Schüler
Archiv 2010/11

FASS - SG Chemn./Schönh./Crimm.

Sonntag, 03.10.2010, 14.00 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion

 

1 : 8 (0:3 0:0 1:5)

Tore

... folgen

PIM

FASS: 10 - 2/2/6

SGSC: 2 - 2/0/0

Berichte

Schüler starten mit deutlicher Niederlage in die Saison

Das Leben von Eishockeyspielern besteht aus Training, Freizeit (in unserem Fall Schule und Familie) und Punktspielen. Was die FASS-Schüler heute zum Saisonauftakt im Wedding gezeigt haben hatte nichts mit der Intensität und Disziplin der Trainingseinheiten der letzten Wochen zu tun.

 

Die nur wenigen Spieler aus Sachsen waren von der ersten Sekunde an überlegen. Die Spielgemeinschaft aus Chemnitz, Chrimmitschau und Schönheide brauchte noch nicht einmal eine Minute zur Führung. Und so ging es weiter. Den Weddingern gelang nichts. Einzelaktionen von Paul L. und Tim waren erfolglos. Im Gegenzug die SG, immer gefährlich aber verschwenderisch in der Chancenverwertung. Die Gegentreffer zwei und drei folgten fast zwangsläufig. Zum Ende des Drittels noch einmal Bemühungen aber klare Torchancen gab es nicht.

Die üblichen Fragen in der Drittelpause auf den Rängen: Warum fahren wir unsere Kinder/Jugendlichen eigentlich immer zum Training wenn sie dann das Gelernte nicht aufs Eis bringen? Vergessen eigentlich alle im Sommer wie sie Ende der letzten Saison gespielt haben? Wollen sie wirklich gewinnen?

 

Wenigstens einige Antworten hatte der Mittelabschnitt. Die FASS-Schüler kamen deutlich konzentrierter aus der Kabine. Das Spiel war ausgeglichener. Klare Torchancen für die Berliner aber weiterhin Mangelware (für mich als in der DDR Geborener am Tag der Deutschen Einheit ein sehr anschaulicher Begriff). Eriks schöner Schuss in der 26. Minute war da wirklich eine Ausnahme, ansonsten wenig Druck auf das gegnerische Tor. Aber wenigstens wurde gekämpft. Auch das Spiel in Unterzahl war jetzt deutlich besser. Ohne eigenen Treffer, aber auch Gegentor wurde das Mitteldrittel beendet.

 

Den Schlussabschnitt begann die SG deutlich stärker. Ihr Zusammenspiel war einfach schön anzusehen...

Unnötige Strafen und nachlassende Kraft führten dann zu den folgenden Gegentoren. Der spielerische Höhepunkt für die Berliner war bis dahin ein abgefälschter Schuss von Paul L. in der 54. Minute, der mit lautem Knall an die Rohre unter der Decke des Erika-Hess-Eisstadions knallte.

Als sich schon alle mit einer torlosen Niederlage abgefunden hatten, gelang es Amir in der 57. Minute irgendwie, oder war es doch harte Trainingsarbeit, den Puck ins Tor der Sachsen zu bringen.

 

Der Endstand von 1 : 8 ist deutlich und zeigt wo noch intensiver gearbeitet werden muss. Trainingsbeteiligung, Trainingsintensität und die Einstellung zum Siegeswillen sind die Schlüssel zu besseren Spielen.

 

AS/3. Oktober 2010