

Sonnabend, 21.02.2009, 19.00 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion
3 : 7 (0:3 1:2 2:2)
0:1 (06:56) Franetzki (Hummel, Weise), 0:2 (09:29) Schulze UZ1, 0:3 (18:50) Haak (Franetzki, Hummel)
1:3 (23:15) Bastian (Hobrecht, Dictus), 1:4 (25:48) Wolfrum (Haak, Höhling), 1:5 (33:39) Haak (Franetzki)
1:6 (43:06) Franetzki (Penalty), 1:7 (47:08) Schulze (Höhling, Haak), 2:7 (47:56) Kloster (Ritter, Schwitalla), 3:7 (48:52) Kraft (Bastian)
FASS: 17 + SpD (Trach) - 4/27/6
ECB: 10 - 4/4/2
Gegen Rumpftruppe des EC Bärlin liefern die Akademiker eine blasse Vorstellung ab
Mit nur 9 Feldspielern trat der Meister am Samstagabend zur besten Eishockeyzeit im Wedding an, wo man vor gut einem Monat noch deutlich den Kürzeren zog. Doch wer erwartete der EC würde sich mit seiner Rumpftruppe in eine zu erwartende Niederlage fügen, der lag falsch. Und so lag auf der Gegenseite gleich die gesamte Akademikertruppe falsch, ließ sie doch nicht nur Einsatz und Kampfgeist vermissen, sondern blieb auch jeden Nachweis spielerischer Klasse schuldig. Ganz anders der EC, der im zweiten Drittel auch noch den Ausfall von Kai Hummel verkraften musste. Sehr diszipliniert und mit gutem Zusammenspiel brachte man die Abwehr der Akademiker ein ums andere mal in Bedrängnis, während die FASS-Offensive gar nicht erst zur Entfaltung kam. Der 0:3 Zwischenstand zur ersten Pause kam so vielleicht überraschend, aber keineswegs unverdient.
Im zweiten Drittel kam FASS zwar etwas besser ins Spiel, aber ohne dass der EC eine Aufholjagd zu befürchten hatte. Eine kompakte und disziplinierte Spielweise hielt die Akademiker auch weiterhin vom Tor fern. In der Gegenrichtung hatte der Meister wenig Schwierigkeiten die unorganisierte FASS-Abwehr auszuhebeln und den machtlosen Fabian Theil im Tor zu überwinden. Mit 1:5 ging es in die letzte Pause.
Im Abschlussdrittel machte sich dann doch der Kräfteverschleiss beim EC bemerkbar. Die Akademiker konnten nun offensiv wenigstens ab und zu Akzente setzen, ließen aber notwendigen Tordrang vermissen. Zudem war die Organisation im Defensivspiel immer noch unzureichend, so dass es nicht mal zu Ergebniskosmetik reichte und der EC Bärlin das Spiel klar mit 7:3 nach Hause schaukelte.
Wolf-Dietrich Kindt