

Sonnabend, 09.01.2010, 19.00 Uhr, Eisstadion Neukölln
8 : 1 (2:0 3:0 3:1)
... folgen ...
FASS: 2 - 0/2/0
BSGE: 2 - 0/2/0
FASS 1c besiegt die BSG Eternit in heftigem Schneetreiben mit 8:1
Trotz widriger Bedingungen bestanden die Schiedsrichter Bittner und Möhring, die nach eigener Aussage noch nie ein Spiel witterungsbedingt abgesagt haben, darauf, das Spiel am Samstagabend anzupfeifen.
Die Eismeister hatten dann auch alle Hände voll zu tun das Eis vom Schnee zu befreien. Trotz aller Mühen waren die Bedingen vor allem Ende des 1. Drittels kaum für ein Eishockeyspiel geschaffen. Das größte Problem hatte derjenige der im Puckbesitz war, da das Spielgerät sich nur mit großer Mühe sehen und mit noch größerer Mühe bewegen ließ. Bis dahin konnte FASS allerdings die etwas erträglicheren Bedingungen am Drittelanfang nutzen und mit 2 Toren in Führung gehen. Erst war es Patrick Ristow, der eine schnelle Kombination erfolgreich abschloss, bevor Christian Dictus einen Alleingang über die halbe Eisfläche durch einen unhaltbaren Schuss krönte. Glück dabei für Eternit, als der Schiere einmal zu früh abpfiff (Überraschung: er hatte den Puck nicht mehr gesehen) und dadurch ein sicheres Tor verhinderte.
Im zweiten Drittel ging es dann wieder aufs gefegte Eis und abermals nutzten die Akademiker die erste Hälfte aus. Drei Tore sorgten für klare Verhältnisse. Zunächst konnte Tobias Trach einen Alleingang einnetzen, bevor er Johannes Hobrecht durch einen wunderbaren Pass allein auf den Weg zum Tor von Eternit schickte. Torhüter Denis Heyll blieb dann keine Abwehrchance. Dazwischen konnte Walter Connolly noch zum Zwischenstand von 4:0 erhöhen.
Mit 5:0 ging es dann zum letzten Drittel aufs verschneite Eis. Dem 6:0 durch Sebastian Dictus ließ Hendrik Berner das Ehrentor für die Betriebssportler folgen. Glücklich erzielt zwar, aus einer großen Konfusion im Drittel der Akademiker, aber nicht minder verdient. Zwei weitere Tore durch Herrmann und abermals Connolly schraubten das Ergebnis auf den Endstand von 8:1 hoch.
Hervorzuheben bleibt die überaus faire Spielweise beider Teams, die sich in nur jeweils 2 Strafminuten niederschlug.
Wolf-Dietrich Kindt