
Sonnabend, 23.01.2010, 19.00 Uhr, Paul-Heyse-Str.
10 : 2 (1:0 3:2 6:0)
1:0 (06:51) Leffelsender (Marowski, S. Dictus)
1:1 (21:54) Gaarz (D. Wilke, Haucke), 2:1 (22:53) Marowski (C. Dictus) UZ1, 2:2 (27:49) D. Wilke (Stoll, Wittmann) PP1, 3:2 (31:00) Trach (Marowski, Esdar), 4:2 (34:47) Marowski (Streidt) UZ1
5:2 (41:40) Hobrecht (Marowski, C. Dictus) UZ1, 6:2 (45:26) Hobrecht (Marowski), 7:2 (51:08) Kindt (C. Dictus, Connolly), 8:2 (55:37) Esdar (Lendering), 9:2 (56:22) Esdar (Connolly, C. Dictus), 10:2 (59:40) Connolly (C. Dictus, Kindt)
FASS: 21 + SpD (Leffelsender) - 6/33/2
ESCB: 12 + 10 (Krautmann) - 2/6/16
Nach zerfahrenen zwei Dritteln zeigen die Akademiker erst im letzten Spielabschnitt, warum sie weit vor dem ESCB 07 stehen
Die Ausgangssituation vor dem Spiel schien eindeutig: FASS an der Tabellenspitze, der ESCB am Ende. Noch dazu gewannen die Akademiker das erste Aufeinandertreffen zu Beginn der Saison klar mit 10:3. Wer nun also erwartete, die favorisierten Weddinger könnten die Partie locker herunterspielen sah sich spätestens am Ende des ersten Drittels getäuscht. Trotz der klaren Überlegenheit in läuferischer und spielerischer Hinsicht stand es nach 20 Minuten lediglich 1:0 durch Marco Leffelsender. Viel zu oft verzettelte man sich durch unnötige Fehler und noch unnötigere Strafzeiten.
Auch im zweiten Drittel änderte sich nicht viel, zunächst musste FASS 5 Minuten in Unterzahl überstehen, da Marco Leffelsender nach einem unnötigen Ellbogencheck frühzeitig das Eis verlassen musste. Der ESCB schaffte zunächst auch den Ausgleich durch Patrick Gaarz, war aber dann nicht in der Lage weiter ein organisiertes Powerplay aufzuziehen. Die Folge war ein Unterzahltor durch Jules Marowski, das Dustin Wilke allerdings noch einmal ausgleichen konnte. Wieder war FASS in Unterzahl. Doch Tobias Trach konnte mit einem gezielten Schlenzer von der blauen Linie die Führung wieder herstellen, bevor Marowski abermals in Unterzahl die Führung auf 4:2 erhöhte.
Das letzte Drittel verlief dann ganz nach dem Muster, wie man es vielleicht schon früher erwartet hatte. FASS nun diszipliniert, der ESCB ohne Chance. Zunächst erhöhte Johannes Hobrecht mit zwei Treffen auf 6:2, Wolf Kindt und ein weiterer Doppelschlag, diesmal durch Bodo Esdar, schraubten das Ergebnis auf 9:2 hoch. Den Endstand stellte schließlich Walter Connolly her, dessen Treffer allerdings umstritten war, da nicht klar war, ob der Puck die Torlinie überquert hatte. Klar ist allerdings, dass die Akademiker in der nächsten Woche 60 Minuten überzeugen müssen, um eine Chance auf einen Sieg zu haben.
Wolf-Dietrich Kindt