurz vor Schluss wurden diese auch für ihre Bemühungen belohnt. Ein Doppelpack von Eik Rumberg und Wladislaw Baumgart brachte die Dresdner kurz vor Schluss auf die Siegerstraße. Jetzt galt es, den Sieg konzentriert nach Hause zu bringen. Doch eine Unachtsamkeit in der Abwehr sorgte dafür, dass die Hauptstädter 20 Sekunden vor Ende des Spieles den Ausgleich erzielen konnten. Somit endete diese Auseinandersetzung mit einem für die Berliner schmeichelhaften Unentschieden.

Die Mannschaft hat dieses Spiel durch das Auslassen bester Chancen unnötig spannend gemacht. Mit einem Punktverhältnis von 7:1 lagen die „Jungen Wilden“ jedoch immer noch souverän an der Spitzenposition der Gruppe A.

Im letzten Vorrundenspiel gegen Rostock „genügte“ ein Sieg, um ins Finale des Moskito – Cups einzuziehen. Rostock war ebenfalls ein unbekannter Gegner, der mit 5:3 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz lag. Von Anfang an entwickelte sich ein interessantes Spiel mit guten Chancen auf beiden Seiten, welche von den starken Torhütern pariert wurden. Als alle an ein torloses Unentschieden glaubten, schoss Wladislaw Baumgart in sprichwörtlich letzter Sekunde das viel umjubelte 1 zu 0. Somit fuhren die Dresdner den benötigten Sieg ein und standen bereits vor der letzten Halbzeit der Vorrunde als Finalteilnehmer fest. Wer jedoch glaubte, die „Jungen Wilden“ würden sich auf dem ersten Sieg ausruhen, sah sich getäuscht. Von Beginn an wurde viel Druck auf das Tor der Rostocker ausgeübt und Paul Beer schloss einen Angriff mit seinem 2. Turniertor ab. Das Spiel wurde nun von den Dresdnern kontrolliert und Möglichkeiten der Rostocker waren Mangelware. Als Eik Rumberg das 2 zu 0 traf, war die Vorentscheidung gefallen. Die Dresdner Bambini schlossen die Vorrunde mit 11:1 Punkten ab und trafen als Sieger der Gruppe A im Finale auf die Preußen aus Berlin, welche in ihrer Gruppe die Spitzenposition einnahmen.

Das Spiel um Platz 1 war einem Finale würdig. Die Hauptstädter übernahmen von Anfang an das Kommando auf dem Eis und erspielten sich zahlreiche Chancen. Dresden war jedoch durch Konter stets gefährlich. Bis weit in die erste Hälfte hinein fiel kein Tor in einem schnellen, körperbetonten Eishockeyspiel. Zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit nutzten die Berliner eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Eislöwen zur 1 zu 0 Führung, welche sie 5!!!! Sekunden vor Ende des ersten Abschnittes auf 2 zu 0 ausbauten. In der Pause war jedoch von Resignation der „Jungen Wilden“ nichts zu spüren. Sie wollten den Preußen einen harten Kampf bieten und den ersten Turniersieg einfahren. Leider hatten die kleinen Löwen den Berlinern nichts mehr entgegenzusetzen und verloren ein spannendes Finale nach großem Kampf mit 0 zu 5.

Kapitän Johann Pietsch übernahm stellvertretend für die gesamte Mannschaft den Pokal.

Es war eine tolle Leistung der Dresdner Junglöwen in einem tollen Turnier.

Besonderer Dank gilt den Veranstaltern. Es hat Spaß gemacht, in Berlin Gast zu sein. Ebenfalls ein dickes Lob gilt den mitgereisten Eltern.

In der nächsten Woche nehmen die Bambini am Radio Teddy Cup, ebenfalls in der Berliner Deutschlandhalle, teil. Nach einem 4. und einem 2. Platz in Berlin gilt es auch dort, gut abzuschneiden.

 

 Robert Zimmermann für den EHC Dresden

Bambinis beim Moskito-Cup in Berlin

Zum letzten Mal in dieser Saison schnürten die Bambinis des REC am Sonnabend ihre Schlittschuhe, um beim Moskito-Cup in der Deutschlandhalle in Berlin um Tore, Punkte und Platzierungen zu kämpfen. Acht Teams traten in zwei Vorrundengruppen gegeneinander an, wobei im Modus jeder gegen jeden in Hin- und Rückspiel die Positionen für die Finals ermittelt wurden. Mit zwei Torhütern und nur zwei Reihen angereist, hatten die Bambinis also ein Mammutprogramm von acht Spielen zu je 15 Minuten zu bewältigen.

 

Gleich im ersten Spiel traf man auf die Gastgeber von FASS Berlin. Nach einer kurzen Abtastphase konnten sich die kleinen Piranhas ein leichtes Übergewicht erspielen und folgerichtig in Führung gehen. Doch postwendend mussten sie den Ausgleich hinnehmen. Allerdings zeigten sich die Piranhas davon wenig beeindruckt, setzten zielstrebig ihr Spiel fort und konnten durch ein weiteres Tor den ersten Sieg im Turnier einfahren.

