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F.A.S.S. e.V. Berlin
Freier Akademischer Sportverein Siegmundshof
Regionalliga
Archiv 2009/10

FASS Berlin - Black Dragons Erfurt

Freitag, 13.11.2009, 19.30 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion

 

6 : 5 n. P. (3:5 1:0 1:0 - 1:0)

Tore

0:1 (00:14) Kämmerer (Marak), 1:1 (03:23) Kuch (Aicher), 2:1 (05:28) Labuhn (Ludwig), 2:2 (16:57) Bährmann (Fischer), 3:2 (11:54) Roubicek (Ludwig), 3:3 (16:57) Vavroch (Weise) UZ1, 3:4 (18:21) Schmidt (Marak, Hofmann) PP1, 3:5 (19:36) Nickel (Schmidt, Dimitrovici)

 

4:5 (31:11) Kuch (Leers, Hecker) PP2

 

5:5 (55:41) Supis (Hüfner) PP2

 

6:5 (60:00) Masche GWS

PIM

FASS: 10 - 4/0/6

BDE: 14 - 4/4/6

Berichte

Akademiker siegten gegen Erfurt

Starke Moral und großen Einsatz bewiesen die „letzten Aufrechten“ im Kader der Akademiker am Freitagabend im Spiel gegen den EHC Thüringen Erfurt: 6:5 nach Penaltyschießen lautete das Endergebnis nach der hart umkämpften, aber stets fairen Partie. Und dabei war dieser Erfolg zwischenzeitlich schon in weite Ferne gerückt.

 

Für die Weddinger begann das Spiel denkbar schlecht. Praktisch der erste Schuss auf den Kasten von Christian Krüger zappelte nach 14 Sekunden im Netz. Doch die Freude der mitgereisten Erfurter Fans dauerte nicht lange, denn mit einem Doppelschlag durch Daniel Kuch (4. Minute) und Philip Labuhn (6.) drehten die Berliner das Spiel. Danach war von Spieltaktik auf beiden Seiten nichts mehr zu sehen. Die Torchancen häuften sich und in der 12. Min trafen sowohl Marcel Weise für Erfurt als auch Steve Roubicek für die Akademiker. In der Folge fanden die Akademiker nur noch wenige Mittel gegen das frühe Stören der clever agierenden Gäste. Die durften dann noch im ersten Spielabschnitt gleich mehrfach jubeln, denn durch Treffer in der 17., 18. und 20. Spielminute zog das Team um Spielertrainer Zbynek Marak auf 5:3 davon.

 

Mit Beginn des zweiten Drittels kamen die Akademiker wieder auf Touren und Daniel Kuch sorgte in der 32. Minute mit einem knallharten Schlagschuss für den 4:5 Anschlusstreffer. Mit fortwährender Dauer des Spiels beherrschten die Weddinger immer mehr das Geschehen und den verdienten Lohn in Form des Ausgleichtreffers zum 5:5 besorgte Thomas Supis schließlich in der 56. Minute.

 

Im Penaltyschießen bewiesen die Akademiker dann die besseren Nerven. Während für F.A.S.S. Benjamin Hecker und Rumid Masche trafen, konnte für die Black Dragons nur Andreas Nickel einnetzen.

 

Fazit: Nach schwachem Start konnten sich die Akademiker steigern und am Ende auch verdient die beiden Punkte einstreichen. Nun heißt es am Samstag in Niesky eine ähnlich gute Leistung auf das Eis zu bringen, dann könnte man nach Schönheide auch in Niesky die Niederlagenserie beenden.

 

Gerald Hagen

Mit toller Moral zu zwei Punkten

3:5 lag FASS Berlin gegen die Black Dragons Erfurt nach dem 1. Drittel zurück. Aber Dank großem Einsatz und toller Moral gewannen die Akademiker noch mit 6:5 (3:5/1:0/1:0) nach Penaltyschießen.

 

Die Vorzeichen standen für FASS alles andere als gut. Zwar konnten die angeschlagenen Christian Krüger, Thomas Leibrandt und Christian-Alexander Leers doch mitmischen, dennoch wusste keiner so genau, wie sich die 13 Feldspieler schlagen würden.

