

Sonnabend, 07.11.2008, 19.00 Uhr, Eisstadion Neukölln
12 : 3 (5:2 3:1 4:0)
Besonderheit: Steffen Schröder (ERSC) hält in der 25. Minute einen Penalty von Jules Marowski.
1:0 (03:38) Leffelsender (Marowski, Steffen), 2:0 (05:10) Schreiber UZ1, 2:1 (05:35) Mielisch (Gohlke, Bittner) PP1, 2:2 (09:28) Melzer (Neumann, Munsonius) PP1, 3:2 (09:53) Ristow (Connolly, M. Müller) PP1, 4:2 (13:58) Ristow (Steffen), 5:2 (14:23) Connolly (Kindt, M. Müller)
6:2 (22:01) Kindt (Steffen, Connolly), 6:3 (22:28) Breuer (Mielisch, Bittner), 7:3 (36:11) Bastian (S. Dictus), 8:3 (36:53) M. Müller (Connolly)
9:3 (40:49) Steffen (Kindt, Connolly), 10:3 (43:58) Ristow (Connolly, Steffen) PP1, 11:3 (51:43) Kindt (Connolly, M. Müller), 12:3 (58:53) Schreiber (Bastian, Hobrecht)
FASS: 6 + 10 (Marowski) - 4/0/12
ERSC: 12 - 2/4/6
Dritter Sieg in Serie festigt Tabellenführung
Zum dritten Spieltag der Landesliga Berlin empfing FASS Berlin den ERSC Berliner Bären. Die Bären konnten zwar mit Rückenwind aus der siegreichen Partie gegen den OSC anreisen, mussten allerdings mit einem stark dezimierten Kader auskommen. Besonders der Ausfall der überragenden Akteure Cepik und Timofeev war für die Bären ein nicht auszugleichender Verlust. Die Favoritenrolle fiel also klar den bisher ungeschlagenen Akademikern zu, die das Spielgeschehen auch von Anfang an in die Hand nahmen. In der 4. Spielminute traf Marco Leffelsender zum 1:0, dem sich nur kurz danach das 2:0 durch Schreiber anschloss. Trotz des schnellen Rückstandes gaben sich die Bären allerdings nicht geschlagen und suchten durchaus den Weg in Richtung des Tores von FASS. Belohnt wurde dies zunächst durch den Anschlusstreffer von Dirk Mielisch. In der 10. Spielminute schafften die Bären dann sogar den Ausgleich. Doch die Freude darüber konnte nur kurz nachdem die Schiedsrichter den Puck wieder eingeworfen hatten musste sie eine Strafe hinnehmen und FASS reichten dann wenige Sekunden im Powerplay um durch Patrick Ristow abermals die Führung zu erzielen. Abermals Ristow und Connolly schraubten das Ergebnis noch im ersten Drittel auf 5:2.
Im zweiten Drittel senkte sich die Schlagzahl, die Bären beschränkten sich nun darauf, ihr Drittel dicht zu machen und unternahmen nur noch selten Ausflüge in Richtung des Tores von Fabian Theil, dem unter dem Neuköllner Nachthimmel langsam kalt zu werden drohte. FASS hatte zwar in dieser Phase das Spiel im Griff, entwickelte aber zu wenig Zug zum Tor der Bären. Darüber hinaus war Steffen Schröder im Tor der Bären meist auf dem Posten. Nachdem Marco Leffelsender in der 25. Spielminute frei vor dem Tor gefoult wurde, gelang es ihm sogar den fälligen Penalty abzuwehren. Dennoch musste er noch Treffer durch Kindt, Bastian und Müller hinnehmen, dem die Bären nur noch einen Treffer entgegensetzen konnten.
Im letzten Drittel tauschten die Akademiker dann den Torwart, Alina Marquart übernahm und konnte ihren Kasten sauber halten. Der ERSC musste nun allerdings auch seinem kleinen Kader Tribut zollen und hatte den Akademikern nicht mehr viel entgegenzusetzen. So kamen die Weddinger noch zu Treffern durch Kindt und Schreiber, die jeweils ihren zweiten Treffer markierten, sowie Patrick Ristow der seinen Hattrick perfekt machte.
Das außerordentlich faire Spiel, das die Schiedsrichter jederzeit im Griff hatten, endete schließlich mit 12:3. Der Endstand spiegelt letztlich auch das Kräfteverhältnis auf dem Eis wieder, FASS zwar klar überlegen, aber den stark dezimierten Bären gelang es immerhin die Köpfe nicht hängen zu lassen und eine noch höhere Niederlage zu vermeiden.
Wolf-Dietrich Kindt