Sachsenliga
Archiv 2009/10

FASS - Dresden Devils

Sonnabend, 05.12.2009, 14.45 Uhr, Dresden

 

4 : 3 n. P. (0:1 0:1 3:1 - 1:0)

Tore

0:1 (15:24) Dierksen (Steffen) PP1

 

0:2 (25:33) Kraft (S. Reinhardt, Müller)

 

0:3 (42:08) Kraft, Müller), 1:3 (43:36) Fischer (Horn, Rost) PP1, 2:3 (44:44) Engelmann, 3:3 (59:22) Gulde

 

4:3 (60:00) Husler (GWS)

PIM

EHVD: 18 - 6/4/8

FASS: 18 - 6/8/4

Berichte

Puh, das war knapp!

Es ist schon recht bekannt, dass die Devils sich nicht lumpen lassen, einem Rückstand hinterher zu laufen, wie ein Hund dem Bockwurstwagen. Dass man es jedoch geschafft hat, den Bockwurstwagen einzuholen und in der Fleischereieinfahrt wenigstens 2 von drei Würsten...

 

Hä? Ne! Das war der Köter.

 

Wir haben den Rückstand eingeholt und im Penaltyschießen 2 von 3 Punkten holen können.

Wie es dazu kam?

Im ersten und zweiten Drittel spielten die Devils völlig durcheinander und konnten sich nicht all zu viele Chancen erarbeiten und wenn es welche gab, wurden sie nicht genutzt. Es hatte den Anschein, als fehle der Wille. Ganz anders war es bei den Berlinern. Sie spielten disziplinierter und schossen zwei Tore.

Anfang des dritten Abschnitts schossen sie noch ein drittes und man hätte Wetten für die Devils nur bei einem lachenden Buchhalter machen können. Aber dem wäre das Lachen im Halse stecken geblieben! Die 44. und 45. Minute zeigten wiederauferstandenen Spielwillen und so wurden durch harte Arbeit und eine erfolgreiche Reihenumstellung zwei Tore erkämpft.

Der Schock für die Berliner kam 38 Sekunden vor Schluss, als Stefan Gulde mit seinem ersten Saisontor zeigte, wo der Puck gefälligst hin gehört.

 

Das Würfeln, ähhhhh Penaltyschießen glich eher einer Lotterie. Die Torhüter beider Seiten sahen nicht besonders gut aus und so gewann der, der am seltensten daneben Schoss.

 

Das waren wir - fertig!

 

Willy Kunz

 

Quelle:  Dresden Devils

Noch eine bittere Niederlage

Trotz einer deutlichen Führung unterlag das Team der Sachsenliga am Sonnabend bei den Dresden Devils in einer fairen Partie doch noch nach Penaltyschießen.

 

Benjamin Dierksen (16.) und zweimal Fabian Kraft (26./43.) hatten das Team bis zur 43. Minute mit 3:0 in Front geschossen. Danach begann die Aufholjagd der Gastgeber, die durch Treffer in der 44. und 45. Minute zunächst auf 2:3 herankamen, wobei beim zweiten Treffer ein Torraumabseits vorgelegen haben soll. Trotz aller Proteste wurde der Treffer jedoch gegeben.

 

Der Ausgleich fiel dann 38 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit; auch hier soll ein Torraumabseits vorgelegen haben. Erneute Proteste brachten nichts, der Treffer galt und das Penaltyschießen musste die Entscheidung bringen.

 

Hier entwickelte sich ein wahrer Krimi. Nachdem der erste Durchgang unentschieden verlief, folgten noch 16 weitere Penalties im Sudden Death, bis die Dresdener als Sieger feststanden. Jiri Sindelar (Dresden Devils) und Sebastian Reinhardt (FASS) brachten dabei das Kunststück fertig, alle ihre Penalties - und das waren immerhin je vier - zu verwandeln.

 

In Anbetracht des Kaders, bei dem mehrere Ausfälle (Balko, Gröner, Heinze, Roubicek) zu verkraften waren, sicherlich ein gewonnener Punkt. In Anbetracht der deutlichen Führung wohl eher zwei verlorene. Aber auch dieser eine Punkt kann im Hinblick auf die Play off noch wichtig sein.