 

Und das Spiel begann auch noch mit einem Schock für die Gastgeber. Bereits nach 14 Sekunden traf Oliver Kämmerer zum 0:1 für die Black Dragons. Die Weddinger wirkten nun verunsichert. Erfurt mit weiteren Chancen, die aber zunächst nicht genutzt wurden. Dafür traf Daniel Kuch in der vierten Minute zum zu diesem Zeitpunkt überraschenden Ausgleich. Zwei Minuten später brachte Phillip Labuhn FASS dann sogar mit 2:1 in Front. Danach war wieder Erfurt dran. Die Gäste hatten einige hochkarätige Torchancen, doch selbst das leere Gehäuse trafen sie nicht. Gleich drei Mal schossen die Erfurter am Tor vorbei. Nach 12 Minuten dann der verdiente Ausgleich für Erfurt durch Tobias Bährmann. 14 Sekunden später bringt Steve Roubicek die Akademiker erneut in Führung. Sicherheit gab aber auch diese Führung nicht. Im Gegenteil, Robert Vavroch (17.) sorgt in Unterzahl für den Ausgleich, Robert Schmidt bringt die Gäste in Überzahl mit 3:4 in Führung (19.) und Kapitän Andreas Nickel schockt die Gastgeber 24 Sekunden vor der Drittelsirene mit dem 3:5. Die Führung ging zu diesem Zeitpunkt völlig in Ordnung.

 

Die Ordnung bei Erfurt war ab dem Mittelabschnitt verschwunden. Zwar hatten sie auch in den folgenden 40 Minuten einige gute Torchancen, das Spiel aber bestimmten die Gastgeber. Mit einem guten Christian Krüger im Rücken bliesen die Berliner zum Angriff. Die Dragons zogen sich ins eigene Drittel zurück und schienen das Ergebnis nur über dir Zeit bringen zu wollen. Das klappte allerdings nicht, denn die FASS–Spieler bewiesen eine große Moral und kamen in der 32. Minuten zum verdienten Anschlusstreffer durch Daniel Kuch. Weitere Treffer verhinderte Gästekeeper Martin Otte.

 

Auch im letzten Abschnitt bestürmten die Berliner weiter das Tor der Gäste. Aber Martin Otte hielt die Dragons lange auf der Siegesstraße. Erst in der 56. Minute musste er sich geschlagen geben. Bei doppelter Überzahl erzielt Thomas Supis den inzwischen mehr als verdienten Ausgleich für die Akademiker. Und bei ihrem Keeper können sich die Thüringer auch bedanken, dass es beim 5:5 blieb. Denn ein Sieg der Berliner in der regulären Spielzeit wäre inzwischen durchaus verdient gewesen.

 

Im anschließenden Penaltyschießen konnten Benjamin Hecker und Rumid Masche für FASS verwandeln. Bei Erfurt traf lediglich Florian Brink.

 

Das Spiel dürfte viel Kraft gekostet haben. Und viel Zeit zum Ausruhen bleibt nicht, am Samstag steht bereits das schwere Auswärtsspiel bei Tornado Niesky an. Mit einer Moral und dem Einsatz wie bei diesem Spiel könnte auch in der Lausitz ein Punktgewinn möglich sein. Das Spiel beginnt um 18:30 Uhr und wie immer bietet FASS Berlin den von Radio Eiskalt präsentierten Liveticker an.

 

Norbert Stramm für Radio Eiskalt

Drachen geben Sieg aus der Hand

Mit 5:6 nach Penaltyschießen unterlagen die Black Dragons gestern Abend im Berliner Wedding den gastgebenden Akademikern von FASS Berlin. Bitter für Erfurt, dass eine zwischenzeitliche 5:3 Führung nicht über die Zeit gebracht werden konnte. Allerdings bewiesen die Gastgeber eine tolle Moral und waren trotz des Fehlens vieler wichtiger Spieler (u.a. Albrecht, Patrzek, Pietsch) immer bemüht das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen.

