

Sonnabend, 21.02.2009, 11.11 Uhr, Chemnitz
2 : 5 (0:3 0:1 2:1)
0:1 (07:02) Eichhorn, 0:2 (08:05) Küller, 0:3 (12:52) Eichhorn (Kornmüller) UZ1
0:4 (27:18) Küller
1:4 (30:46) Naß (Molck), 1:5 (36:07) Eichhorn, 2:5 (39:33) Ulbricht (Naß, Kosensky)
ERVC: 4 - 2/2/0
FASS: 12 - 4/4/4
Der Bus konnte trotz der frühen Stunde (5.30 Uhr) pünktlich abfahren. Die Hinfahrt war ruhig und angenehm.
In Chemnitz wurden wir empfangen und zur Kabine gebracht. ½ Stunde Erwärmung, Mike erklärte uns unsere Positionen und dann hieß es „langsam umziehen“. Nachdem wir uns auf dem Eis einwenig einlaufen konnten, ging das Spiel los.
Gleich zu Anfang machte Schönheide Druck auf unser Tor, aber ohne Erfolg :-)
Dann kamen wir richtig ins Spiel und haben die Chemnitzer Spieler einfach laufen lassen. Jonas und Julien schafften schöne Kombinationen und es gelang ihnen immer wieder, die Gegner auszuspielen. In der 7. Minute gelang dann auch Julien das 0:1 und alle Eltern und Fans auf der Tribüne jubelten. Eine Minute später baute Jonas zum 0:2 unseren Vorsprung aus. Was soll ich sagen? So konnte es weiter gehen. Jonas und Julien wechselten sich im Tore- schießen ab: 12. Minute machte Julien das 3. Tor im Zusammenspiel mit Lars.
Im 2. Drittel dann wieder Jonas. Jetzt stand es schon 0:4 für Fass.
Erst im letzten Drittel konnten die Chemnitzer kontern. Sie brachten es nun doch noch zu 2 Toren aber wir gönnten ihnen die Tore, da wir ja immer mit 3 - 4 Toren vorn lagen.
Am Ende stand es 2:5 durch das 5. Tor, das Julien noch versenken konnte.
Unsere Mannschaft hat gut gekämpft und alle haben sich ausgepowert, was man auch daran erkennen konnte, dass unsere Wasserflaschen am Ende des 2. Drittels ausgetrunken waren.
Mike, unser Trainer, hat uns ständig Anweisungen gegeben und uns in den Pausen Mut gemacht: „Ihr macht das super! Weiter so!“
Den Eifer und die Gefühle der Spieler während des Spiels kann man kaum beschreiben. Alle sind enorm angespannt und man wird leicht wütend, wenn man gefoult wird oder unfaires Spiel vom Schiedsrichter nicht gesehen wird. So kam es leider auch zu einigen Strafminuten, aber gerechter Weise für beide Seiten. Nach dem Spiel hat sich sogar ein Chemnitzer Spieler bei mir persönlich entschuldigt, was ich gut fand.
Gewonnen haben wir wieder einmal auch vor allem wegen unserem weltbesten Torhüter Benedikt. An ihm beißen sich die besten Stürmer die Zähne aus. Aber Hallo! Und unsere Abwehr war auch nicht von Pappe.
Es war ein schöner Tag, ein schönes Spiel und wir bedanken uns bei unseren Gastgebern in Chemnitz. Die Kabine, die Duschen und die Verpflegung waren perfekt und wir wissen, dass das nicht selbstverständlich ist.
Thaddäus Scheer
13 Kids sowie Trainer, Betreuer und Fans machten sich am Samstagmorgen um 05.30 Uhr auf den Weg zum letzten Auswärtsspiel nach Chemnitz. Rechtzeitig vor dem Spiel kamen wir an der Eissporthalle an. Mike gab die Aufstellung und die Taktik noch im Bus bekannt. Frank, Olaf und ich sahen uns kurz die Eissporthalle an und machten uns dann auf die Suche nach einem Imbiss (nach dem guten Döner in Leipzig und der Currywurst in Erfurt) für unser Mittagessen. Leider wurden wir enttäuscht. In der näheren Umgebung gab nichts :-(.
Jetzt sollte es endlich losgehen. Nach dem hart umkämpften ersten Spiel und einigen Ausfällen (Helen und Anton) wollten einige Fans nicht an einen Sieg glauben.
Die SG Schönheide/Chemnitz legte nach dem ersten Bully los wie die Feuerwehr. Benedikt hatte nach 60 Sekunden schon mehr Saves in der Statistik, als in Erfurt nach 45 Minuten. Mit der Zeit bekamen unsere Jungs und Mädels die SG aber immer besser in den Griff und erarbeiteten sich nun eine Reihe von Torchancen. In der siebenten Minute schnappte sich Julien den Puck im eigenen Drittel und schloss das Break mit dem 1:0 für die Akademiker ab. Danach machten unsere Jungs und Mädels weiter Druck und kurze Zeit später war Jonas aus dem eigenen Drittel auf und davon und schloss das Break mit einem schönen Schlenzer über die Fanghand des Goalies zum 2:0 ab. Dann mussten unsere Löwen vom Wedding die erste Unterzahl überstehen. Doch die SG konnte sich nicht im Drittel von FASS festsetzen und so nutzte Julien die Chance nach schönem Zuspiel von Lars und Felix zum 3:0. So ging es dann in Drittelpause.
Im zweiten Drittel stellte die SG die Reihen um und konnte sich somit etwas mehr Spielanteile erarbeiten, es gab jedoch keine zwingenden Torchancen. Kam etwas an den Verteidigern vorbei, hieß die Endstation Benedikt. Drei Minuten vor dem Ende des Mittelabschnitts gab es Bully vor unserem Tor. Jonas gewann das Bully und machte sich auf den Weg zum gegnerischen Tor. Er schlenzte den Puck, wieder über die Fanghand, zum 4:0 in den Winkel.
So ging es in die zweite Pause.
Im letzten Drittel gelang der SG gleich in der 31. Minute der 4:1 Anschlusstreffer. Zwar merkte man unseren Kids an, dass sie zwei Drittel mit zwei Blöcken in den Beinen hatten, aber es wurde weiter gekämpft und so konnte wieder Julien den alten Vier-Tore-Abstand wieder herstellen. Damit war das Spiel entgültig entschieden. Zwar fiel noch das 5:2 (leider war Benedikt die Sicht versperrt), doch das konnte dem Jubel nach der Schlusssirene nichts mehr anhaben. Ausgelassen feierten unsere Jungs und Mädels den zweiten Sieg in Folge und sie würden wahrscheinlich immer noch feiern, wenn die Eismaschine nicht gekommen wäre.
Das war eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung. Gerade die zweite Reihe hat aufopferungsvoll gekämpft (super Flugkopfball Nick, Thadäus erzählte jedem ganz stolz von seinen Strafzeiten). Weiter so, jetzt heißt es vorbereiten auf das Spiel gegen Leipzig, da müsst ihr noch etwas gutmachen.
Für FASS spielten:
Benedikt (Tor), Julien, Anna, Marvin, Felix, Dan, Jonas, Sonja, Lars, Tobias, Nick, Thadäus und Sarah.
RM