Landesliga 1b
Archiv 2008/09

BSG Eternit - FASS Berlin

Sonntag, 26.10.2008, 13.30 Uhr, Eisstadion Neukölln

 

2 : 6 (0:1 1:4 1:1)

Tore

0:1 (6:34) Kindt (Connolly) PP1, 0:2 (22:04) Dictus, C. (Connolly, Kindt), 0:3 (22:47) Kloster (Schreiber, Streidt) PP1, 0:4 (24:09) Kloster (Streidt, Steffen), 1:4 (24:50) Thiele (Miedtke), 1:5 (28:20) Ristow (Streidt, Steffen), 1:6 (54:06) Schreiber (Hobrecht), 2:6 (59:22) Kulis (Grabsch, Kulis)

 

 

PIM

BSGE: 16 - 10/4/2

FASS: 10 + 10 (Kindt) - 6/14/0

 

Berichte

Ungefährdeter Arbeitssieg

FASS 1b knackt Eternits Abwehrriegel und gewinnt mit 6:2

 

Wer beim Aufeinandertreffen von Eternit und FASS Berlin, trotz der klaren Favoritenstellung der Akademiker, ein Schützenfest erwartete der lag, wie auch schon in der Vorsaison, falsch. Eternit zeigte von Spielbeginn an, dass sie ihr Augenmerk wieder auf eine solide Defensive legen werden und sollte die doch einmal eine Lücke lassen steht ja noch ein zuverlässiger Torwart zwischen den Pfosten. Mit großer taktischer Disziplin setzten die Betriebssportler dieses Konzept um und machten FASS das Leben wieder schwer ohne allerdings am Duft des Sieges auch nur kurz schnuppern zu dürfen.

 

Besonders im ersten Drittel musste Eternit oft dezimiert auftreten. FASS konnte allerdings nur eines der fünf Überzahlspiele erfolgreich abschließen, als Wolf Kindt nach schöner Vorarbeit von Walter „the Great“ Connolly mit der Rückhand einlöffelte. Zur ersten Drittelpause mussten sich die Akademiker mit einer 0:1 Führung begnügen.

 

Allerdings ließen sich die Akademiker nicht nervös machen und zeigten in der ersten Hälfte des Mittelabschnitts teilweise gelungene Kombinationen, die sich nun auch in Tore ummünzten. Zunächst konnte Christian Dictus einen schnellen Angriff abschließen, dann folgten Alexander Kloster mit einem Doppelschlag und Patrick Ristow mit weiteren Treffern. Einen der wenigen Entlastungsangriffe konnte Eternit dann aber durch Nico Thiele zum Anschlusstreffer nutzen und nahm damit den Schwung aus dem Spiel von FASS. Zur Drittelpause hieß es dann aber immerhin 1:5.

 

An die Wende glaubte wohl nun selbst der größte Pessimist nicht mehr, allerdings ließen die Akademiker die Gelegenheit, nun noch ohne Druck weitere Spielzüge zu zeigen, größtenteils ungenutzt. Genauso wie die sich noch bietenden Tormöglichkeiten. Einzig Andreas Schreiber fand noch einmal einen Weg Denis Heyll im Eternit-Tor zu überwinden. Auf der anderen Seite konnte Kulis kurz vor Schluss noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben und so den Schlusspunkt unter ein fair geführte Partie setzen, die doch sehr an die Aufeinandertreffen der letzten Saison erinnerte.

 

Wolf-Dietrich Kindt