

Sonnabend, 04.10.2008, 13.00 Uhr, Deutschlandhalle
18 : 4 (7:3 3:0 8:1)
1:0 (00:42) Schubert (Kislat), 2:0 (02:23) Olbert (Gasde), 3:0 (04:38) Kislat (Tüllmann), 4:0 (05:06) Olbert (Gasde), 5:0 (07:11) Soyka (Reiche), 5:1 (07:24) Winkler (Ehrhardt), 5:2 (08:23) Winkler (Ehrhardt) PP1, 6:2 (11:59) Tüllmann (Kislat), 6:3 (12:49) Kolberg (Wenzel), 7:3 (17:58) Bohn (Olbert, Gasde)
8:3 (22:04) Tüllmann (Schubert), 9:3 (27:57) Gasde (Olbert, Schulz), 10:3 (31:22) Schubert (Kislat, Tüllmann)
11:3 (41:30) Tüllmann (Schubert), 12:3 (42:27) Gasde (Olbert, Schulz), 13:3 (46:38) Olbert (Gasde), 14:3 (51:27) Olbert (Bohn), 15:3 (52:53) Reiche UZ1, 15:4 (54:37) Kolberg (Wenzel), 16:4 (58:32) Olbert (Gasde), 17:4 (59:07) Srinamueang (Reiche), 18:4 (59:35) Soyka (Drews)
FASS: 8 - 6/0/2
SGHL: 6 - 0/6/0
"Nach so einem Spiel muss man zufrieden sein, aber die Chancenverwertung ...
Die Reihen finden sich langsam. Mal sehen wie es nächste Woche in Schönheide/Chemnitz wird."
(Jörg Dymke, Tr)
"Das Spiel war gut. Wir haben gut zusammengespielt, schön, dass wir so viele Tore geschossen haben. Die Verteidigung muss noch bessere Schlagschüsse üben, wir müssen noch schneller laufen."
(Moritz Schubert, #6, wenige Minuten nach Spielende, erschöpft aber glücklich in der Kabine)
Nach der Niederlage vorige Woche sollte es heute unser erstes Heimspiel der Saison geben. Das Buffet war angerichtet, der Bus aus Leipzig/Halle traf auch ein, aber niemand wusste so recht, was uns erwartet. Die Wundertüte „Neuer Gegner“ öffnete sich mit etwas Verspätung; aber gewaltig.
Nach zweimal Icing durch FASS schnappte sich Erik den Puck, ab ins gegnerische Drittel und Moritz im Nachsetzen zum 1 : 0. Das gefiel der Spielgemeinschaft aus Leipzig/Halle gar nicht. Wütende Gegenangriffe verpufften aber im Anschluss an Pauls Schonern. Keine Minute später Vanessa auf Philipp 2 : 0, zwei Minuten später netzte Erik ein, diesmal auf Vorarbeit von Basti Tüllmann, in der sechsten Spielminute Vanessa auf Philip, in der achten Spielminute legte Erik für Danny auf: 5 : 0! Wir trauten unseren Augen kaum. Nach der deutlichen Niederlage gegen den ECC machten unsere FASS-Schüler in acht Minuten fünf Tore! Die Wundertüte war offen, aber mit diesem Beginn hatte keiner gerechnet.
Aber nun kam die SG besser ins Spiel. Alle Berliner (auch die auf dem Eis) waren noch mit Jubeln beschäftigt, 5 : 1. Die darauf folgende Überzahl nutzte die SG zu einem weiteren Tor. Das Spiel beruhigte sich etwas. Aber man sah die läuferische und spielerische Überlegenheit der Hauptstädter. In der 12. Spielminute nutzte diese Basti Tüllmann, Vorarbeit von Erik, zum 6 : 2. Aber es kam noch Gegenwehr, keine Minute später 6 : 3, der Puck sprang von Pauls Schläger auf die Maske und dann ins Tor.
Das war aber nicht der Beginn der Aufholjagd der SG. FASS war deutlich besser, selbst in Unterzahl erarbeiteten sie sich viele Chancen. Fast logisch dann das 7 : 3, Vanessa zu Philipp der zu Basti Bohn in der 18. Minute. Auch die sich anschließende Überzahl der SG verpuffte an der spielerischen Überlegenheit unserer FASS-Schüler.
Diese erste Drittel werden alle Beteiligten sicher nicht so schnell vergessen. Auf dem Weg in die Kabine dachte man das Trainer Dymke um einige Zentimeter gewachsen sei, so stolz war auf seine Spieler. Auch das Lächeln der Eltern und Freunde am Rande des Eises war für uns oft leidgeprüfter FASSler schon schön.
Das zweite Drittel begann etwas ruhiger. FASS noch Unterzahl. Einige Chancen für die SG, aber die Verteidigung stand jetzt souverän. In der 23. Minute TOR für FASS Berlin! Basti Tüllmann zum zweiten Mal, unterstützt von Moritz. In der 25. Minute doppelte Überzahl für FASS. Chancen, Druck aber kein Tor. Diese fiel dann in Minute 28, Basti Bohn auf Philipp, dieser zu Vanessa: 9 : 3! Das Spiel war entschieden. Die SG hatte nichts mehr entgegen zusetzen. Zu deutlich heute der Unterschied. Die Kraft schwand, kaum noch Angriffe, der Torhüter der SG war zu bemitleiden.
Das 10 : 3 in der 32. Minute von Moritz, Assistenzen diesmal Erik und Basti Tüllmann, war das letzte Tor im zweiten Drittel.
Bei all der vielen Tore muss man aber kritisch über die Verwertung der erarbeiteten Chancen berichten. Dass muss einfach besser werden. Bessere Gegner lassen nicht so viele Möglichkeiten zu. Aber vielleicht konservieren unsere FASS-Schüler den Torjubel für die nächsten Spiele...
Das letzte Drittel war sehr einseitig. Nils kam für Paul ins Tor.
11 : 3 42. Minute Basti Tüllmann (Moritz), 12 : 3 43. Minute Vanessa (Philipp, Dustin), 13 : 3 47. Minute Philipp (Vanessa). Erwähnenswert noch ein Alleingang der SG in der 50. Minute, den Nils schön entschärfte.
14 : 3 52. Minute Philipp (Basti Bohn), 15 : 3 53. Minute Erik. In der 55. Minute konnte die SG dann doch noch ein Tor schießen. Aber FASS machte weiter: noch einmal Philipp (Vanessa), Ta (Dennis) und zum Schluss in der 60. Minute Danny ( Dennis) schossen die Tore 16, 17 und 18!
Dann wurde gefeiert! Alle rauf auf Nils, die Welle zu den glücklichen Eltern/Freunden. Die Feierlichkeiten in der Deutschlandhalle hielten lange an ...
Axel Schwenzer