

Freitag, 03.10.08, 13.30 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion
7:2 (2:0 3:0 2:2)
1:0 (02:47) Gries (Hecker, Fritschken) PP1, 2:0 (16:01) Tittus (Heinze, Fritschken), 3:0 (20:19) Patrzek (Hecker, Leibrandt, Th.), 4:0 (22:00) Dierksen (Roubicek, Glöden), 5:0 (32:16) Fritschken (Heinze, Tittus), 6:0 (46:53) Roubicek (Tittus, Gries) PP1, 6:1 (47:24) Thomalla (Kulabuchov, Behrens), 7:1 (51:38) Hecker (Fritschken, Patrzek), 7:2 (57:57) Eshun (Böttger, Gorbenko) PP1
FASS: 15 + SpD (Glöden) - 4/27/4
AEC: 14 - 8/4/2
Gemischte Resultate nach den beiden Vorbereitungsspielen am vergangenen Wochenende. Am Freitag revanchierte sich FASS Berlin mit einem 7:2 (2:0, 3:0, 2:2) Heimerfolg über die Adendorfer Heidschnucken, das Hinspiel hatte der AEC noch mit 5:4 für sich entscheiden können.
Beide Mannschaften gingen stark ersatzgeschwächt in die Partie. Doch gerade der AEC, der auf nicht eine vollständige Reihe zurückgreifen konnte, brauchte am meisten Zeit um ins Spiel zu finden. So erzielte der Berliner Roman Gries bereits in der 3. Spielminute das 1:0 für die Hauptstädter. Adendorfs Trainer Lumir Mikesz nutze dieses Testspiel wiederum dafür den Junioren die Chance zu geben sich für die Regionalliga zu beweisen. „Trotz dieser Niederlage bin ich zufrieden mit meiner Mannschaft. Wir haben heute ein ganz anderes Berliner Team gesehen als noch vor zwei Wochen in Adendorf. Berlin war heute läuferisch ein Klasse besser als wir. Die jungen Spieler haben ihre Sache dennoch gut gemacht, zwar waren auch einige individuelle Fehler dabei, aber davon können die Jungs nur lernen.“ Das Mikesz mit den Adendorfer Junioren den richtige Weg geht, beweist Adendorfs Anschlusstreffer zum 1:6 in der 48. Minute. Mit dem Torschützen Philipp Thomalla und dem Assistgebern Christian Behrens und Vadim Kulabuchov waren ausschließlich Junioren an diesem Treffer beteiligt. Zu bemängeln hat Adendorfs Coach lediglich die nach wie vor mangelhafte Chancenverwertung: „Wir haben wieder einmal zu viele gute Möglichkeiten ausgelassen, daran müssen wir arbeiten.“ Das zweite Adendorfer Tor und damit den Abschlusstreffer in der 58. Minute zum 2:7 erzielte Anthony A. Eshun auf Vorlage von Andrey Gorbenko und Denny Böttger.
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Quelle:
Adendorfer EC, wo ihr auch den vollständigen Bericht findet.
Durch einen nie gefährdeten 7:2 (2:0/3:0/2:2) Sieg gegen den Adendorfer EC revanchierte sich FASS Berlin für die im Hinspiel erlittene Niederlage.
Beide Teams mussten auf Einiges an Stammpersonal verzichten. Besser steckten dies die Gastgeber weg. Von Beginn an bestimmten die Berliner das Spiel, hatten aber auch nicht viel Widerstand zu brechen. Neben Goalie Stefan Blanck wehrte sich nur noch Verteidiger Anthony A. Eshun gegen die Angriffe von FASS, der Rest hielt sich vornehm zurück. Fast hätte man denken können, die anderen Spieler der Heidschnucken wären bei diesem schönen Herbstwetter in Berlin lieber einer anderen Beschäftigung nachgegangen, als Eishockey zu spielen. So hatten die Akademiker nur wenig Mühe durch Tore von Roman Gries (3.), Nicolai Tittus (17.), Fabio Patrzek (21.), Benjamin Dierksen (23.) und Marc Fritschken (33.) auf 5:0 davonzuziehen. Einige dieser Tore waren schön herausgespielt bzw. vollendet. Dann ein weiteres „Highlight“. Berlins Janis Glöden und Adendorfs Tim Exner bekamen sich in die Haare, standen erst sich umarmend auf dem Eis, ehe sich Glöden mit einem mustergültigen Schulterwurf seines Gegners entledigte. Im Judo wäre dies ein klarer Sieg, Im Eishockey leider nicht. Da Glöden danach auch noch seine Handschuhe auszog und versuchte, seinen Gegner zu schlagen, bekam er eine Spieldauerdisziplinarstrafe.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte FASS-Keeper Benjamin Nitschke nur wenig Gelegenheit sich auszuzeichnen. Was aber auf das Tor kam, war eine sichere Beute des Berliner Torwarts, der nach 30 Minuten vom ebenfalls sicheren Marcel Vegelahn abgelöst wurde. Auch die Gäste wechselten zur Hälfte des Spiels den Goalie, Mario Kluckow durfte sich an seinen Vorderleuten erfreuen.
Im letzten Drittel ließ FASS die Gäste dann mitspielen. So kamen die Adendorfer dann auch noch zu 2 Treffern durch Philipp Thomalla (48.) und Antony Eshun (58.) der mit einem schönen Schlagschusstreffer seine gute Leistung krönte. Für FASS sorgten Juniorenspieler Steve Roubicek (47.) und Benjamin Hecker (52.) für den 7:2 Endstand.
Ein insgesamt mehr als verdienter Sieg gegen schwach auftretende Adendorfer, die in dieser Verfassung Schwierigkeiten haben dürften, in der Regionalliga Nord eine gute Rolle zu spielen. Auch wenn einige wichtige Akteure gefehlt haben, darf man sich nicht so präsentieren. Bei FASS wussten neben Förderlizenzgoalie Benjamin Nitschke auch die Junioren Steve Roubicek und Marcel Heinze zu gefallen. Doch auch der Rest zeigte eine ansprechende Leistung, wurde allerdings vom Gegner nur wenig gefordert.
Dies dürfte sich beim nächsten Spiel von FASS ändern, Gegner dann am Samstag, dem 11.10.2008 um 19:00 Uhr Tornado Niesky.