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F.A.S.S. e.V. Berlin
Freier Akademischer Sportverein Siegmundshof
Regionalliga
Archiv 2009/10

FASS Berlin - Harzer Wölfe Braunlage (Pokal)

Sonntag, 08.11.2009, 18.00 Uhr, Sportforum Hohenschönhausen

 

5 : 2 (1:0 1:1 3:1)

Tore

1:0 (19:59) Leers (Pietsch)

 

1:1 (30:00) Schulz (Öttl) PP2, 2:1 (38:11) Kuch (Seelisch)

 

3:1 (42:25) Gerstung (Kuch), 4:1 (48:08) Ludwig, 4:2 (58:28) Schulz (Schock), 5:2 (59:10) Haase ENG

PIM

FASS: 15 + SpD (Hüfner) - 0/33/2

ESCB: 19 + SpD (Schneider) - 8/29/2

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Fotos vom Spiel

Berichte

Sieg gegen Braunlage

Mit einem 5:2-Sieg feierte FASS Berlin am Sonntagabend im „Wellblechpalast“ ihren ersten Pokalsieg der Saison gegen die Harzer Wölfe aus Braunlage.

 

Endlich mal wieder gewinnen hieß die Devise, denn bisher gab es im Pokalwettbewerb nur Niederlagen und auch in der Liga hatte man die letzten drei Spiele allesamt verloren. Und wenn es schon im „heimischen“ Weddinger Eisstadion nicht klappt, dann vielleicht hier im „Welli“. Somit war eigentlich die Marschrichtung klar, zumal die Gäste aus dem Harz nur mit 12 Spielern angereist waren.

 

Also legte man im 1.Drittel gleich mal los und machte Druck auf Wölfe-Goalie D’Antuono. Nach vier Minuten hatten die Berliner schon drei große Chancen - allesamt vergeben. Aber nicht verzagen, weitermachen hieß es. FASS-Goalie Albrecht konnte es nur recht sein, denn er hatte bis zur fünften Minute sehr wenig zu tun, konnte sich dann aber richtig auszeichnen, als Kugler die Scheibe vertändelte und Wölfe-Stürmer Meridian alleine vor ihm auftauchte.

 

Danach spielte dann wieder die „Musik“ vorm Wölfe-Tor. Aber wer auch die Chance hatte, jeder vergab sie leichtfertig oder D’Antuono machte sie mit seinen Vordermännern zunichte. Ab der 15. Minute ließ bei den Berlinern dann die Konzentration etwas nach und Braunlage kam jetzt öfter vor das Tor und sie hatten auch innerhalb kürzester Zeit große Chancen, aber Albrecht im Berliner Kasten hielt tadellos. Bis eine Sekunde vor Drittelende dauerte es, da durften die Berliner dann doch endlich jubeln. Im Überzahlspiel sorgte Leers auf Zuspiel von Pietsch für die Führung.

 

Im zweiten Drittel dasselbe Bild. FASS stürmte nach vorne, Braunlage mit vereinzelten Möglichkeiten. Dafür gab es in der 30. Minute etwas „Abwechslung“ für die 142 Zuschauer. Ein Angriff der Berliner durch Aicher, dabei gibt es Gerangel vor dem Braunlager Tor und Hüfner fällt unglücklich auf Goalie D’Antuono, worauf sich Verteidiger Schneider den Übeltäter schnappte und sich eine schöne Prügelei mit dem Berliner lieferte. Schiedsrichter Schütz schickte beide daraufhin mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen. Da noch mehr involviert waren und kurze Zeit später auch noch Hecker von FASS auf die Strafbank musste, hatten die Gäste zum ersten (und auch einzigen) Mal doppeltes Überzahlspiel. Dieses nutzten sie denn auch zumindest zum Ausgleichstreffer durch Schulz in der 31. Minute. Danach flachte die Partie etwas ab. FASS nicht mehr so agierend, aber Braunlage war jetzt nur auf Konter aus. So dauerte es bis zur 39. Minute, bis die Berliner wieder in Führung gehen konnten. Kuch aus halbrechter Position mit einem verdeckten Schlagschuss gegen den Innenpfosten und von dort fällt die Scheibe ins Tor.

