Sonnabend, 16.10.2010, 17.00 Uhr, Wolfsbau Schönheide
6 : 2 (1:1 0:1 5:0)
1:0 (00:25) Jun (Vojcak, Jenka), 1:1 (11:52) Hecker (Schlenker, Seelisch)
1:2 (30:03) Schlenker (Czajka, Haase)
2:2 (41:19) Maaßen (Lenk, Hered), 3:2 (50:13) Jenka (Heumann, Fischer), 4:2 (51:50) Jenka (Jun, Vojcak), 5:2 (52:11) Jun (Jenka) PP1, 6:2 (55:03) Vojcak (Jenka, Jun)
EHVS: 14 - 6/4/4
FASS: 12 - 6/6/0

2:6 in Schönheide – Schlittschuhtor lässt Spiel endgültig kippen
52. Spielminute, Tor für Schönheide und wütende Proteste der Akademiker, von denen sich Hauptschiedsrichter Hedwig jedoch nicht beeindrucken ließ. Er gab das 4:2 für die Gastgeber und leitete damit eine Vorentscheidung in einem Spiel ein, in dem das Team von Chris Lee über weite Strecken nicht nur einem, sondern drei Punkten näher war als die Wölfe.
Die Wölfe waren im ersten Drittel bereits nach 25 Sekunden durch Daniel Jun in Führung gegangen. Danach drückte die Mannschaft von Spielertrainer Daniel Jun zwar weiter, aber FASS hielt den Angriffen nicht nur stand, sondern zog sein eigenes Spiel auf und glich noch im ersten Drittel durch Benjamin Hecker aus.
Im zweiten Spielabschnitt war FASS das bessere Team, leider sprang in den 20 Minuten nur die Führung durch Vincent Schlenker heraus.
Das letzte Drittel hatte dann ein wenig vom Spielverlauf in Jonsdorf. Der Ausgleich durch Miroslav Jenka beeindruckte die Mannschaft noch nicht, auch die Führung für die Gastgeber erneut durch Miroslav Jenka gut neun Minuten später (51.) ließ noch alle Optionen offen. Dass es aber überhaupt soweit gekommen war, lag auch an Tim Schnelle im Schönheider Tor und der Chancenverwertung, die alles andere als optimal war. Das ominöse 4:2 für die Gastgeber brach dann den Widerstand und die Luft war raus. Das 5:2 30 Sekunden danach besiegelte die Niederlage für das Team von Chris Lee, das 6:2 in der 56. Minute war dann nur noch „Ergebniskosmetik“.
Peter Wagenfeldt nach dem Spiel: „In der ARD-Sportschau hätte das Tor zum 4:2 eine Chance, "Tor des Monats" zu werden ...“
Kapitän Lucien Aicher sah ebenfalls das 4:2 als Auslöser für die Niederlage: „Da hebt der Spieler das Bein, um damit an den Puck zu kommen. Diese Bewegung ist alles andere als natürlich oder unabsichtlich. So ein Tor kann man nicht geben.“
Chris Lee gab nicht nur dem Schiedsrichter die Schuld an der Niederlage: „Die Mannschaft ist noch jung, sie muss noch viel lernen.“
Ebenso sah es Rumid Masche: „Miroslav Jenka fährt beim 3:2 unbehindert durch zwei Verteidiger durch. Das darf nicht passieren.“