

Sonntag, 09.11.2008, 13.30 Uhr, Eisstadion Neukölln
6 : 4 (4:2 2:2 0:0)
0:1 (01:43) Zimmermann (Sarauer), 1:1 (02:38) Merk (Nketiah), 2:1 (11:41) Postelnik (Lishchynskyy) PP1, 3:1 (13:37) Merk (Nketiah), 4:1 (15:07) Lishchynskyy (Clausen), 4:2 (15:31) Hartmann (Hendriks), 4:3 (21:33) Zimmermann (Fischer), 4:4 (23:01) Zimmermann (Hendriks, Sarauer), 5:4 (31:43) Merk, 6:4 (37:18) Merk (Oblak) PP1
SGOE: 4 - 0/4/0
FASS: 8 - 6/0/2
Es war das Derby gegen die Spielgemeinschaft aus OSC und ESC und sollte gewonnen werden, um die „Rote Laterne“ (die leuchten ja bekanntlich hell ...) in der Meldeklasse 2 der Knaben an die Gegner abzugeben. Aber nach 60 Spielminuten standen die Jungs und Mädels trotz einer guten kämpferischen Leistung mit leeren Händen und weiterhin 0 Punkten im Neuköllner Sportpark.
Begonnen hatte es noch vor Spielbeginn mit der üblichen Wetterfrage, denn Regen hatte eingesetzt und einige der anwesenden Eltern spekulierten wie gewohnt über die Bespielbarkeit der offenen Eisfläche. Aber letztendlich wurde das Spiel angepfiffen und bevor alle so ihre Plätze eingenommen hatten, stand es schon 0:1. Leon Zimmermann hatte auf Vorlage von Aliyah Sarauer zur Führung eingeschossen. Die Freude darüber währte nur kurz, denn 53 Sekunden später hatte Dennis Merk auf Neuköllner Seite den Ausgleich erzielt. Ob das, was dann bis zur 16. Minute folgte, Unkonzentriertheit, Unvermögen oder Pech war, ist im Nachhinein egal, aber trotz gleicher Spielanteile und Chancen zogen die Gastgeber zwischen der 12. und eben dieser 16. Minute auf 4:1 davon. Der nur 24 Sekunden später folgende Anschlusstreffer zum 4:2 durch Nico Hartmann gab noch einmal Hoffnung und mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Pause.
Die Ansprache in der Kabine dürfte wohl deutlich ausgefallen sein, sie erzielte aber zunächst ihre Wirkung. Es gelang dem Team, in Person von Leon Zimmermann mit zwei weiteren Toren (22., 24.), den Ausgleich zu erzielen. Danach ging das Spiel hoch und runter, Tore für die Kaben fielen aber keine mehr. Dies gelang aber der Spielgemeinschaft in Person von Dennis Merk, der seinen beiden schon erzielten Treffern noch zwei weitere (32., 38.) hinzufügte und damit auch zum Matchwinner wurde.
Denn außer zwei Strafminuten passierte im letzten Drittel nichts mehr. Unser Knaben-Team erspielte sich zwar noch eine ganze Reihe von Chancen, ein Tor wollte aber nicht mehr gelingen. Die Gastgeber verwalteten ihren Vorsprung, wenn auch glücklich, bis zum Spielende und gingen in dieser sowohl hart umkämpften als auch absolut fairen Partie als Sieger vom Eis.
Es gibt aber keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Denn die erste Möglichkeit, dieses Ergebnis gerade zu rücken, folgt schon am 13.12. und danach kommen noch zwei weitere.