

Sonntag, 04.01.2009, 18.30 Uhr, Chemnitz
6 : 5 (2:2 2:1 2:2)
0:1 (00:30) Hecker (Kugler, Kuch), 1:1 (05:19) Stiegler (Hrbek, D. Nicolai) PP2, 2:1 (11:38) Antos (Hrbek), 2:2 (17:35) Fritschken (Schmidt, Seelisch)
3:2 (20:22) Zille (Schubert), 4:2 (34:12) Schubert (Zille) UZ1, 4:3 (34:43) Fritschken (Hecker, Kuch) PP2
4:4 (42:52) Masche (Kuch, Seelisch) UZ1, 5:4 (46:38) Hrbek (Antos), 6:4 (49:06) Hrbek (Antos) UZ1, 6:5 (55:40) Fritschken
ERVC: 22 - 6/8/8
FASS: 16 - 10/2/4
Mit viel Pech unterlag FASS Berlin bei den Wild Boys Chemnitz mit 6:5 (2:2/2:1/2:2). Dabei war für die Berliner durchaus ein Punkt drin.
Die Berliner traten die Reise nach Chemnitz mit dem letzten Aufgebot an. Nicht dabei waren Fabio Patrzek, Nicolai Tittus, Lucien Aicher, Tim Harloff, Robert Bäuerle, Phillip Kulczynski, Heiko Glöden, Heiko Reinert und Susann Götz. Dennoch wollten die Akademiker endlich den ersten Punktgewinn der Saison einfahren.
Die Berliner begannen auch sehr gut. Gleich mit dem ersten Angriff erzielte Benjamin Hecker die Führung für FASS. Gespielt waren da gerade einmal 30 Sekunden. Konzentriert spielend und mit einem guten Marcel Vegelahn im Tor erspielten sich die Akademiker in der Folge weitere Chancen. Da auch die Gastgeber einige Torchancen hatten, entwickelte sich ein sehr gutes Spiel. Als dann zwei Berliner die Strafbank drückten, kamen die Wild Boys zum Ausgleich. Michael Stiegler ließ Berlins Goalie in der 6. Minute keine Chance. Was folgte, waren weitere Torchancen auf beiden Seiten, ehe es in der 12. Minute das dritte Tor der Partie gab. Torschütze war Chemnitz Milan Antos, der seine Farben damit in Führung brachte. Doch auch FASS war im 1. Drittel noch einmal erfolgreich. Marc Fritschken konnte den ebenfalls gut haltenden Jan Letzsch im Chemnitzer Tor zum 2:2 überwinden (18.). Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.
Den Start ins Mitteldrittel hatte man sich bei FASS sicher anders vorgestellt. Wieder war es der erste Angriff der zu einem Tor führte. Nach 22 Sekunden traf Alexander Zille und der spielt für die Wild Boys. Nun war sie wieder da, die Unsicherheit bei den Berlinern. Es dauerte einige Minuten, bis die Akademiker wieder ihren Rhythmus fanden. Dann konnten sie das Spiel wieder ausgeglichen gestalten. Ausgerechnet bei eigener Überzahl kassierten die Weddinger dann Tor Nr. 4. Matthias Schubert konnte ein Break erfolgreich vollenden (34.). Doch 31 Sekunden später schlug FASS zurück. Marc Fritschken brachte FASS wieder ins Spiel zurück. Für das letzte Drittel war also noch alles drin.
Und die Berliner versuchten auch alles um den Ausgleich zu erzielen. Und sie wurden für ihre Mühen belohnt. Rumid Masche traf bei Unterzahl mit einem Schuss in den Winkel (42.). Das Spiel blieb weiter spannend. Beide Teams suchten die Entscheidung, was dem Spiel sehr gut tat. Leider griff dann der Schiedsrichter ins Spielgeschehen ein. Denn dem 5:4 von Chemnitz durch Petr Hrbek ging ein klares Foulspiel an FASS-Verteidiger Markus Paulick voraus. FASS kämpfte weiter und fing sich nach einem Puckverlust an der gegnerischen blauen Linie einen Konter ein, bei dem erneut Petr Hrbek Berlins Goalie keine Chance ließ (50.). Chemnitz zog sich nun ins eigene Drittel zurück. Eine der sich daraus ergebenen Torchancen nutzte Marc Fritschken, der mit seinem dritten Treffer in dieser Partie in der 56. Minute noch einmal für Spannung sorgte. Mehr gelang den an diesem Abend gut spielenden Berlinern allerdings nicht.
Ein Unentschieden nach 60 Minuten wäre nach dem Spielverlauf durchaus verdient gewesen. So aber kann Chemnitz einen glücklichen Sieg feiern, durch den der Aufsteiger nach Punkten mit dem ECC aufschließt.