Regionalliga
Archiv 2008/09

ERV Chemnitz - FASS

Sonntag, 08.03.2009, 18.30 Uhr, Chemnitz

 

0 : 3 (0:3 0:0 0:0)

Tore

0 : 1 (00:25) Fritschken (Patrzek, Aicher), 0 : 2 (11:25) Fritschken (Masche, Leibrandt), 0 : 3 (12:06) Hecker (Glöden, Reinert)

PIM

ERVC: 8 - 0/4/4

FASS: 22 - 10/6/6

Berichte

Niederlage bei Kovacikabschied

Das letzte Saisonspiel der Wild Boys, welches zugleich das letzte von Trainer Jozef Kovacik an der Bande der Chemnitzer war, endete mit einem 3:0 (3:0,0:0,0:0) für die Gäste von FASS Berlin.

 

Ganze 600 Zuschauer wollten dabei sein, wenn die Wild Boys mit einem Sieg für einen versöhnlichen Abschluss sorgen. Doch leider kam alles ganz anders. Zunächst verabschiedete sich Jozef Kovacik persönlich von den Zuschauern und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit in den letzten drei Jahre, ohne zu vergessen dem Verein für die Zukunft alles Gute zu wünschen.

Dann gleich der Rückschlag für die Wild Boys. Nach nur 25 Sekunden führten die Akademiker, durch einen Treffer vom Marc Fritschken, mit 1:0. Chemnitz versuchte alles um den schnellen Ausgleich zu erzielen. Doch sie schienen nicht das richtige Zielwasser getrunken zu haben. Selbst als der überragende Berliner Keeper Benjamin Nitschke bereist geschlagen war, klärten die Berliner Verteidiger auf der Torlinie. Mitte des ersten Abschnitts dann die Tore zwei und drei für die Gäste. Zunächst traf unter tatkräftiger Hilfe der Chemnitzer erneut Marc Fritschken, ehe Benjamin Hecker erfolgreich war. Jetzt waren die Chemnitzer gefragt, doch weiter Chancen blieben ungenutzt. Selbst Überzahlsituationen konnten nicht in Tore umgemünzt werden. Die Gäste ihrerseits bleiben stets mit Kontern gefährlich und Tim Schnelle musste einige Male einen höheren Rückstand verhindern. Da ihm sein gegenüber aber um nichts nachstand blieb es bis zur Pause bei der 3:0 Gästeführung.

 

Die Drittel zwei und drei sind eigentlich schnell erzählt, denn das Spiel glich dem der ersten 20 Minuten. Die Berliner standen hinten solide und setzten weiter auf Konter. Wobei sie in Tim Schnelle und im letzten Abschnitt, dann in Jan Letzsch ihre Meister fanden. Auf der anderen Seite stand immer wieder Benjamin Nitschke im Brennpunkt. Doch die Chemnitzer hätten an diesem Tag noch ewig spielen können und es wäre kein Tor gefallen. Solche Tage soll es bekanntlich geben. So wurde es also weder mit 100. Saisontor noch mit drei Punkten etwas.

 

Irgendwie merkte man am Ende allen Spielern an, dass sie froh sind diese schwere Saison nun endlich hinter sich zu haben.

 

Quelle:  ERV Chemnitz