

Freitag, 30.10.2009, 19.30 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion
0 : 10 (0:1 0:5 0:4)
0:1 (00:37) Henk (Hoffmann)
0:2 (22:46) Schmid (Eichelkraut, Lehmann), 0:3 (29:15) Glusanok (Potac, Lehmann), 0:4 (34:54) Bartell (L. Müller, Kasten), 0:5 (36:42) Henk, 0:6 (39:26) Henk (Hoffmann, Szygula)
0:7 (44:03) Bartell (Mikesz, L. Müller), 0:8 (51:50) Glusanok (L. Müller, Potac) PP1, 0:9 (55:41) Schmid (Eichelkraut, Lehmann), 0:10 (56:39) Potac (Hoffmann, Szygula)
FASS: 22 + SpD (Seelisch) + SpD (Kugler) + 10 (Krüger) - 4/31/37
BLL: 20 - 4/10/6
Bittere Heimniederlage gegen Leipzig
Vom Tabellenstand eigentlich ein Spitzenspiel – Erster gegen Zweiter, beide punktgleich, aber auf dem Eis zeigte sich ein anderes Bild. Der Meisterschaftsfavorit aus Leipzig stellte eine nicht zu überwindende Hürde dar. Die Akademiker mussten zudem auf ihre beiden Top-Stürmer Fabio Patrzek (verletzt) und Benjamin Hecker (beruflich verhindert) verzichten. Dabei fing die Partie gut an. Leipzig ging zwar bereits nach 37 Sekunden 0:1 in Führung, aber im Vergleich zum Pokalspiel spielten die Berliner gut mit und waren 35 Minuten ein gleichwertiger Gegner, sogar die fünfminütige Unterzahl nach der Spieldauerstrafe für den harten Check von Jan-Hendrik Seelisch gegen Leipzigs Patrick Czajka wurde gut überstanden. Aber dann kam ein totaler Bruch ins Spiel und innerhalb von vier Minuten konnten die Blue Lions auf 0:6 davonziehen.
Im letzten Drittel schienen sich die Akademiker wieder gefangen zu haben, aber die Blue Lions setzten nach und in der 45. Minute erhöhten die Lions auf 7:0. Danach der nächste Rückschlag für die Akademiker. Beim Versuch die Scheibe aus dem Drittel zu schießen, verpasste Jörn Kugler den Puck und traf stattdessen einen Leipziger. Das Ergebnis war eine Spieldauerstrafe wegen Stockschlag. Danach war das Spiel für die Akademiker endgültig vorbei, denn es spielten nur noch die Messestädter. Von den Leipziger Fans angefeuert folgte Angriff um Angriff und das Ergebnis waren noch drei weitere Treffer, die dann diese bittere Niederlage perfekt machten.
Für die Akademiker heißt es nun, dieses Spiel abzuschütteln und nach vorne schauen. Am Sonntag steht das erste Lokalderby an. Ohne die beiden gesperrten Verteidiger Jan-Hendrik Seelisch und Jörn Kugler und dem verletzten Fabio Patrzek keine guten Voraussetzungen für die Akademiker.
Gerald Hagen

Die Blue Lions Leipzig haben am Freitagabend ein wahres Schützenfest gefeiert. Die Schützlinge von Trainer Zdenek Travnicek fertigten FASS Berlin in deren eigener Halle 10:0 (1:0, 5:0, 4:0) ab und untermauerten damit ihren Führungsanspruch in der Eishockey-Regionalliga Ost eindrucksvoll. Die Tore erzielten Michael Henk (3), Patrick Schmid (2), Semen Glusanok (2), Daniel Bartell (2) und Jozef Potac (1).
Entgegen den Erwartungen hatten die Lions mit ihrem Gegner keinerlei Probleme. Im Gegensatz zu den Partien der Vorwoche gelang es den Leipzigern, ihre Überlegenheit in Tore umzumünzen. Zudem blieb das Team bereits zum dritten Mal in dieser Saison ohne Gegentor. Keeper Jan Münster freute sich über seinen ersten Shut-Out.
Für die ohne Kapitän Jens Müller (Adduktoren) und Markus Witting (Fieber) angetretenen Messestädter, war es dennoch ein teurer Sieg. Patrick Czajka musste mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vorzeitig das Eis verlassen, nachdem er von einem Berliner Akteur niedergestreckt worden war. Der Kontrahent kassierte dafür immerhin eine Spieldauerdisziplinarstrafe.
Quelle: LVZ-Online