Schüler
Archiv 2008/09

FASS Berlin - Eisbären Juniors

Sonntag, 23.11.2008, 16.15 Uhr, Paul-Heyse-Str.

 

3 : 20 (1:6 0:9 2:5)

Tore

0:1 (09:03) Haase (Butasch, Konopatzki, 0:2 (12:30) Timm (Noack, Matthas) PP1, 0:3 (14:41) Ratajczyk (Matthas, Noack), 0:4 (17:11) Ratajczyk (Matthas, Noack), 0:5 (17:37) Butasch (Konopatzki) PP1, 0:6 (19:01) Butasch (Konopatzki, Haase) PP1, 1:6 (19:25) Schubert

 

1:7 (22:03) Haase UZ1, 1:8 (29:47) Matthas (Ratajczyk, Noack), 1:9 (30:51) Haase (Quaas), 1:10 (34:21) Matthas (Ratajczyk, Noack), 1:11 (35:16) Ratajczyk (Noack, Matthas) PP1, 1:12 (36:49) Quaas (Steckling), 1:13 (37:26) Ratajczyk, 1:14 (38:24) Steckling (Bowe), 1:15 (38:48) Barth (Kluse, Steckling)

 

1:16 (43:56) Noack UZ1, 1:17 (44:59) Butasch (Konopatzki), 1:18 (48:22) Virch (Konopatzki, Butasch), 2:18 (49:40) Olbert (Paulick), 2:19 (50:49) Matthas (Ratajczyk) PP1, 2:20 (55:12) Noack (Ratajczyk) UZ1, 3:20 (56:24) Soyka (Reiche)

PIM

FASS: 16 + 10 (Reiche) - 16/4/6

EBJB: 10 - 2/4/6

Berichte

Stimmen zum Spiel

"Tja, zehn Minuten Eishockey reichen nicht gegen die Eisbären. Die Laufbereitschaft meiner Mannschaft muss besser werden."

(Jörg Dymke, Tr)

 

"Es ging so. Ich fand dass der Schiedsrichter manchmal komisch gepfiffen hat. Ich kenn die Eisbären ja noch von früher, die sind viel besser geworden. (...) Wir müssen besser passen und nicht immer alleine durchfahren."

(Danny Soyka, #18)

 

Drei Tore und zweimal zehn Minuten reichten nicht

Spiele von FASS gegen EHC Eisbären Juniors sind eigentlich in fast allen Altersklassen immer eine vorbestimmte Angelegenheit. Kurz keimte Hoffnung auf, die Trainer hatten fast alle Spieler zur Verfügung und die Eisbären waren mit einigen Knaben angetreten. Aber schon beim Warmup war zu sehen in welchem Team die besser ausgebildeten Spieler standen.

Mit etwas Verspätung ging es los, für manche ist das Paul-Heyse Stadion in Friedrichshain immer noch ein exotischer Spielort.

 

Beide Teams waren hellwach, Chancen auf beiden Seiten, als dann die Juniors aus Hohenschönhausen in der zweiten Minute die erste Strafzeit bekamen, keimte Hoffnung zur Führung auf. Wir setzten uns im Eisbären Drittel fest, aber unser leidiges Thema Chancenverwertung...

Die Strafe war abgelaufen, kein Tor. Nun kamen die wendigen Gegenspieler in unser Drittel, machten Druck, schossen viel – aber die Verteidigung stand fest auf dem Eis. Der nächste Versuch von Phillip und Vanessa in der achten Minute blieb auch ohne Erfolg. Langsam schauten wir Eltern (und auch die Trainer?) verwundert zur Uhr: fast zehn Minuten gespielt und zu NULL.

Leider war die Freude nur kurz: eine schöne Kombination der immer sicherer werdenden Eisbären beendet die Träume. Der Damm war gebrochen. Das erste Gegentor in der zehnten Minute. Strafen für FASS und hoher Druck der Juniors brachten die Gegentoren zwei bis sechs in kurzer Folge. Aber die Mannschaft lies sich nicht hängen: In der 20. Minute schnappte sich Moritz den Puck, ab in die gegnerische Hälfte, und mit Unterstützung der Eisbären Verteidiger gelang das erste Tor. Die Stimmung auf dem Weg zum Pausenbrot war klar: ein oder zwei Tore zu viel, aber vor allem in den ersten zehn Minuten gut gespielt.

 

Scheinbar hatten die Trainer in der Kabine die richtigen Worte gefunden. FASS ging konzentriert in das Mitteldrittel. Als der EHC in der 22. Minute auch noch eine Strafe kassierte, dachte einige ans zweite Tor. Zuviel gedacht, hinter dem Tor wurde der Puck vertändelt – und so etwas nutzt eine starke Mannschaft.

Dass die Stimmung und der Zusammenhalt in diesem Jahr bei den FASS-Schülern stimmt, zeigten die nächsten Minuten. Niemand meckerten den anderen an, jeder kämpfte. Das Spiel wurde härter und damit ausgeglichener.

Aber als ob nach wiederum zehn Minuten im zweiten Drittel die Kräfte oder die Konzentration weg waren, die Gegentore acht bis 15 bis zu Ende waren irgendwie vorhersehbar. Die jungen Bären viel wacher im Kopf, zielstrebiger zum Tor, und die Verteidigung erlahmte langsam. Der Torwartwechsel am Ende des Drittels war folgerichtig.

 

Ohne Eisaufbereitung ging es in den Schlussabschnitt. Und wieder mit Chancen für das Team aus dem Wedding: erst Vanessa für Phillip, dann umgekehrt. Aber wieder kein Tor.

Strafen und die spielerische Überlegenheit der Hohenschönhausener bescherten uns weitere Gegentreffer. Schluss war aber noch nicht, in der 50. Minute hatten Moritz, Vanessa und Philipp genug: das zweite Tor!

Als dann noch Danny das Zuspiel von Dennis in der 57. Minute zum dritten Treffer nutzte, war wieder Kraft da. In den letzten Minuten versuchten die Mannschaft noch einmal alles, aber es blieb beim doch sehr eindeutigen 3:20.

 

Axel Schwenzer