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F.A.S.S. e.V. Berlin
Freier Akademischer Sportverein Siegmundshof
Regionalliga
Archiv 2009/10

FASS Berlin - Black Dragons Erfurt

Freitag, 15.01.2010, 19.30 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion

 

4 : 7 (1:1 1:2 2:4)

Tore

1:0 (06:05) Leers (Patrzek, Hüfner) PP1, 1:1 (13:39) Schmidt (Marak, Otte)

 

2:1 (20:19) Thome (Patrzek), 2:2 (27:30) Otte (Vavroch), 2:3 (36:45) Weise (Pal) UZ1

 

2:4 (46:06) Marak (Vavroch, Otte), 2:5 (49:08) Kämmerer (Marak) PP1, 3:5 (49:23) Thome (Leers), 4:5 (54:31) Uvira (Aicher, Kuch), 4:6 (54:58) Vavroch (Marak), 4:7 (59:33) Donnelly ENG

PIM

FASS: 19 + SpD (Leibrandt) - 2/31/6

BDE: 26 - 2/14/10

Berichte

Da war mehr drin …

Völlig unnötig war die 4:7 (1:1/1:2/2:4) Niederlage von FASS Berlin gegen die Black Dragons Thüringen. Denn die Weddinger brachten sich durch individuelle Fehler selbst um einen möglichen Erfolg.

 

FASS Coach Chris Lee war zu einigen Umstellungen gezwungen. Jari Pietsch war gesperrt, Jan Schmidt fehlte ebenso wie Rumid Masche, der sich wegen einer Verletzung, die er sich bereits im Rückspiel gegen die Rostock Piranhas zugezogen hatte, nach dem Aufwärmen verletzt abmeldete. Das Tor hütete Jimmy Hertel von der DNL Mannschaft von Kooperationspartner Eisbären Juniors. Denn Christian Krüger fällt weiterhin krank aus und Sebastian Albrecht war bei den Eisbären im Einsatz. Hertel machte seine Sache hervorragend, an ihm lag es nicht, dass die Akademiker das Spiel verloren.

 

FASS begann sehr gut. In den ersten Minuten bestimmten die Gastgeber das Spiel. Nicht unverdient von daher das 1:0 durch Christian-Alexander Leers nach sieben Minuten. Nach seinem ersten Treffer im Pokal nun also auch der erste Regionalligatreffer des Ex-Eisbären. Die Erfurter kamen erst in der zweiten Hälfte des ersten Abschnitts besser in die Partie. Und als sie sich dann in der 14. Minute im Verteidigungsdrittel der Berliner festsetzten, klingelte es auch schon im Kasten von FASS. Robert Schmidt gelang der Ausgleich. Nach 20 insgesamt ausgeglichenen Minuten blieb es beim 1:1. Denn weitere Möglichkeiten konnten beide Teams nicht nutzen.

 

19 Sekunden waren im 2. Drittel gespielt, da gab es die nächste Premiere bei den Gastgebern. Verteidiger Marcel Thomé traf zum 2:1 für FASS. Und wieder schafften es die Weddinger nicht, nachzusetzen. Stattdessen konnte Oliver Otte nach 28 Minuten den erneuten Ausgleich erzielen. Das Spiel wurde nun immer intensiver geführt, Schiedsrichter Marcel Metzkow behielt aber den Überblick. Hektisch wurde es in den letzten fünf Minuten des Drittels. Marcel Weise brachte die Erfurter zunächst in Führung (37.). Wütende Angriffe der Berliner waren die Folge. Nach einem Break der Gäste durch Robert Schmidt knallte Erfurts Stürmer knallte dabei hinter dem Tor so unglücklich in die Bande, dass er mit ausgekugelter Schulter vom Eis musste. FASS-Verteidiger Thomas Leibrandt erhielt dann nach längeren Diskussionen eine Spieldauerdisziplinarstrafe und fehlt damit beim Spiel in Niesky. Eine absolut vertretbare Entscheidung nach einer Aktion, wie sie in einem Spiel mehrer Male passiert, da der nacheilende Berliner Verteidiger im Zweikampf den Erfurter Stürmer bei seinem Abschluss durch einen Stoß von hinten aus dem Gleichgewicht gebracht hatte. Das Spiel wurde nun ruppiger, bis zur Pause passierte aber nichts mehr.

 

Im letzten Drittel versuchten die Berliner alles, um den Ausgleich zu erzielen. Die Erfurter spielten nur noch auf Konter. Und ausgerechnet die erfahrenen Spieler auf Seiten der Akademiker machten Fehler, die dann zu Gegentoren führten. So konnten Zbynek Marak (47.) und Oliver Kämmerer (50.) die Erfurter uneinholbar in Führung bringen. Doch die Gastgeber gaben nicht auf. Erneut Marcel Thomé (50.) und Sebastian Uvira (55.) brachten FASS noch einmal heran. Doch 17 Sekunden nach dem vierten Treffer der Berliner sorgte Robert Vavroch mit dem 4:6 für die endgültige Entscheidung. Tim Donnellys 4:7 ins leere Berliner Tor 27 Sekunden vor dem Ende bedeutete den letzten Treffer in einem sehr guten Eishockeyspiel.

