Regionalliga
Archiv 2008/09

FASS Berlin - Black Dragons Erfurt

Sonnabend, 24.01.2009, 19.00 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion

 

4 : 9 (1:3 1:3 2:3)

Tore

0:1 (6:54) Weyer (Giesel, Neumann), 1:1 (7:06) Leibrandt (Schmidt, Glöden), 1:2 (7:34) C. Fischer (Weyer), 1:3 (11:09) R. Schmidt (Hofmann, Marak)

 

2:3 (21:42) Aicher (Fritschken, Patrzek), 2:4 (21:55) O. Otte (R. Schmidt, Axthelm), 2:5 (36:21) Nickel (Vavroch, Dimitrovici) PP1, 2:6 (37:20) Marak (O. Otte)

 

2:7 (43:19) R. Schmidt (Marak, O. Otte), 2:8 (49:49) R. Schmidt (Marak, O. Otte), 3:8 (50:46) Hecker (J. Schmidt, Gensel) PP1, 3:9 (55:53) Nickel (Dimitrovici) UZ1, 4:9 (56:18) Schmidt (Hecker, Seelisch) PP1

PIM

FASS: 14 + MS (Müller) + 10 (Fritschken) + 10 (Hecker, 3. Disz.) - 2/35/22

BDE: 10 + 10 (Marak) + 10 (C. Fischer) + 10 (Brink) - 10/16/14

Berichte

Drachen überzeugen beim Tabellenletzten

Mit einem auch in dieser Höhe völlig verdienten 4:9 Auswärtssieg beim Letzten der Regionalliga, FASS Berlin, haben die Black Dragons ihr "Pflichtprogramm" souverän gemeistert.

 

Von Anfang an entwickelten die Thüringer viel Druck auf das von Vegelahn gehütete Tor der Berliner und in der 6. Minute gelang der Führungstreffer durch Weyer. Der kurz darauf folgende Ausgleich der Gastgeber wurde im unmittelbaren Gegenzug mit der erneuten Führung beantwortet. Wieder war die 3. Reihe erfolgreich, dieses Mal durfte sich C. Fischer freuen. Als Robert Schmidt 3 Minuten später erneut für die Gäste traf, wurde der Jubel der 15 mitgereisten Drachenfans immer lauter. Marak zog unmittelbar mit der Pausensirene noch einmal ab und der Puck landete im Tor der Berliner. Jetzt glaubten viele schon an eine Vorentscheidung. Aber hier trat der völlig überforderte Referee Winnekens erstmals richtig auf den Plan und entschied nicht auf Tor. Stattdessen schickte er den Spielertrainer der Drachen für 10 Minuten wegen Unsportlichem Verhalten auf die Strafbank, da seiner Meinung nach der Schuss mit Absicht nach der Sirene erfolgte. Eine fatale (Fehl-) Entscheidung, denn dadurch fehlt der Kopf des Erfurter Spiels heute abend gegen Niesky.

 

FASS kam mit deutlich mehr Elan aus der Pause und konnte in der 22. Minute den Anschlusstreffer erzielen. Doch erneut konterten die Drachen umgehend und dieses Mal sorgte Olli Otte für den alten Abstand.

2 Minuten später verlor Maximillian Müller die Nerven und setzte einen Stockendenstich gegen Hopp. Hier konnte selbst Winnekens nicht mehr anders entscheiden als Müller eine Matchstrafe zu geben. Die daraus folgende Überzahl konnte auch dank der Hilfe des Schiris durch Erfurt nicht genutzt werden. Trotzdem gelangen Marak und Nickel noch 2 weitere Tore in diesem Drittel und man konnte mit einer beruhigenden 6:2 Führung in die Pause gehen.

 

Nach der letzten Pause setzte erst einmal Robert Schmidt mit seinen Toren 2 und 3 an diesem Abend die nächsten Akzente. Damit waren auch die letzten Zweifel am Ausgang des Spieles beseitigt und Erfurt schraubte den Druck etwas zurück. So konnten die Akademiker noch 2 Treffer zur Ergebniskosmetik erzielen, dazwischen erzielte Andy Nickel in eigener Unterzahl aber noch den 9. Treffer der Black Dragons.

 

Fazit: Die Black Dragons waren dem Tabellenletzten vor allem spielerisch deutlich überlegen. Konsequent wurde Chance auf Chance durch alle 3 Reihen herausgearbeitet und nur Vegelahn war es zu verdanken, dass das Ergebnis nicht zweistellig ausfiel. Schade auch, dass es in dieser Liga nicht viele Schiedsrichter vom Format eines Herrn Kühnel aus Wedemark gibt.

 

Quelle:  Black Dragons Erfurt