 

Das Rückspiel gegen FASS verlief einigermaßen unglücklich, wie sich überhaupt eine Pechsträhne von frühen und späten Gegentoren durch die weiteren Spiele der Piranhas zog. Gleich mit der ersten Aktion ging FASS Berlin in Führung. Durch eine konzentrierte Leistung konnten die Piranhas das Spiel drehen und ihrerseits in Führung gehen. Doch als der Sieg schon sicher gewähnt wurde, gelang FASS kurz vor Ultimo der Ausgleich.

 

So ging es statt mit zwei Siegen mit nur einem Sieg und einem Unentschieden in die Spiele gegen die Steel Bullets aus Salzgitter. Wieder zeigte man sich zu Beginn unaufmerksam und kassierte ein frühes Gegentor. In der Folge traten die Piranhas als das überlegene Team auf und bestürmten massiv das Tor des Gegners. Allerdings wurden dabei zwei Dinge vergessen: das Tore schießen und die Defensive. So sah sich Goalie Marvin Unruh in der sechsten Spielminute sträflich allein gelassen und hatte keine Chance, den zweiten Gegentreffer zu verhindern. Als trotz allergrößter Chancen kein Tor für die Piranhas gelingen wollte, warfen sie zum Ende des Spiels alles nach vorne. Und es kam, wie es kommen musste: Statt selbst ein Tor zu erzielen, kassierte man in der letzten Spielminute zwei Kontertore zum Endstand von 4:0.

 

In der Pause vor dem Rückspiel schienen die Trainer Horst Römer und Tobias John die richtigen Worte an die Mannschaft gerichtet zu haben. Und die Mannschaft fand einen Weg, diese Worte adäquat umzusetzen. Nach hinten ließ man nichts mehr zu, Marvin Unruh war jetzt nahezu beschäftigungslos, und vorne setzte man seine Überlegenheit in Tore um. Endlich einmal waren es die Piranhas, die durch zwei Tore ihres besten Stürmers Kai Erik Jenß früh in Führung gehen konnten. Doch ließ man es dabei nicht bewenden, sondern schoss in schöner Regelmäßigkeit weitere Tore. Mit einem 7:0 konnten sich die Bambinis ordentlich für die Niederlage im ersten Spiel revanchieren.

 

In den abschließenden beiden Spielen gegen die EHC Neue Eislöwen Dresden ging es dann um den Gruppensieg. Die Piranhas benötigten dafür zwei Siege, ansonsten würde man die Gruppenphase als Zweiter abschließen. Vom Anbully weg entwickelte sich ein spannendes Spiel. Beide Mannschaften setzten voll auf Offensive und so ergaben sich viele hochkarätige Möglichkeiten auf beiden Seiten. Richard Behrend, der jetzt das Tor der Piranhas hütete, hatte alle Hände voll zu tun und konnte mit einigen glänzenden Paraden die Null für die Piranhas festhalten. Auf der anderen Seite scheiterten die Stürmer aber auch immer wieder am ebenfalls ausgezeichnet haltenden Goalie der Eislöwen. So stand es lange Zeit 0:0, doch mit einem Unentschieden wollte sich keiner zufrieden geben. In der letzten Spielminute hatte Fabian Herzog die große Chance auf den entscheidenden Treffer, als er alleine auf das Dresdner Tor zulief, aber scheiterte. Im direkten Gegenzug konnten die Dresdner Stürmer die Piranhas in ein Gewühl vor dem Tor verstricken, aus dem heraus 20 Sekunden vor Schluss der Puck zum entscheidenden Tor hineingestochert wurde. Wieder einmal sahen sich die Piranhas im allerletzten Augenblick um den Lohn ihrer Mühen gebracht.

 

Noch geschockt von der unglücklichen Niederlage startete man wie gehabt in das Rückspiel: mit einem Gegentreffer in der ersten Minute. Danach zeigten sich viele Parallelen zum ersten Spiel: unvermindert hohes Tempo, unbedingte Offensive und hochkarätige Chancen hüben wie drüben. Doch so wie die Piranhas-Stürmer am Dresdner Goalie scheiterten, so vereitelte Richard Behrend im Tor der Piranhas alle Bemühungen der Eislöwen. Bis kurz vor Schluss stand das hart umkämpfte Spiel auf des Messers Schneide und die kleinen Piranhas konnten sich Hoffnung auf Zählbares machen. Aber eben nur bis kurz vor Schluss. Mit der allerletzten Aktion im Spiel mussten sie wieder einmal einen Gegentreffer zum 2:0-Endstand hinnehmen.

