Regionalliga
Archiv 2009/10

EHC Jonsdorfer Falken - FASS Berlin

Sonntag, 18.10.2009, 16.00 Uhr, Jonsdorf

 

2 : 3 (1:1 0:0 1:2)

Tore

1:0 (13:15) Marnota (Pesek, Vait), 1:1 (17:01) Patrzek (Leers, Hüfner)

 

1:2 (40:57) Masche (Harloff, Prüßing), 1:3 (54:22) Hecker (Leers), 2:3 (56:32) Marnota (Pesek)

PIM

EHCJ: 8 - 2/2/4

FASS: 12 - 2/8/2

Berichte

Zwei Spiele, 6 Punkte – Akademiker starten mit zwei Siegen in die Regionalligasaison

Nach dem 3:1 gegen die Wild Boys am Sonnabend siegte das Team am Sonntag auch in Jonsdorf mit 3:2 - Fabio Patrzek, Rumid Masche und Benjamin Hecker erzielten die Tore - Christian Krüger hielt den Sieg fest

 

Am Samstag gab es gegen die Wild Boys aus Chemnitz ein spannendes und stimmungsvolles Aufeinandertreffen zum Punktspielauftakt der Berliner. Leicht machten es die Jungs von Chemnitz-Coach „Mannix“ Wolf den Sieg für die Akademiker aber nicht, zumal sich die „Wild Boys“ mit 12 Neuzugängen, darunter die beiden Tschechen Ales Dvorak und Michal Plichta und der ungarische Nationalspieler Tamas Pilcsik, doch reichlich verstärkt hatten. Beide Teams zeigten sich von ihrer besten Seite und zeigten ein kampfbetontes Spiel. In der 34. Min erzielte Fabio Patrzek mit einem harten Schlagschuss die 1:0 Führung für die Weddinger. Der hervorragende Torhüter der Sachsen, Tim Schnelle, war zwar noch dran, aber die Wucht des Geschosses ließ den Puck über die Linie rutschen. Mit der Führung im Rücken spielte FASS danach befreit auf. Die Berliner waren bis zum Schluss Herr im Haus, Chemnitz erlahmten die Kräfte. Der Sieg hätte deutlicher ausfallen können. Die weiteren Tore schossen Benjamin Hüfner und Lucien Aicher für die Berliner.

 

Am Sonntag sollten dann die nächsten drei Punkte her, Die Akademiker waren zu Gast in der Sparkassen-Arena in Jonsdorf. Nach nervösem Beginn konnte Jonsdorfs Stürmer Milan Marota in der 14. Min. die Führung für die Hausherren erzielen. Doch bereits drei Minuten. später konnte sich Fabio Patrzek nach schöner Vorarbeit von Christian Leers gegen die Jonsdorfer Verteidigung durchsetzen und ließ Jonsdorfs Goalie Martin Niemz mit seinem satten Schuss keine Chance. Mit diesem Unentschieden ging es dann auch in die erste Pause.

 

Vor Beginn des zweiten Drittels stellten die Schiedsrichter eine defekte Plexiglasscheibe in der Bandenumrandung fest, die erst nach 25 Minuten Suche ausgewechselt werden konnte. So mussten die Spieler wieder zurück in die Kabinen und die Reparatur abwarten. Im anschließenden Mitteldrittel konnten sich beide Torhüter - Christian Krüger auf Berliner und Martin Niemz auf Jonsdorfer Seite - mehrfach auszeichnen und verhinderten mit teilweise spektakulären Paraden weitere Treffer. Selbst in einem fast zweiminütigen 5-3 Powerplay ließ sich Christian Krüger nicht überwinden. Tore im Mitteldrittel: Fehlanzeige.

 

Der Schlussabschnitt begann gleich mit einem Paukenschlag. FASS-Stürmer Rumid Masche überwand nach 57 gespielten Sekunden mit einem eigentlich harmlosen Schuss Jonsdorfs Schlussmann zur 2:1 Führung. Danach tat sich lange Zeit nichts, ehe Benjamin Hecker einen schönen Pass von Christian Leers in bester Penaltymanier zum 3:1 einnetzte. Kurz danach setzte ein wütender Milan Marota (58.Min) noch einem fulminanten Schuss, bei dem FASS-Keeper Christian Krüger ohne jegliche Abwehrchance war, zum 3:2 in die Maschen; mehr war aber nicht mehr drin für die Jonsdorfer Falken.