 

Für FASS wäre mehr drin gewesen. Die jungen Spieler haben gewohnt gut gearbeitet und diesmal sogar Tore geschossen. Doch Puckverluste an der gegnerischen Blauen Linie und die daraus erfolgreich abgeschlossenen Gegenangriffe der Gäste verhinderten ein besseres Ergebnis.

 

Norbert Stramm für Radio Eiskalt

Überzeugende Vorstellung mit Sieg gekrönt

Mit 3 immens wichtigen Punkten im Gepäck konnten die Drachen am späten Freitagabend die Heimreise aus der Bundeshauptstadt antreten. Aus einer geschlossen guten Teamleistung kann man dabei keinen Spieler herausheben.

 

Die Anfangsphase des Spieles gehörte den Gastgebern von FASS Berlin, doch mit fortlaufender Spielzeit kamen die Gäste immer besser ins Spiel. Gerade als die Drachen endgültig das Heft des Handelns übernehmen wollten, gelang den Gastgebern doch noch der Führungstreffer. In Überzahl spielend gelang Christian-Alexander Leers der Treffer zur 1:0-Führung. Die Gäste antworteten nun mit wütenden Angriffen und drängten auf den Ausgleichstreffer, doch zunächst konnte der Goalie der Akademiker Jimmy Hertel, in seinem ersten Regionalligaspiel, seinen Kasten sauber halten. Dabei vergaben Marak und Vavroch die größten Chancen, als sie an der Latte bzw. dem Pfosten scheiterten. In der 14. Spielmimnute war es dann aber doch soweit und Robert Schmidt konnte einen Pass von Zbynek Marak zum 1:1-Ausgleich nutzen. Weitere Treffer sollten im 1. Drittel nicht mehr fallen und so ging es in die erste Pause.

 

Der Mittelabschnitt war gerade einmal 19 Sekunden alt, als die Gastgeber eine Schlafwageneinlage in der Drachendefense zur erneuten Führung nutzen konnten. Marcel Thome zeichnete sich hierfür verantwortlich. Die Antwort der Gäste lies allerdings nur 6 Minuten auf sich warten. Diesmal konnte Oliver Otte auf Zuspiel von Robert Vavroch zum erneuten Ausgleich treffen. Nun wogte das Spiel hin und her, beide Teams hatten mehrere Großchancen, konnten aber keine verwerten. Erst in der 37. Minute sollte es einen weiteren Treffer geben. Max Dimitrovici drückte zu diesem Zeitpunkt gerade die Strafbank, als Istvan Pal einen Pass der Berliner abfangen konnte, er schickte Marcel Weise auf die Reise und dieser vollstreckte eiskalt zur erstmaligen Führung für die Gäste. Etwa 30 Sekunden später stockte den Erfurter Spielern und Betreuer der Atem, Robert Schmidt war auf dem Weg zu einem weiteren Treffer, als er von hinten umgerissen wurde. Mit voller Wucht krachte er in die Bande und kugelte sich dabei die Schulter aus. Dieses Foul brachte Stefan Leibrandt zurecht eine 5 + Spieldauerstrafe ein. Nach mehreren Strafen gegen die Drachen fanden sich diese allerdings statt in Überzahl recht schnell in einer 3 gegen 4 Unterzahl wieder. Diese brenzlige Situation meisterten die Drachen jedoch mit vereinten Kräften und gingen nun verdient mit einer 3:2-Führung in die 2. Pause.

 

Das letzte Drittel begann mit einer Überraschung, denn Robert Schmidt kehrte trotz Verletzung zurück und spielte das Spiel zu Ende. Nachdem nun beide Teams wieder komplett waren hatten die Gastgeber zunächst einige gute Chancen, scheiterten aber immer wieder an Kai Fischer im Drachentor. Für eine kleine Vorentscheidung sorgten die Drachen nach gut 7 Minuten im letzten Drittel, Spielertrainer Zbynek Marak veredelte ein Zuspiel von Landsmann Robert Vavroch zum 4:2 und zur erstmaligen 2-Toreführung. Knapp 3 min später gelang den Drachen ein weiterer Treffer, diesmal war Oliver Kämmerer zum 5:2 erfolgreich. Die Antwort der Akademiker erfolgte jedoch prompt. Nur 21 Sekunden später erzielte Marcel Thome mit seinem 2. Treffer an diesem Abend den 3:5-Anschlußtreffer. Kurzzeitig etwa Spannung kam noch einmal in der 55. Minute auf, als den Gastgebern durch Sebastian Uvira der 5:4-Anschluß gelang. Diesmal war es aber an den Erfurtern ein Gegentor postwendend zu beantworten. 27 Sekunden später stellte nun Robert Vavroch den alten Abstand wieder her. Für den Schlusspunkt sorgte Tim Donelly, der mit einem Empty Net Goal den 7:4 Endstand in der letzten Spielminute herstellte.

 

Quelle: Black Dragons Erfurt


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