 

Als Gruppenzweiter hatten sich die Piranhas für das Spiel um Platz drei qualifiziert, in dem man mit dem Team vom HSV A auf einen altbekannten Gegner traf. Die mit nur zwei Reihen spielenden Piranhas waren den spielstarken Hamburgern von Anfang an unterlegen. Bei einigen der kleinen Piranhas zeigten sich aufgrund des anstrengenden Turniertages schon leichte Müdigkeitserscheinungen. Trotzdem steckten sie den Kopf nicht in den Sand und kämpften verbissen um jeden Puck. In der zweiten Halbzeit wurden sie für ihren Einsatz dann auch belohnt und konnten zwei Ehrentreffer erzielen.

 

Am Ende eines langen Turniertages stand dann ein durchaus zufrieden stellender vierter Platz zu Buche. Mit etwas Glück, wer weiß, wäre sogar mehr drin gewesen.

 

 Christian Görgen für den Rostocker EC

F.A.S.S. Bambini Moskito-Cup

Am Sonnabend, den 12.04.08, 9:30 Uhr startete in der Deutschlandhalle der alljährliche Moskito-Cup, zu dem, wie jedes Jahr, F.A.S.S. Berlin eingeladen hatte.

Zu „Gast“ in unserer eigenen Heimhalle brachten die Jungs mit insgesamt acht teilnehmenden Teams viel Spannung und sportliche Kämpfe auf das Eis und die Zuschauer und Angehörigen feuerten nach Herzenslust an.

 

Die teilnehmenden Teams waren:

Gruppe A: Salzgitter Young Steel Bullets, Dresdner Eislöwen, Rostocker EC Piranhas und F.A.S.S Berlin

Gruppe B: Eisbären Berlin, Adendorfer EC, Hamburger Sportverein und der ECC Preussen Berlin

 

Unsere Jungs waren diesmal wieder zum geforderten Zeitpunkt hellwach und starteten mit zwei grandiosen Halbzeithälften (jede Hälfte wurde für sich gewertet) gegen den Adendorfer EC.

Mit 0:4 und 0:5 konnten sie die Adendorfer im ersten Spiel besiegen und ihre Laune steigern.

 

Es folgte das Lokalderby ECC Preussen gegen die Eisbären Juniors. Die erste Halbzeit dominierten unsere Bambinis unter lautstarken Anfeuerungsrufen der Zuschauer. Es klappte einfach alles. Die Pässe kamen dort an wo sie hin sollten, sie kämpften, sie spielten einfach Eishockey wirklich fürs Auge und die Tore ließen nicht auf sich warten. Es stand 6:0 zur Pause.

Es hätte keine Pause geben sollen. Unsere Jungs waren wie ausgewechselt.Alles was vorher in höchsten Tönen gelobt wurde funktionierte nicht mehr. Die Strafe folgte auf dem Fuße: 0:1 für die Eisbären.

 

Ein kurzer Dämpfer … Mittagspause …

Aber unsere Jungs wären keine Preussen, wenn sie sich davon schocken ließen…(…auf geht´s Preussen, kämpfen und siegen…)

 

Im Spiel gegen den Hamburger Sportverein mussten wir keine Spannung missen… Die Jungs mussten gewinnen – das war klar.

Es bedarf leider einer Zitterpartie gegen den HSV (1. Halbzeit 2:2 und 2.HZ 1:0) um das Spiel um Platz 1 zu erreichen und der Turniersieg war zum Greifen nah.

 

In einem wirklich spannenden Finale gegen die Eislöwen aus Dresden konnten sich unsere Preussen durchsetzen und gewannen hoch verdient mit 4:0 den Moskito-Cup 2008 ein erneutes Mal.

 

Jungs, Klasse gemacht – Herzlichen Glückwunsch!

 

Die anderen Plätze entschieden die anderen Mannschaften wie folgt unter sich:

 

3. Hamburger Sportverein

4. Rostocker EC Piranhas

5. Eisbären Berlin

6. F.A.S.S. Berlin

7. Salzgitter Young Steel Bullets

8. Adendorfer EC

 

Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Mannschaften für viele schöne, spannende und faire Spiele und bei F.A.S.S. Berlin für die nette Einladung und freundliche Gastfreundschaft und Betreuung in „unserer“ Halle (*g*).

Wir kommen natürlich immer wieder gern und freuen uns auch in 2009 auf ein Wiedersehen und eine neue Herausforderung bei Eurem Moskito-Cup.

 

Für unsere Bambinis und ihren Trainer, Rainer Struck nun noch viel Glück für das Letzte, am kommenden Wochenende (19. und 20.04.08) folgende Turnier - unser Radio-Teddy-Turnier - ebenfalls in der Deutschlandhalle.

Auch hier werden wir gern wieder für Euch singen „Hier regiert der ECC“.

Gebt noch einmal alles – wir sind stolz auf Euch, vergesst das nicht!

 

…dem Saisonende entgegen…

 

 Alexandra Bohn für den ECC Preussen