 

Zwei verdiente Siege der Akademiker, die am kommenden Wochenende im Pokal in Halle gegen die Saale Bulls und im Ligaspiel gegen EHV Schönheide 09 "Die Wölfe" auswärts antreten müssen.

 

Gerald Hagen

Falken verlieren nach 1:0-Führung

Nach dem spielfreien vergangenen Wochenende war am Sonntagabend endlich wieder Zeit für Eishockey im Falkenhorst. Mit den gesundeten Pavel Vait und Christian Rösler war der Falkenkader gegen FASS Berlin wieder vollzählig.

 

Und die Fans sahen von Beginn an ein schnelles Eishockeyspiel. Chancen gab es zunächst auf beiden Seiten, aber mit der Zeit wurde immer deutlicher, dass die Gastgeber das Spiel mehr und mehr bestimmten. In der 14. Spielminute hat Michal Pesek dann freie Bahn zum Schuss, der Berliner Torwart pariert zunächst und Milan Marnota ist es dann, der den Nachschuss zur verdienten 1:0-Führung verwandelt. Leider verpassten es die Jonsdorfer, weitere Tore nachzulegen, auch wenn es keineswegs an Möglichkeiten dazu mangelte. Das sollte sich dann in der 18. Spielminute rächen, als die Berliner durch Fabio Patrzek ausgleichen konnten. Der Linienrichter hatte zunächst Abseits angezeigt, die Jonsdorfer Abwehr erwartete, dass der Unparteiische das Spiel unterbricht, als ein im Falkendrittel befindlicher Berliner an die Scheibe kommt, doch der Pfiff bleibt aus und als die Falken wieder auf Verteidigung umschalten, ist es bereits geschehen und die Scheibe zappelt im Tor von Martin Niemz. Und so waren alle Bemühungen des 1. Drittels dahin, stand es doch wieder unentschieden.

 

Im 2. Spielabschnitt mangelt es erneut nicht an Tormöglichkeiten für die Falken. Mehrere Powerplaysituationen, darunter auch fast 2 Minuten 5-gegen-3-Überzahl, scheitern entweder am Berliner Schlussmann Christian Krüger, am Torgehäuse oder an der Zielgenauigkeit der stürmenden Falken. Die Gäste aus der Hauptstadt konnten zwar nicht annähernd soviele Torschüsse verbuchen, wie die Jonsdorfer, doch auch ihnen gelang im Mittelabschnitt kein Tor und so stand es nach 40 gespielten Minuten immer noch 1:1.

 

Das letzte Drittel begann dann mit einem schnellen Tor durch die Hauptstädter. Rumid Masche brachte sein Team in Führung und die Falken mussten nun einem Rückstand hinterher laufen. Allein in der 43. Minute gab es 3 große Torchancen für die 1. Reihe der Falken, doch die Scheibe fand den Weg einfach nicht in’s Tor von Christian Krüger. Je weiter die Uhr dem Schlusspfiff entgegen lief, desto mehr erinnerten die Versuche der Jonsdorfer an eine Brechstange. In der 55. Spielminute wird der Berliner Benjamin Hecker dann von seinem Mitspieler Christian-Alexan Leers mit einem langen Pass Richtung Martin Niemz geschickt und der 29-Jährige trifft eiskalt zum 1:3 aus Sicht der Jonsdorfer. Und so bleiben den Falken noch 5 Minuten, um einen 2-Tore-Rückstand auszugleichen. Als die Hoffnung mehr und mehr schwindet, trifft Milan Marnota in der 57. Minute direkt nach einem Bully zum 2:3 und macht es so noch einmal spannend. Doch leider muss Christian Rösler wenig später für 2 Minuten auf die Strafbank und obwohl die Falken unermüdlich kämpfen, schaffen sie es zu viert nicht auszugleichen. Und auch als sie die letzten 48 Sekunden wieder zu fünft auf dem Eis stehen, gelingt es ihnen leider nicht, das 3:3 zu erzielen und so zeigt sich am Ende wieder einmal, dass man seine Chancen nutzen muss, wenn man ein Spiel gewinnen möchte.

 

Quelle:  Jonsdorfer Falken