

Sonnabend, 19.09.2009, 19.30 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion
4 : 6 (1:2 2:1 1:3)
1:0 (03:06) Supis (Patrzek, Pietsch) PP1, 1:1 (14:40) Stramkowski (Dreischer), 1:2 (16:50) Stramkowski (Sponholz)
2:2 (24:49) Leers (Boiarchinov), 2:3 (29:40) Stramkowski (Bartanus, Dreischer) PP2, 3:3 (35:40) Masche (Boiarchinov)
3:4 (50:50) Dreischer (Koubensky, Stramkowski), 4:4 (52:44) Haase (Hüfner, Patrzek) PP2, 4:5 (53:00) Nighbert (Stratmann) UZ1, 4:6 (59:54) Koubensky (Bartanus, Dreischer)
FASS: 10 - 0/6/4
PIRA: 14 - 4/0/10
Trotz guter Leistung unterlag FASS Berlin das Viertelfinalrückspiel im Regionalligapokal gegen die Rostock Piranhas mit 4:6 (1:2/2:1/1:3). Unachtsamkeiten in der Abwehr und eine schlechte Chancenverwertung verhinderten ein besseres Ergebnis.
FASS musste auf Daniel Kuch (Beruf), sowie den kranken Christian Krüger und Lucien Aicher verzichten. Dafür waren fünf Förderlizenzspieler der Eisbären Juniors sowie die beiden Dresdner Benjamin Hüfner und Jari Pietsch dabei. Insgesamt standen FASS-Coach Chris Lee 21 Spieler zur Verfügung. Rostocks Trainer Henry Thom musste ohne James Trevena-Brown und Jürgen Brümmer auskommen, dafür dabei aber Neuzugang Vasily Sharapa von den Blue Lions Leipzig.
Die Berliner übernahmen gleich das Kommando, bei denen vor allem die jungen Spieler das Tempo sehr hoch hielten. Es gab auch einige Torchancen und das erste Tor erzielte Thomas Supis bereits in der 4. Minute. Es blieb aber, trotz weiterer Möglichkeiten, der einzige Treffer für die Hausherren im ersten Abschnitt. Die Gäste beschränkten sich auf einige Konter und diese wurden vor allem deshalb gefährlich, weil die Abwehr der Weddinger alles andere als sicher stand. Jens Stramkowski nahm dann dankend die Einladungen der Berliner an und wandelte den Rückstand mit zwei Toren (15., 17.) in eine Führung um.
Im zweiten Drittel das gleiche Bild. FASS drückte, Rostock konterte. Diesmal behielten die Berliner die Überhand. Christian-Alexander Leers konnte in der 25. Minute den Ausgleich erzielen, Jens Stramkowski sorgte für das 2:3 für die Piranhas (30.), aber Oldie Rumid Masche traf sechs Minuten später per Nachschuss zum 3:3-Pausenstand.
Zehn Minuten dauerte es, bis das letzte Drittel richtig begann. FASS versuchte zwar, die Führung zu erzwingen, aber spätestens bei Tobias John im Rostocker Tor war Feierabend. Und so kam es, wie so oft: Wenn die einen nicht treffen, machen es eben die anderen. Thomas Dreischer überwand Sebastian Albrecht im Tor von FASS nach 51 Minuten zum 3:4 (51.). Zwei Minuten später krönte der 16jährige Henry Haase seine - wie auch schon in den Spielen zuvor - überragende Leistung zwar noch mit dem 4:4, mehr gelang den Weddingern aber nicht mehr. Denn quasi im Gegenzug brachte FASS die Gäste wieder in Führung. Nach einem Break von Paul Stratmann konnte Sebastian Albrecht zwar noch abwehren, aber ein eigener Verteidiger schoss beim Befreiungsversuch Rostocks Kevin Nighbert an, von dem der Puck dann seinen Weg ins Berliner Tor fand. Sechs Sekunden vor dem Ende sorgte Viatscheslav Koubensky schließlich für den 4:6 Endstand.
Auch wenn Rostock einfach cleverer spielte, die Niederlage für FASS war unnötig. Torchancen waren genug vorhanden. Aber noch sind die jungen Spieler eben keine Torjäger. Dennoch macht es Spaß, ihnen zuzuschauen. Auch in der Abwehr machten die Akademiker an diesem Abend einfach zu viele Fehler. Nun geht es im Pokal um die Plätze 5 – 8. Nächster Gegner sind hier die Beach Boys aus Timmendorf. Die Termine werden demnächst bekanntgegeben.