Regionalliga
Archiv 2009/10

Harzer Wölfe Braunlage - FASS Berlin (Pokal)

Sonnabend, 05.12.2009, 16.45 Uhr, Wurmbergstadion/Braunlage

 

1 : 0 n. P. (0:0 0:0 0:0 - 1:0)

Tore

1:0 (60:00) Deibert (GWS)

PIM

ESCB: 8 - 4/4/0

FASS: 14 + 10 (Kruggel) - 16/4/4

Berichte

Bei den Wölfen unglücklich verloren

IIm Nachholspiel des Regionalliga-Nord/Ost-Pokals gab es dann am Samstagnachmittag eine bittere 1:0-Niederlage nach Penaltyschießen gegen zahnlose Wölfe. 60 Minuten stemmte sich der „verschworene Haufen“ von 10 Berliner Feldspielern gegen den ideenlosen Nordmeister. FASS-Coach Chris Lee musste vor dem Spiel noch die geplante Taktik ändern, nachdem mit dem im Leipzig-Spiel verletzten Christian Krüger und den mit Magen-Darm-Virus völlig geschwächten Benjamin Hecker sowie dem ebenfalls erkrankten Steve Roubicek noch drei weitere Spieler ausgefallen waren. Da auch die Förderlizenzspieler nicht zur Verfügung standen, blieb also nur das „kleine Häuflein“ an Akteuren, das aber, wie schon erwähnt, ein tolles Spiel zeigte. Aber nicht nur das war der Grund für das im Eishockey eher untypische 0:0 nach der regulären Spielzeit, denn beide Teams hatten genug gute Torchancen, um das Spiel schon in 60 Minuten für sich zu entscheiden. Beide Torhüter ließen sich einfach nicht bezwingen, wobei Sebastian Albrecht einen überragenden Tag erwischte. Selbst beste Chancen der Wölfe vereitelte er und hielt damit das Team im Spiel. Erst im Penaltyschießen war dann das Glück mehr auf der Seite der Wölfe und der Schlussmann der Akademiker musste hinter sich greifen. Trotz aller Enttäuschung nach dem verlorenen Penaltyschießen und dem damit entgangenen Pokal-Lokalderby gegen den ECC, überwog dann doch die Anerkennung der Leistung und des Einsatzes dieser „Rumpftruppe“.

 

F.A.S.S. Berlin: Albrecht; Verteidigung: Balko, Kruggel, Leibrandt, Seelisch, Winkler; Sturm: Heinze, Pietsch, Leers, Harloff, Labuhn

 

Gerald Hagen

Wölfe holen Platz Drei

Dank eines 1:0 (0:0, 0:0, 0:0 - 1:0)-Sieges gegen FASS Berlin haben sich die Harzer Wölfe im Eishockey-Regionalpokal Nord-Ost den dritten Platz in der Vorrundengruppe A gesichert. Im Viertelfinale treffen die Wölfe nun auf den zweitplatzierten der Gruppe B, den ECC Preussen Berlin. Die genauen Spieltermine werden von den Vereinen in Kürze mitgeteilt.

 

Am Samstag mussten die 212 zahlenden Zuschauer im Braunlager Wurmbergstadion lange auf Tore warten. Die Wölfe waren gegen die nur mit zehn Feldspielern angereisten Berliner zwar optisch deutlich überlegen, konnten dies aber nicht in Torchancen umsetzen. Kam schließlich doch etwas auf das Tor der Gäste stand dort mit Sebastian Albrecht, als dritter Keeper der Berliner Eisbären mit einer Förderlizenz für FASS ausgestattet, ein ausgezeichneter Schlussmann.

 

Das Bild änderte sich im zweiten Drittel nicht, der ESC fand gegen die dichte Deckung der Berliner keine Mittel. Als der Puck Mitte des Drittels schließlich doch endlich im Tor der Berliner gelandet war, versagte der gut leitende Schiedsrichter Schneider allerdings den Treffer, da er den Puck nach dem Schuss von Stefan Bilstein nur am Pfosten gesehen hatte.

 

Im Schlussabschnitt erhöhten die Harzer den Druck noch einmal, doch bei mehreren kniffligen Situationen hatte Albrecht auch das Glück des Tüchtigen. Bezeichnend, dass ESC-Kapitän Alexander Deibert in der Schlussminute nur den Pfosten traf. So musste das Penaltyschießen über Sieg und Niederlage entscheiden. Hier behielten die Wölfe kühlen Kopf. Bilstein und Deibert überwanden Albrecht, während Mario D'Antuono seinen Kasten sauber hielt.

 

"Im Endeffekt müssen wir mit dem Ergebnis zufrieden sein. Ziel war es, Platz Drei zu sichern. Das ist letztlich gelungen", sagte nach Spielschluss Wölfe-Trainer Bernd Wohlmann. In der Geschichte des ESC war es übrigens das erste Spiel, in dem während der regulären Spielzeit keiner Mannschaft ein Tor gelang und es torlos ins Penaltyschießen ging.

 

Quelle:  Harzer Wölfe