

Freitag, 05.03.2010, 19.30 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion
2 : 11 (1:3 1:5 0:3)
0:1 (05:05) Schubert (Zille) UZ1, 0:2 (14:15) Kasperczyk (Wunderlich, Hruby), 1:2 (17:31) Seelisch (Leers, Kuch), 1:3 (18:51) Hruby (Miklik)
1:4 (23:36) Thiede (Rusch), 1:5 (26:43) Zille, 2:5 (28:21) Schmidt (Leers, Labuhn). 2:6 (31:22) Zille (Glück) PP1, 2:7 (37:08) Miklik (Pohling) PP2, 2:8 (38:19) Rusch (Burian, Zille) PP1
2:9 (44:16) Hruby (Burian) PP1, 2:10 (47:38) Kuhlee (Pohling), 2:11 (49:16) Schubert (Zille, Pohling)
FASS: 29 + SpD (Krüger) - 2/43/4
SBH: 18 - 6/10/2
Eigentlich sollte man als Sportler immer von Spiel zu Spiel denken. Aber die Spieler von FASS Berlin meinten wohl, sie bräuchten das nicht und waren schon mit den Gedanken bei der nächsten Partie gegen den Lokalrivalen ECC am Sonntag. Und so heimsten sie beim Heimspiel gegen die Saale-Bulls aus Halle eine ihrer höchsten Niederlagen der Saison ein. Mit 2:11 (1:3,1:5,0:3) gingen sie gegen den Zweitplatzierten unter; außerdem ist FASS-Goalie Krüger fürs nächste Spiel gesperrt.
Dabei hatten sich die Berliner eine minimale Chance ausgerechnet. Zumal sie personell weiter gut bestellt waren. Sie hatten mit Harloff sogar noch einen Spieler mehr als beim Heimsieg am Sonntag gegen Niesky. Die Saale-Bulls mussten dagegen sogar auf zwei Spieler verzichten, da sie bei ihrer Niederlage in Niesky jeweils eine Spielsperre bekamen.
Aber gleich nach Spielbeginn nahmen die Gäste das Spiel in die Hand - gezwungenermaßen. Denn FASS merkte man an, dass sie irgendwie nicht bei diesem Spiel waren. Da war es schon etwas verwunderlich, dass es bis zur 6. Minute dauerte bis das erste Tor fiel. Dass es nach 20 Minuten "nur" 1:3 aus Berliner Sicht stand, war hauptsächlich Goalie Krüger zu verdanken, der sich über Arbeit überhaupt nicht zu beklagen brauchte.
Nach der Tiefschlafphase im ersten Drittel hofften die Berliner Fans, dass ihr Team doch bitte im zweiten Abschnitt mal anfangen würde kontrolliert zu spielen. Aber sie wurden weiter enttäuscht. Umso länger das Spiel dauerte, desto schlechter wurde es. Die Gäste hatten noch nicht einmal stark gespielt; sie haben "nur" auf Fehler der Akademiker gewartet und schraubten das Ergebnis ohne Mühe auf 8:2 nach 40 Minuten nach oben. Beim letzten Tor der Gäste vor der Pause (37.Minute) rastete dann auch noch FASS-Goalie Krüger aus und erhielt eine Spieldauerdisziplinarstrafe weil er auf einen Hallenser Spieler einprügelte. Mit diesem "Einsatz" hat er seinem Team einen Bärendienst erwiesen, denn damit fehlt er am Sonntag. Ersatz-Keeper Albrecht hielt das Ergebnis wenigstens noch bis zur Pause.
Im letzten Drittel hatten dann auch die Gäste nicht mehr so richtig Lust aufs Toreschiessen, aber drei Tore schenkten sie doch noch ein - wenn der Gegner auch soooo drum bettelt.