

Sonnabend, 14.03.2009, 14.30 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion
7 : 2 (2:0 2:1 3:1)
1:0 (10:31) Schulz (Gasde) UZ1, 2:0 (13:57) Gasde (Schulz) PP1
3:0 (25:08) Zimmermann (Schulz, Hartmann), 4:0 (32:41) Schulz (Zimmermann, Gasde), 4:1 (39:30) Bartusch (Clausen, Petereit)
5:1 (54:36) Fritz UZ1, 6:1 (55:33) Schulz (Gasde) UZ1, 7:1 (57:00) Zimmermann (Kleber) UZ1, 7:2 (57:12) Clausen UZ1
Besonderheit: Jeremia Schreiber (OSC) hält in der 47. Minute einen Penalty von Vanessa Gasde
FASS: 10 - 2/0/8
SGOE: 8 - 4/0/4
Das Spiel gegen den OSC-Berlin beginnt für den Fass-Berlin mit Zielrichtung gen Tor der Gegners. Es gelingt nachhaltig, den OSC in seinem eigenen Drittel zu beschäftigen. Erste Schüsse auf das Tor des OSC bringen den Gegner wahrlich in Wallungen, ging er doch aufs Eis mit der Erwartung, unsere Mannschaft gleich im ersten Drittel nieder zu ringen. Dies hat man zumindest von Seiten des OSC so gehört, bevor das Spiel angepfiffen wurde. Unerwartete Überraschung also, alles anders als erwartet und der OSC hat sichtlich Probleme, sich darauf einzustellen und schafft es nicht, sich aus dem eigenen Drittel zu befreien - Ist dies die Trendwende für Fass-Berlin? Das 1:0 für Fass muss jeden Moment fallen, dies kann nicht anders sein, oder? Was ist das? 6. Spielminute, Bully im gegnerischen Drittel, Fehlpass von Fass, OSC übernimmt die Scheibe und zieht vor. Bis zu unserem Tor, der Spieler zieht ab und ... und unser Torwart rettet. Was für ein Spiel - Chancen auf beide Seiten. 11. Spielminute, das Spiel ist ausgeglichen, Norman mit Spielnummer 24 erhält eine Strafzeit. Dustin fällt der Puck in seine Schaufel, er zieht durch und das 1:0 in der 11. Minute ist gefallen. 13. Minute - Fass zieht erneut an und möchte wieder verwandeln. Nur durch ein Beinstellen kann der OSC einen Treffer verhindern, erhält aber dafür die logische Konsequenz: Zwei Strafminuten. Fass im Powerplay, kann die Führung jetzt ausgebaut werden? Torchancen genug, aber wir können nicht verwandeln. Jetzt aber, Vanessa gelingt es, sich durchzusetzen, sie zieht ab und es steht 2:0. Viel passiert im ersten Drittel nicht mehr, es bleibt dabei.
Anpfiff zum 2. Drittel und gleich gehts vorwärts. Klares Spiel für Fass, gleich wird`s fallen, das 3:0 - zumindest sieht es danach aus. Störversuche von OSC verhindern den Ansturm nach vorne kaum. Leon steht günstig, zieht ab und kann zum 3:0 ausbauen. Führung für Fass - 3:0 in der 25. Spielminute. Der OSC kontert zwei-, dreimal, kann aber seinen Anschlusstreffer nicht erzielen. Spannung und Aufregung vor dem Tor des OSC. Dustin übernimmt den Puck zieht wieder durch, übersteht den Zweikampf und kann zum 4:0 verwandeln. 4:0 in der 32. Spielminute unglaublich, 4:0 für Fass, sind dies die Spieler, die nahezu jedes Spiel der Saison kläglich verloren hatten? Sind dies wirklich unsere Jungs, die Tore satt der ganzen Saison einstecken mussten? Unvorstellbar, sieht man das Spiel von heute. Ist dies die Trendwende oder einfach nur ein einmaliges Spiel? Der OSC kentert und wirft alles nach vorne. 30 Sekunden vor Drittelpause - der OSC kentert und kommt durch die Verteidigungslinie von Fass und seinen ersten Treffer.
