Regionalliga
Archiv 2009/10

EHC Jonsdorfer Falken - FASS Berlin

Sonnabend, 07.11.2009, 18.00 Uhr, Jonsdorf

 

5 : 3 (2:1 1:0 2:2)

Tore

1:0 (07:18) Pesek (Marnota, Havlik), 1:1 (08:04) Hecker (Hüfner, Kuch), 2:1 (13:04) Krumnisch (Lehnik, Wiecki)

 

3:1 (21:54) Hähnel (Vait, Havlik)

 

3:2 (47:56) Hecker (Seelisch, Leers), 4:2 (50:36) Krumnisch (Heyer, Schlicht) PP2, 5:2 (55:08) Pesek (Havlik, Vait) PP1, 5:3 (58:13) Harloff (Masche, Aicher)

PIM

EHCJ: 20 - 6/8/6

FASS: 23 + SpD (Kugler) - 4/29/10

Berichte

Jonsdorfer Falken: Revanche gelungen!

Mit 5:3 schlagen die Falken die Fässer aus Berlin und eigentlich hätte der Sieg deutlich höher ausfallen müssen. Wieder einmal blieben viele Chancen ungenutzt. Aber am Ende zählen die ersten drei Punkte auf der Habenseite des Doppelwochenendes.

 

Die Jonsdorfer konnten heute aus dem Vollen schöpfen, standen doch vom Kooperationspartner ES Weißwasser mit Rostislav Kosarek, Markus Lehnigk, Jens Heyer, Jakub Wiecki und Arturs Kruminsch fünf Doppellizenzspieler zur Verfügung. Aber auch die Berliner reisten mit sechs DL-Spielern der Eisbären an. R. Kosarek stand von Beginn an im Tor des EHC, doch hieß es erst einmal gleich zu Spielbeginn eine Schrecksekunde zu überstehen, als Philipp Schwerdtner nach 42 gespielten Sekunden verletzt das Eis verlassen musste. Alles Gute von hier aus! Vor leider nur ca. 450 Zuschauern entwickelte sich ein spannendes Regionalligaspiel, bei dem beide Teams zu Beginn gute Tormöglichkeiten hatten. Nachdem für Michal Pešek bei einer Chance der Falken der Winkel zum Tor zu spitz war, konnte er zwei Minuten später einen Abpraller zum 1:0 verwandeln, als der Berliner Schlussmann bereits am Boden lag. Der gefährlich agierende Benjamin Hecker war es dann, der einen Konter der Berliner in der neunten Minute nutzte und die Scheibe knapp unter die Latte hämmerte. Wenig später wird Mario Hähnel von einem Puck im Gesicht getroffen, er kann aber nach kurzer Behandlung zum Glück weiter machen. Die Berliner spielten sehr konzentriert und die Falken wirkten etwas zu verspielt. Nach einer wunderschönen Kombination über J. Wiecki und M. Lehnigk, der auf den frei neben dem Tor stehenden A. Kruminsch ablegt, sind es die Falken, die wieder jubeln dürfen. Und mit dieser knappen 2:1 Führung ging es in die erste Pause.

 

Zu Beginn des zweiten Drittels legten die Falken sofort nach. Mario Hähnel ist es, der dem Berliner Goalie keine Chance lässt und in der 22. min zum 3:1 ins obere Eck einklinkt. So sollte es weiter gehen. Doch leider wird in der gleichen Minute Milan Marnota durch einen hohen Stock des Berliners Kugler verletzt, der dafür folgerichtig fünf Minuten plus Spieldauer erhält. Zum Glück kann auch Milan, nachdem die Wunde am Kinn verarztet war, wieder weiter spielen. Die daraus resultierende Überzahl können die Falken trotz unzähliger Torschüsse nicht nutzen, um die Führung weiter auszubauen. Durch unnötige Strafen schwächte man sich in der Folge immer wieder selbst. Es gelingt den Falken zwar in Unterzahl gefährlich zu kontern, aber leider auch hier ohne Torerfolg. So konnte man zwar den Mittelabschnitt mit 1:0 für sich entscheiden, zu bemängeln blieb aber die geringe Torausbeute.

 

Im letzten Drittel kamen die Gäste besser ins Spiel und kämpften verbissen um den Anschlusstreffer, der auch beinahe gefallen wäre, doch das Metall rettete hier für die Falken. Den Jonsdorfer Angriff im Gegenzug vereitelte wiederum der Berliner Schlussmann blitzschnell mit seiner Fanghand. Abermals ist es dann Benjamin Hecker, der sich nicht stoppen lässt und seine Chance eiskalt nutzte, nur noch 3:2. Also hieß es noch einmal Zittern im Falkenhorst. Nach dem Anschlusstreffer war der EHC wieder das aktivere Team auch wenn es Tormöglichkeiten auf beiden Seiten gab. Während die Falken die Berliner Abwehr in doppelten Überzahl ordentlich beschäftigten, kann A. Kruminsch die frei liegende Scheibe über die Torlinie befördern und damit in der 51. Minute den Zwei-Tore-Abstand wieder herstellen. Als Michal Pešek dann mit einem herrlichen Schuss den fünften Jonsdorfer Treffer erzielte, konnte erst einmal aufgeatmet werden. Zwei Minuten vor Spielende können R.Masche und T.Harloff eine kleine Unkonzentriertheit der Falken nutzen und sie lassen Rostislav Kosarek im Falkentor keine Abwehrmöglichkeit. Auch wenn die Gäste mit einer Auszeit und dem Austausch ihres Goalies gegen einen sechsten Feldspieler, alle möglichen Register zogen, gelang ihnen kein weiteres Tor. Dass Denis Melchiors Treffer ins leere Berliner Gehäuse korrekterweise wegen Abseits nicht gegeben wurde, spielte am Ende auch keine Rolle mehr.

 

Quelle:  Jonsdorfer Falken