

Sonntag, 15.02.2009, 13.30 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion
8 : 3 (3:0 1:0 4:3)
1:0 (06:12) Ritter (Connolly), 2:0 (12:11) Ritter (Esdar, Connolly) PP1, 3:0 (16:48) Esdar (Connolly) UZ1
4:0 (36:35) Ritter (Connolly) PP1
5:0 (43:22) Esdar (Connolly), 6:0 (45:11) Weiß, 7:0 (46:25) Hobrecht (Bastian), 7:1 (48:47) Richter (A. Langhoff), 8:1 (49:55) Esdar (Connolly, Ritter), 8:2 (50:54) Richter (A. Langhoff), 8:3 (52:21) Thiele (Friedrich)
FASS: 22 - 6/14/2
ESCB: 18 - 4/10/4
Licht und Schatten im ersten Spiel der Zwischenrunde gegen den ESCB
Nach den klaren Siegen gegen den ESCB in der Hauptrunde war die Landesligamannschaft von FASS Berlin im dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison klar in der Favoritenrolle. Der ESCB seinerseits hatte in den letzten beiden Spielen (beide gegen EC Bärlin) insgesamt 38 Tore kassiert und hatte sich nun vorgenommen, die Schießbude hinten dicht zu machen.
So präsentierte sich der ESCB defensiv ausgerichtet und suchte nur selten den Weg vor das FASS-Tor. Größtenteils hatte diese Taktik auch Erfolg, fehlte FASS doch die letzte Konsequenz im Zug zum Tor. Einzig Walter Connolly mit seinen Nebenleuten Ritter und Esdar brachte die Defensive des früheren Schlittschuhclubs ein ums andere mal in arge Verlegenheit. Im ersten Drittel schlugen sie alleine drei Mal zu und so lautete das erste Drittelergebnis auch 3:0.
Das zweite Drittel war dann überschattet von vielen überflüssigen Strafzeiten, insgesamt 28 Minuten, die sich gleichmäßig auf beide Mannschaften aufteilten. Der mangelnde Spielfluss schlug sich auch in weniger Toren nieder. Wieder war es einzig Kevin Ritter, der Jens Krzenciessa im ESCB-Tor überwinden konnte.
Im letzten Abschnitt zeigten beide Mannschaften wieder mehr Disziplin. Jedenfalls was die Strafzeiten anging. Dafür fielen nun wieder mehr Tore. Zunächst war wieder einmal Bodo Esdar erfolgreich, bevor mit Rainer Weiß auch endlich mal ein anderer bewies, dass das Toreschießen gar nicht so schwer ist. Der ESCB konnte es gar nicht glauben und monierte ein vorheriges Icing. Die Schiedsrichter zeigten sich den Argumenten allerdings nicht zugänglich und erkannten das Tor an. Möglicherweise ausgleichende Gerechtigkeit, da zuvor ein weiteres Tor von Bodo Esdar die Anerkennung verweigert blieb, da der Puck – für das Schiedsrichtergespann schwer zu erkennen – vom hinteren Torgestänge wieder vor die Linie sprang. Nachdem Johannes Hobrecht zum zwischenzeitlichen 7:0 getroffen hatte, befanden sich die Akademiker schon im Gefühl des sicheren Sieges, was nun der Schlittschuhclub ausnutzte und mit zwei Toren von Robert Richter sowie einem Treffer von Christian Thiele etwas Ergebniskosmetik betrieb. Für die Akademiker setzte abermals Kevin Ritter mit seinem dritten Tor den Schlusspunkt unter ein Spiel, das besser schnell abgehakt werden sollte, ist doch nächste Woche mit dem EC Bärlin ein ungleich stärkerer Gegner zu Gast, der mit den Kantersiegen gegen den ESCB zuletzt eine klare Duftmarke hinterlassen hat.
Wolf-Dietrich Kindt