Bisher fair gespielt auf beiden Seiten beginnt das letzte Drittel. Gleich zu Beginn des 3. Drittel muß Leon für 2 Strafminuten vom Eis. Fass in Unterzahl, trotzdem zieht Fass nach vorne. Tumult im Tor der Gegners. Was ist da los? Vanessa liegt hinter dem Torwart von OSC regelrecht im Tor - der Unparteiische entscheidet Penalty. Die Spannung wächst an, kann Vanessa die Führung weiter ausbauen zum 5:1. Nein, sie schafft es nicht, schade, schade. Wir sind in der 48. Minute, der OSC erhält zwei Strafminuten wegen Beinstellen. Fass in Überzahl! Jetzt aber, gelingt es jetzt die Führung auszubauen? Fass kann die Scheibe nicht im Tor der Gegners platzieren, wie zugenagelt! Mit Torchancen auf beiden Seiten sind wir bereits in der 52. Minute. Dustin erhält auf Zuspiel den Puck, setzt sich im Zweikampf nicht durch, setzt aber nach und fängt sich dafür 2 Strafminuten wegen Beinstellen ein. Trotz Unterzahl dominiert Fass und der OSC kommt aus den eigenen Drittel nicht mehr raus. Kaum wieder komplett geht die Spielnummer 19 - Jessica für 2 Strafminuten in der 54. Minute vom Eis. Unbeeindruckt von der Unterzahl kentert Fass weiter nach vorne und die Scheibe geht zum 5. mal in der gleichen Minute ins Tor der Gegners. 5:1 für Fass durch unsere Spielnummer 2 , Patric konnte verwandeln. Gleich darauf haut Dustin die Scheibe noch mal rein zum klaren 6:1. Das 7:1 lässt nicht lange auf sich warten; es fällt in der 58. Spielminute - Leon verwandelt hier und erzielt in dieser Begegnung seinen zweiten Treffer. 59. Spielminute - Der OSC nimmt Auszeit. Kann der Trainer von OSC jetzt Wunder wirken? Es wird brenzlig vor dem Tor der Fässer, Schuss und OSC erzielt in der letzten Spielminute auch seinen zweiten Treffer.
Eine nicht wieder zu erkennende Mannschaft gewinnt in seinem letzten Heimspiel überlegen gegen einen dezimierten OSC. "Ecki" spielt zum Jubel "We are the Champions" zur Freude unserer Spieler. Diesen Traum können wir aber nach Schluß dieser Saison wahrlich nicht träumen, denn wie die Queen`s zu siegen, können wir in dieser Saison zu Hause nicht mehr.
Rainer Groß
Beim heutigen Spiel gegen FASS-Berlin ging es nicht nur um den Sieg sondern auch um den 3. Tabellenplatz. Um so ernüchternder waren die Vorraussetzungen für die Knaben: Wegen „Personalmangel“ musste der knappe Kader mit Kleinschülern aufgestockt werden, um überhaupt 10+1 zusammenzukriegen und antreten zu können.
Auch im Tor ein ungewohntes Bild: Jeremia, der schon im letzten Jahr aushilfsweise bei den Kleinschülern im Tor eine gute Figur gemacht hatte, musste heute die an die Kleinschüler ausgeliehene Lilly vertreten, weil die Kleinschülertorwartin auf Klassenreise ist. FASS-Berlin hingegen war bestens und Dank ihrem ausgefallenen Schülerspiel mit Overagespielerinnen besetzt.
Das Spiel mag wegen diesem ungleichen Kräfteverhältnis mit 7:2 verloren gegangen sein, doch die heutige Knabenmannschaft hat gezeigt, dass sie trotz widriger Umstände unbeeindruckt kämpfen und zusammenhalten kann.
Ein Special-Lob geht an Jeremia, der, so betonen seine Mitspieler, seine Sache sehr gut gemacht hat.
Quelle:
OSC Berlin