 

Alles fing gut an für Erfurt, bereits der erste Torschuss von Oliver Kämmerer fand nach 14 gespielten Sekunden den Weg ins Tor der Akademiker. Auch danach gab es mehrere hochprozentige Gelegenheiten für die Black Dragons, die aber nicht genutzt wurden. Statt dessen fiel praktisch mit der ersten echten Angriffsaktion der Berliner in der 4. Minute der Ausgleich durch Kuch. Und 2 Minuten später vertändelt Marak die Scheibe vorm eigenen Tor und Labuhn ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen. Es dauerte bis zur 12. Minute, bis Erfurt durch den erstmals auflaufenden Tobias Bährmann den Ausgleich erzielen konnte. Doch noch in die Feierlichkeiten hinein nutzte Steve Roubicek eine erneute Unaufmerksamkeit in der Drachenabwehr zur erneuten Führung der Gastgeber 14 Sekunden später. Verkehrte Welt, denn zu diesem Zeitpunkt war Erfurt klar spielbestimmend. Allerdings ging man wieder einmal sehr fahrlässig mit den herausgespielten Chancen um, selbst das leere Tor konnte zweimal nicht getroffen werden. Ausgerechnet in eigener Unterzahl war es dann Weise, der zu einem tollen Sololauf ansetzte, dann den völlig frei stehenden Vavroch bediente, der nur noch einschieben brauchte. Der Ausgleich wirkte wie eine kurzzeitige Initialzündung, denn bis zur Drittelpause brannten die Erfurter ein Angriffsfeuerwerk ab und erzielten 2 weitere Tore durch Schmidt und Nickel. Mit dem 3:5 Pausenstand waren die Gastgeber gut bedient, im Prinzip hätten die Gäste den berühmten Sack eigentlich schon zu machen können, wenn nicht sogar müssen.

 

Im 2. Drittel ein völlig anderes Bild auf dem Eis. FASS kam mit dem festen Willen, das Ergebnis günstiger zu gestalten, aus der Kabine und Erfurt versuchte, die knappe Führung zu verteidigen. Man verlegte sich nur noch aufs Kontern und zog sich weit zurück. Die wenigen Kontergelegenheiten der Gäste wurden von Krüger im Berliner Tor allesamt zunichte gemacht. Martin Otte , der den erkrankten Fischer ersetzte, wurde nach und nach zur bestimmenden Figur auf dem Eis. Immer wieder bewies er seine Klasse als reihenweise Berliner frei vor ihm auftauchten und er alle diese Chancen vereitelte. Bis zur 32. Minute, als die Drachen in 3-5 Unterzahl agieren mussten. Da nahm Daniel Kuch genau Maß und zimmerte den Puck ins Tordreieck. Keine Chance in diesem Moment für den besten Erfurter. Nach dem Anschlusstreffer berannten die Berliner weiter das Erfurter Tor aber Martin Otte verhinderte bis zur Drittelpause weitere Treffer der Akademiker.

 

Wer nun dachte, dass die Black Dragons jetzt wieder einen Gang höher schalten würden, sah sich im letzten Drittel gründlich getäuscht. Es spielte im Prinzip nur eine Mannschaft und das waren die Gastgeber. Erfurt setzte zwar guten Kampf gegen den Ansturm der Berliner, aber spielerisch lief nicht viel zusammen. Die wenigen Chancen konnten nicht genutzt werden, zum Glück war Martin Otte hinten weiter auf dem Posten und verhinderte den Ausgleich. Als man schon langsam daran glauben konnte, dass die Taktik der Erfurter tatsächlich aufgehen könnte, leisteten sich diese zwei Fouls und kamen erneut in doppelte Unterzahl. Als der Schiri dann sogar den Arm für eine dritte Strafe gehoben hatte, nutzte der junge Thomas Supis die kurzzeitige Verwirrung und konnte knapp 3 Minuten vor Schluss den (hoch verdienten) Ausgleich für FASS erzielen. Jetzt musste Erfurt sogar um den einen Punkt zittern, standen doch immer noch 1:15 min doppelte Unterzahl auf der Uhr. Aber mit etwas Glück konnten diese Strafen überstanden werden und bis zum Spielende passierte nicht mehr viel.

 

Im anschließenden Penaltyschießen konnten Hecker und Nickel jeweils verwandeln, Kuch, Marak und Vavroch scheiterten. Als letzter lief ausgerechnet Ex-Drache Rumid Masche aufs Eis und konnte für FASS den Zusatzpunkt sichern.

 

Quelle: Black Dragons Erfurt


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