Sachsenliga
Archiv 2009/10

FASS - Dresden Devils

Sonnabend, 24.10.2009, 19.30 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion

 

8 : 12 (3:2 1:6 4:4)

Tore

1:0 (01:44) S. Reinhardt, 2:0 (02:44) Kraft (Balko), 2:1 (13:25) Rost (Frömter) PP1, 3:1 (15:16) M. Reinhardt (Gröner, S. Reinhardt), 3:2 (16:05) Huster (Rost, Frömter)

 

3:3 (24:42) Frömter (Sindelar) PP1, 3:4 (26:33) Rost (Frömter, Stephan) UZ1, 3:5 (29:35) Rost (Frömter, Stephan), 4:5 (30:35) Roubicek, 4:6 (32:01) Frömter UZ1, 4:7 (39:17) Stephan (Rost, Fischer), 4:8 (39:51) Nemec (Kunz)

 

5:8 (43:57) Heinze (Roubicek, Hala gen. Kahle) UZ1, 5:9 (46:48) Rost (Sindelar) PP1, 6:9 (47:05) Roubicek (Heinze, Hala gen. Kahle) 7:9 (47:36) M. Reinhardt (Hala gen. Kahle, Tiesler), 8:9 (48:35) Roubicek (Heinze), 8:10 (55:25) Kunz (Gulde, Fischer), 8:11 (56:08) Kunz, 8:12 (56:22) Rost (Huster, Martin)

PIM

FASS: 18 - 4/4/10

EHVD: 22 - 4/8/10

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Fotos vom Spiel

Berichte

F.A.S.S. ohne Boden...

...heißt nicht, dass der Freie Akademische Sportverein Siegmundshof bodenlos frech war. Nein, der noch völlig unbekannte Neueinsteiger in der Sachsenliga wies sich als fairer und ebenbürtiger Gegner aus.

 

Schon zu Beginn nutzte er die anfängliche Trägheit der Devils und konnte somit nach wenigen Minuten mit zwei Toren in Führung gehen. Dies hat aber keinerlei Auswirkung auf die Motivation der rückstanderfahrenen Teufel gehabt. Das erste Drittel endete 3:2 für F.A.S.S. und alles war offen.

 

Das zweite Drittel ging mit 6:1 Toren klar an die Devils. Vor allem Martin Rost und David Frömter bewiesen ihren Torinstinkt und brachten die 4 Fans der Devils zum Jubeln. Bei einem Stand von 4:8 sollte ja eigentlich nichts mehr schief gehen...

 

... sagt man sich und spielt auch so! Dresden ruhte sich aus. Berlin erhöhte die Taktzahl und kam auf ein 8:9 heran, was sich in gewisser Anspannung für die Spieler und Herzrasen für die Fans bemerkbar machte. Jedoch zahlte sich das Sommertraining der eifrigen Devils aus und mit nur zwei Reihen konnte man den mit drei Reihen voll besetzten Gegner völlig aus der Puste bringen. Die Böden der Fässer waren zu dünn - sie brachen ein und ließen drei schnelle Tore in Folge zu.

 

Das Endergebnis spricht für einen souveränen Auftritt der Teufel in einem körperbetonten, ansehnlichen Spiel.

 

Quelle:  Dresden Devils

Geschenke zur Premiere

Einen Fehlstart in die Sachsenliga legte FASS Berlin hin. Gegen die Dresden Devils wurde mit 8:12 verloren.

 

Dabei fing es für das neuformierte Team der Weddinger gut an. Nach 104 Sekunden brachte Sebastian Reinhardt die Gastgeber in Führung. 60 Sekunden später erhöhte Fabian Kraft auf 2:0. In der Folge hatten die gut kombinierenden Gastgeber weitere Torchancen, scheiterten aber am Dresdner Keeper Chris Hartmann. Auch durch den 2:1 Anschlusstreffer von Martin Rost bei Dresdner Überzahl nach 16 Minuten brachte die Berliner nicht aus der Ruhe. Michael Reinhardt sorgte eine Minute später für das 3:1. Drei Minuten vor der Pause brachte Michael Huster die Devils wieder auf ein Tor heran.

 

Was folgte war ein denkwürdiges 2. Drittel. Mit 1:6 gingen die Akademiker baden. Bei FASS lief nun nichts mehr zusammen. Die Gäste durften immer wieder frei vor dem von Marco-Franz Eis gehüteten Tor auftauchen. Dresdens David Frömter gelangen sogar zwei Unterzahltore.

 

Im letzten Drittel gingen die Gastgeber wieder konzentrierter zu Werke. Steve Rubicek (2), Marcel Heinze und Michael Reinhardt brachten FASS bis auf 8:9 heran. Drei Tore innerhalb von 57 Sekunden sorgten dann für den völlig verdienten Sieg der Devils.

 

Die Leistung in den Dritteln 1 und 3 war durchaus anschaulich. Nur muss das Team von Alexander Paulick besser von Angriff auf Abwehr umschalten, zu oft wurde es von den Dresdnern ausgekontert. Durch ein desolates Mitteldrittel verschenkten die Weddinger bei ihrer Sachsenligapremiere mögliche Punkte. Die Devils nahmen die Punkte gerne mit in die Elbemetropole.

 

 Norbert Stramm für Radio Eiskalt