Landesliga 1b
Archiv 2008/09

FASS Berlin - Oxford University

Sonnabend, 06.12.2008, 19.30 Uhr, Deutschlandhalle

 

4 : 11 (1:7 2:2 1:2)

Tore

0:1 (06:31) Stankievich PP1, 0:2 (07:10) Stankievich (Bruce, de Hoog), 0:3 (09:51) Cullen, 0:4 (15:02) Cullen (Stankievich), 1:4 (17:56) Trach (Connolly, Kindt), 1:5 (19:08) Bruce, 1:6 (19:23) Bruce (Puddicombe), 1:7 (19:37) Bruce (de Hoog)

 

1:8 (32:17) Leavitt (Cullen), 2:8 (34:08) Ristow (Hobrecht) PP1, 2:9 (35:20) Leavitt (Stankievich), 3:9 (36:40) Ritter (Connolly)

 

3:10 (51:45) Cullen, 3:11 (56:04) Cullen PP1, 4:11 (56:26) Kindt (Connolly)

PIM

FASS: 8 - 2/4/2

OXF: 4 - 0/2/2

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Fotos zum Spiel

Berichte

Oxford entscheidet Spiel im ersten Dritttel

Nach gutem Start verlieren die Akademiker die Spur und finden sie erst im Mitteldrittel wieder

 

Bereits zum dritten Mal in dieser Saison konnte sich das Landesligateam von FASS Berlin über internationalen Besuch freuen. Da die „Oxford Blues“ zu einem guten Teil mit nordamerikanischen Spielern besetzt sind war klar, dass dieses Freundschaftsspiel auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden konnte.

 

Beide Mannschaften starteten konzentriert und lieferten sich zu Beginn ein ausgeglichenes Spiel. Eine unnötige Strafzeit brachte die Akademiker dann allerdings aus dem Tritt und Landis Stankievich konnte das erste Tor erzielen, dem er nur kurz danach ein zweites folgen ließ. Neben William Bruce war er an diesem Sonnabend der überragende Akteur bei den Gästen von der Insel. Erst als es bereits 0:4 stand, konnte FASS erstmals einnetzen. Unverständlicherweise verloren die Akademiker danach vollends die Konzentration für das Geschehen aus dem Eis und mussten ihre geistige Abwesenheit bitter bezahlen, indem sie in der letzten Minute vor der Pause gleich drei Treffer hinnehmen und so mit einem 1:7 in der Kabine wieder zur Besinnung kommen mussten.

 

Der praktisch direkt aus dem unfreiwillig verlängertem Urlaub eingeflogene Trainer Andreas Schreiber redete allen ins Gewissen, mit dem Erfolg, dass das zweite Drittel mit einer deutlich verbesserten Einstellung angegangen wurde und dann auch vom Ergebnis her ausgeglichen gestaltet wurde. Dabei konnte FASS sogar eine doppelte Unterzahl ohne Schaden überstehen. Oxford spielte jedoch jederzeit stark genug um ein Aufbäumen der Gastgeber gar nicht erst zuzulassen.

 

Ein Bild, dass sich im letzten Drittel unverändert fortsetzte: FASS zwar ebenbürtig, aber mit zu wenig zwingenden Aktionen während die Gäste das Spiel souverän nach Hause schaukelten. Am Ende siegen die Gäste aus Oxford 11:4, ein Ergebnis, das wegen der inakzeptablen Vorstellung des ersten Drittels auch in der Höhe verdient ist.

 

Wolf-Dietrich Kindt