 

Das dritte Drittel ging so weiter wie das zweite aufgehört hat. Braunlage nur noch am verteidigen und FASS lies es jetzt ruhig laufen. In der 43. Minute passte Kuch auf Gerstung und dieser lief ab der Mittellinie los, umfuhr einen nach dem anderen und lupfte die Scheibe auch noch schön ins Tor - 3:1. Fünf Minuten später sogar das 4:1 für FASS. Wölfe-Goalie D’Antuono lies sich per „Bauerntrick“ durch Ludwig überlisten. Damit war die Partie entschieden. In der 59. Minute noch mal ein letztes Kampfzeichen der Gäste und sie kamen sogar durch Schulz per Abstauber zu ihrem zweiten Torerfolg des Tages. Daraufhin nahm der Wölfe-Trainer seinen Goalie vom Eis und ersetzte ihn durch einen sechsten Feldspieler in der Hoffnung per Powerplay das Unmögliche noch möglich zu machen. Aber die Berliner behielten einen kühlen Kopf und Henry Haase erzielte 50 Sekunden vor Schluss mit seinem Schuss ins leere Tor den 5:2-Endstand.

 

Quelle: Carsten Ruschke für Radio Eiskalt

Wölfe unterliegen bei FASS Berlin

Die Harzer Wölfe haben das zweite Spiel des Wochenendes im Eishockey Regionalpokal Nord-Ost bei FASS Berlin mit 2:5 (0:1, 1:1, 1:3) verloren. Vor 142 Zuschauern im Berliner Wellblechpalast war Benjamin Schulz zweifacher ESC-Torschütze, konnte die Niederlage mit seinen Toren aber auch nicht verhindern.

 

Wölfe-Trainer Bernd Wohlmann hatte bereits nach dem hart erkämpften Freitagssieg über den ESC Halle 04 mit Personalproblemen für das Sonntagsspiel in Berlin gerechnet. Mit nur 10 Feldspielern traten die Wölfe schließlich die Reise in die Bundeshauptstadt an. Neben Stefan Bilstein (Grippe) und Vadim Jost (Arbeit), die bereits gegen die Saale Bulls fehlten, fielen auch Vitalij Blank (Grippe), Alexander Deibert (Schlag auf die Hand), Maximilian Bauer (Klausur) und Alexander Enns (Leistenprobleme) aus. "Selbst von den zehn Verbliebenen waren einige noch angeschlagen", berichtete Wohlmann, während der Gegner FASS Berlin auf vier komplette Reihen setzen konnte.

 

Die Wölfe gingen daher mit einer defensiven Ausrichtung in die Partie. Mario D'Antuono zeigte sich wieder in starker Form, so dass bei einigen Kontern sogar die Führung möglich gewesen wäre. Ruven Bannach und Christian Schock scheiterten jedoch jeweils an Sebastian Albrecht im FASS-Gehäuse. Bitter für die Wölfe, dass die Führung der Berliner genau eine Sekunde vor Drittelende fiel. Christian Leers konnte D'Antuono im Powerplay überwinden.

 

Auch im zweiten Spieldrittel fand die Partie vornehmlich vor dem Tor der Wölfe statt. Die kämpften allerdings mit viel Herz und wurden nach genau 30 gespielten Minuten durch das 1:1 von Schulz in doppelter Überzahl belohnt. Zuvor wurde die eh schon knappe Besetzung der Harzer noch weiter ausgedünnt, als sich Markus Schneider und FASS-Verteidiger Benjamin Hüfner ein sattes Gefecht lieferten und beide dafür eine Spieldauerstrafe erhielten. In der 39. Minute gelang FASS die erneute Führung, Daniel Kuch war mit einem Schlagschuss an den Innenpfosten erfolgreich.

 

Im Schlussabschnitt konnte Jonas Gerstung für die Berliner auf 3:1 erhöhen (43.), Justin Ludwig erzielte das 4:1 (49.). Ärgerlich, das ESC-Verteidiger Erik Pipp vor dem vierten Gegentreffer aus Harzer Sicht gefoult wurde und so der Torschütze erst an den Puck gelangte. Da Mitte des Schlussdrittels auch noch Sven Eichler mit gebrochener Schlittschuhkufe ausfiel kämpften am Ende nur noch acht übrig gebliebenen Harzer gegen die Berliner Übermacht. 90 Sekunden vor Schluss kam sogar noch einmal Hoffnung auf, Schulz traf nach starker Vorarbeit von Christian Schock zum 2:4. Die Wölfe riskierten nun alles, Wohlmann nahm den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, mit einem Empty-Net-Goal machten die Berliner den Sack aber endgültig zu. "Die Mannschaft hat in der kleinen Besetzung super gekämpft und sich teuer verkauft", war Wohlmann trotz der Niederlage zufrieden mit seinem Team.

 

Quelle: Harzer Wölfe


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