Knaben
Archiv 2008/09

ESV Halle - FASS

Sonntag, 25.01.2009, 09.30 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion

 

12 : 4 (3:1 6:2 3:1)

Tore

1:0 (02:49) Miethling (Tischendorf), 2:0 (10:31) Rahn (Vogt) UZ1, 3:0 (16:51) Fischer (Gehlert) PP1, 3:1 (17:17) Gasde (Schulz)

 

3:2 (23:22) Großmann, 4:2 (26:06) Fischer, 5:2 (27:01) Meinicke (Rahn, Pietschmann), 6:2 (27:47) Vogt (Meinicke), 6:3 (34:25) Schulz (George), 7:3 (37:31) Rahn (Meinicke) PP1, 8:3 (38:23) Miethling (Fischer) PP1, 9:3 (39:33) Gehlert (Meinicke)

 

10:3 (40:36) Tischendorf (Vogt), 11:3 (41:06) Tischendorf (Adler), 12:3 (45:20) Fischer (Miethling), 12:4 (53:04) Hartmann

PIM

YSBH: 4 - 2/2/0

FASS: 6 - 0/6/0

 

Berichte

Keine Punkte beim Auswärtsspiel im Wedding

Siegesserie der FASS Knaben gestoppt

 

Eishockey soll die schnellste Mannschaftssportart der Welt sein, und tatsächlich kommt es in vielen Situationen darauf an, wer sich schneller nach einem Abpraller streckt oder sich in die richtige Richtung dreht. Beim Spiel gegen des ESV Halle brauchten die FASS Knaben fünfzig Minuten, um das richtige Tempo zu finden. Da hatte es aber schon zu oft im Tor der Berliner eingeschlagen, und am Ende stand ein bitteres 12:4 für den ESV auf der Anzeigentafel im Erika-Hess-Stadion.

 

Eigentlich hatte es gut ausgesehen für die Berliner. Die letzten beiden Meisterschaftsspiele hatte die Mannschaft von FASS gewonnen, und außerdem mussten die Hallenser ihr Heimspiel in der „Hölle vom Wedding“, dem Erika-Hess-Eisstadion, austragen. Kurios auch die Einspielübungen der ESV-Spieler: nur einzelne Spieler waren auf dem Eis zu sehen, der Rest ließ sich noch schnell die Schlittschuhe schleifen. Nach dem Eröffnungsbully waren die Spieler aus Halle aber hellwach, während die FASSler in vielen Situationen einen Schritt zu spät kamen.

 

Der Einsatz bei FASS stimmte, und immer wieder wurden Chancen erarbeitet. Die Spieler aus Halle aber konterten trocken und präzise. Es entwickelte sich ein schönes und schnelles Eishockeyspiel, bei dem FASS immer wieder in entscheidenden Situationen zweiter Sieger blieb. Halle spielte nur mit zwei Reihen, aber stellte eine homogene Mannschaft ohne Ausfälle und hoher taktischer Disziplin. Immer wieder gab es schöne Passkombinationen des ESV zu sehen, während im Spielaufbau von FASS zu viele Lücken blieben.

 

FASS Coach Pascal Kube bescheinigte seiner Mannschaft nach dem Spiel Einsatzfreude. „Wir haben eigentlich ganz gut gespielt; jedenfalls besser, als das Ergebnis es vermuten lässt. Über weite Strecken war das Spiel offen. Wenn wir unsere großen Chancen besser genutzt hätten, wäre das Spiel anders gelaufen. Wir haben mehrere Tore nach Kontern direkt nach eigenen Großchancen bekommen. Da war die Mannschaft zu weit aufgerückt.“

 

Das nächste Spiel der FASS Knaben steht erst in drei Wochen an. Eine unendliche lange Zeit für die treuen Fans der Mannschaft. Gegen Erfurt wird dann wieder an einem Sonntagmorgen gespielt (15. Februar, Beginn 9:30). Die Spieler sollten dann nicht erst nach fünfzig Minuten, sondern schon vom ersten Bully an hellwach sein. Beim Eishockey geht es schließlich nicht ohne hohes Tempo und Reaktionsschnelligkeit.

 

EG/25. Januar 2009