Regionalliga
Archiv 2009/10

ESC Halle 04 - FASS Berlin

Freitag, 27.11.09, 20.00 Uhr, Halle

 

6 : 1 (0:0 2:1 4:0)

Tore

1:0 (22:18) Schubert (Hähnlein), 1:1 (31:54) Supis, 2:1 (34:??) Wunderlich

 

3:1 (43:44) Fadrny (Rusch, Hruby), 4:1 (46:52) Hruby (Fadrny, Wunderlich), 5:1 (49:51) Hoffmann (Fadrny, Hruby), 6:1 (50:27) Miklik (Pohling, Pascha) UZ1

PIM

SBH: 12 - 4/4/4

FASS: 14 - 6/0/8

Berichte

Wieder lange mitgehalten

Bereits am Freitagabend unterlagen die Akademiker beim ESC Halle 04 mit 1:6 (0:0, 1:2, 0:4). Dieses Spiel begann zunächst wie erhofft für die Akademiker, denn die Hallenser verstrickten sich immer wieder im Abwehrbollwerk der Berliner. Das aggressive Berliner Forechecking gefiel dem Team von Halles Coach Jiri Otoupalik überhaupt nicht. Mit einem torlosen Unentschieden nach dem an Höhepunkten armen Spielabschnitt ging es auch in die erste Pause.

 

In der 23. Minute folgte dann aber doch die Führung für die Saale Bulls. Matthias Schubert konnte FASS-Goalie Sebastian Albrecht zum 1:0 überwinden. Danach gab es wieder das gleiche Bild: Die Bulls liefen sich ziemlich planlos in der Berliner Abwehr fest, Gefahr versprühte nur „Solokünstler“ Jan Fadrny bei seinen Aktionen. In der 32. Minute gab es dann aber plötzlich Jubel auf der Berliner Seite. Thomas Supis hatte sich im gegnerischen Drittel die Scheibe erkämpft und beim sichtlich überraschten Norbert Pascha zum 1:1 eingenetzt. Das Unentschieden hielt jedoch nicht lange, da die Bulls nur drei Minuten später auch einen gewonnenen Zweikampf zum Führungstreffer durch Roman Wunderlich ausnutzten. Anstatt aber gleich weiter nachzulegen, scheiterte man weiterhin am glänzend aufgelegten Sebastian Albrecht oder an den eigenen Nerven. Mit dem knappen 2:1 für die Bulls endete der Mittelabschnitt.

 

Das letzte Drittel begann wie die beiden zuvor. Die Bulls gefällig im Spielaufbau und gefährlich im Drittel der Berliner, die letzte Konsequenz in Form des Torerfolgs blieb jedoch wieder aus. Erst ein Solo von Jan Fadrny in der 44. Minute brachte das ersehnte 3:1. Der Widerstand war nun gebrochen und innerhalb von sechs Minuten konnten die Saalestädter dann auf 6:1 davonziehen. In der verbliebenen Spielzeit mussten sich die Akademiker bei ihrem glänzend aufgelegten Goalie Albrecht sogar bedanken, dass das Ergebnis nicht noch deutlicher wurde. Zu Recht wurde der Berliner Torhüter dann auch zum besten Spieler des Abends gewählt.

 

F.A.S.S. Berlin: Albrecht, Krüger; Verteidigung: Geiseler, Kugler, Kruggel, Leibrandt, Seelisch, Gerstung; Sturm: Ludwig, Boiarchinov, Supis, Pietsch, Aicher, Schlenker, Leers, Uvira, Harloff, Hecker

 

Gerald Hagen

Bulls erneut siegreich gegen F.A.S.S.

Beim Duell des ESC Halle 04 e.V. gegen die Akademiker von F.A.S.S. Berlin mussten die Saale Bulls verletzungsbedingt auf Kapitän Jedrzej Kasperczyk verzichten, an seiner Stelle trug Jörg Pohling das „C“ auf der Brust. Die Rolle des dadurch freigewordenen zweiten Co-Kapitäns nahm Verteidiger Kai Schmitz ein.

 

Nach den ersten zwanzig torlosen Minuten sahen die Zuschauer dann im Laufe der Partie innerhalb von rund sechseinhalb Minuten vier Treffer der Bulls, welche zum erwarteten, allerdings glanzlos erarbeiteten Pflichtsieg führten. Die Bulls konnten keinen Nutzen aus den 14 Strafminuten der Gäste ziehen, so dass kein Treffer bei numerischer Überlegenheit erzielt wurde. Mit dem letzten Treffer der Begegnung, in der Jan Fadrny und Petr Hruby jeweils 3 Scorerpunkte sammeln konnten, setzte Martin Miklik den Schlusspunkt unter die Pokal-Partie ESC Halle 04 e.V. gegen F.A.S.S. Berlin am 23.Oktober diesen Jahres….

 

Am Freitag standen sich dann beide Mannschaften erneut am Gimritzer Damm gegenüber. Der oben erwähnte Spielverlauf kann eins zu eins auf die freitägliche Partie übernommen werden – mit einem Unterschied: das Endergebnis. Gewannen die Bulls die Pokal-Partie vor 4 Wochen mit 5:1, so waren sie im Punktspiel mit 6:1 erfolgreich. Und wie beim ersten Aufeinandertreffen in der Stierkampfarena war F.A.S.S.-Goalie Sebastian Albrecht der beste Berliner auf dem Eis und verhinderte mit seinen zahlreichen Paraden, dass die Hauptstädter zweistellig nach Hause geschickt wurden.

 

Am Ende einer relativ spannungsarmen Partie standen jedoch drei weitere Punkte für den ESC Halle 04 e.V., der damit weiterhin einziger ernstzunehmender Rivale für die Blue Lions Leipzig bei der Vergabe des Meistertitels bleibt.

 

Quelle:  Saale Bulls Halle