

Sonnabend, 09.01.2010, 15.00 Uhr, Alte Messe Eisarena, Leipzig
2 : 3 (1:1 1:1 0:1)
0:1 (13:36) Balko (Kraft) UZ1, 1:1 (19:43) Beringschmidt PP1
2:1 (22:56) Beringschmidt (Just), 2:2 (36:53) S. Reinhardt (Gust)
2:3 (49:08) Harp (S. Reinhardt)
SVFL: 12 - 2/4/6
FASS: 4 - 2/0/2
Die Anfahrt nach Leipzig gestaltete sich sehr schwierig, nicht nur das Sturmtief „ Daisy“ bereitete uns Schwierigkeiten (ließ uns im Stau stehen), nein auch die Absage eines Spielers am späten Vorabend.
Wir waren nun einer zu wenig. Nach Rücksprache mit Herrn Wagenfeldt könne uns Balko unterstützen, der war auch bereit.
Nun zum Spiel: Es war ausgeglichen, nach 13 Minuten führten wir durch Balko mit 0:1. Bitte nun nicht denken, wer eins zu null führt usw. Doch irgendeiner musste ihn, wenn auch ungewollt, gedacht haben, denn der Ausgleich kam gleich danach. Mit dem Stand 1:1 gingen wir in die Drittelpause.
Kaum begann das 2. Drittel lag Leipzig mit 2:1 in Führung. Doch wir gaben nicht auf, unser Kampfgeist war geweckt und endlose Minuten später schoss ich den Ausgleich zum 2:2. Mit diesem Stand ging es in die Pause.
Sollte da noch etwas gehen? Können wir gegen den Tabellen zweiten…?
Leute, noch einmal alles geben, bitte.
Das letzte Drittel musste nun eine Entscheidung bringen. Es war ausgeglichen und es gab Spieler, die nach einer kurzen „Anmeckerphase“ immer besser wurden und über sich hinaus wuchsen. Dann kam die 49 Minute und das 2:3 durch Robert Harp.
Was danach folgte waren, laut Betreuerstab, gefühlte 20 Minuten. Die letzten Minuten wollten nicht vergehen und kurz vor Schluss nahm Leipzig den Torwart raus und setzte alles auf eine Karte und wir mussten kämpfen. Unsere Verteidiger Balko und Michael hatten keine Chance mehr, zu wechseln. Ein Weitschuss von Michi und Balko aufs leere Tor gingen daneben, das wäre es gewesen, so hieß es weiter zittern. 30 Sekunden vor Schluss nahmen wir eine Auszeit, kurze Verschnaufpause, jetzt nur noch halten. Es hat geklappt, diesen Sieg konnten wir nun nach Hause fahren.
Fazit: Nicht immer gelten komische Regeln und wo ein Wille ist, folgt auch ein Sieg.
Sebastian Reinhardt
Eislöwen unterliegen FASS 2:3
Die Leipziger Eislöwen haben einen neuen Angstgegner, FASS Berlin! Um ganz genau zu sein die 1b-Vertretung der Hauptstädter.
Wie schon das Hinspiel in Berlin (6:9) verloren die Messestädter auch das heutige Rückspiel in der MH6 mit 2:3. Zwar erarbeiteten sich die Eislöwen gegen die nur mit 10 Feldspielern und einem Torhüter angetretenen Berliner ein deutliches Chancenübergewicht,
Zählbares in Form von Toren kam dabei aber nicht heraus, stattdessen schossen die Eislöwen den von den Eisbären Juniors stammenden FASS-Goalie Benjamin Nitschke berühmt. Anders die Gäste, gefühlte dreineinhalb Torchancen nutzen die Berliner zu 3 Toren, die letztlich zum Sieg reichten.
Geburtstagskind Roberto Pohle hätte von seinen Mannschaftkameraden wohl lieber ein anderes Geschenk als diese mehr als unnötige Niederlage entgegengenommen, denn mit dieser Niederlage können die Leiziger den Kampf um Platz 1 nun fast schon als beendet erklären, einzig ein Patzer des Tabellenführers aus Dresden würde die Mini-Chance auf Platz 1 bewahren.
Erste Chance zur Wiedergutmachung haben die Eislöwen bereits am kommenden Samstag, dann heißt es um 15 Uhr Anbully gegen den SV Rot Weiss Bad Muskau.
Quelle:
eishockey-leipzig.de