Landesliga
Archiv 2010/11

ERSC Berliner Bären - FASS Berlin

Sonntag, 31.10.2010, 14.00 Uhr, Eisstadion Neukölln

 

2 : 18 (0:4 2:7 0:7)

Tore

0:1 (03:14) Schwitalla, 0:2 (04:14) Marowski (Streidt), 0:3 (04:45) Schreiber (Hobrecht), 0:4 (19:05) Connolly (Marowski, Schwitalla) PP1

 

0:5 (23:23) Leffelsender (Marowski), 0:6 (25:27) Leffelsender (Trach), 0:7 (25:47) Leffelsender (Marowski), 0:8 (30:21) Kindt (Connolly), 0:9 (30:33) Leffelsender, 0:10 (35:43) Schreiber (Bastian, Hobrecht), 0:11 (37:45) P. Ristow (Leffelsender), 1:11 (38:42) Teichert, 2:11 (39:17) Munsonius (Pempel)

 

2:12 (45:37) Leffelsender (Schwitalla), 2:13 (45:53) Schwitalla (Marowski), 2:14 (46:00) Leffelsender (Marowski), 2:15 (52:41) Leffelsender, 2:16 (54:12) Bastian (Schreiber, Hobrecht), 2:17 (55:12) Connolly (Hobrecht), 2:18 (59:07) P. Ristow (Connolly, Kindt)

PIM

ERSC: 18 - 6/4/8

FASS: 10 - 6/4/0

Berichte

Ersatzgeschwächte Bären ohne Chance

FASS besiegt den ERSC Berliner Bären in einer einseitigen Partie mit 18:2

 

Beide Mannschaften mussten am Sonntagnachmittag auf einige Akteure verzichten, aber während FASS wenigstens 13 Feldspieler aufbieten konnte, brachte der ERSC nur 10 Spieler zusammen. Besonders unglücklich mussten die Bären dabei über die Tatsache sein, dass ihr potentiell bester Mann auf dem Eis das schwarz-weiß gestreifte Trikot trug. Nachdem die Bären in der Vorwoche dem EC Bärlin ein respektables 11:7 abtrotzen konnten, waren die Vorzeichen für dieses Spiel alles andere als günstig, um eine Überraschung gegen die ohnehin favorisierten Akademiker zu schaffen.

So konnte FASS auch seine spielerische und läuferische Überlegenheit schnell in Tore umwandeln. Nach nicht einmal 5 Minuten standen schon 3 Tore für die Akademiker zu Buche, ohne dass die Bären es einmal zu einer nennenswerten Aktion vor dem Gehäuse von FASS-Keeper Fabian Theil gebracht hätten, der auch für die restliche Zeit nur selten sein Können zeigen musste. Bis kurz vor der erster Pause als Connolly auf 4:0 erhöhen konnte, schafften es die Bären aber sich schadlos zu halten.

 

Ab dem zweiten Drittel machte sich dann jedoch der kleine Kader des ERSC spürbar bemerkbar, die Akademiker kombinierten nach Belieben und vergaßen auch das Tore schießen nicht. So mussten die ERSC-Keeper Bartel und Schröder in den beiden letzten Dritteln noch jeweils 7 mal die Scheibe aus dem Netz holen, besonders Marco Leffelsender war dabei nicht zu stoppen, er erzielte alleine 7 Tore, darunter einen lupenreinen Hattrick innerhalb von 2:24 Minuten. Auch die Bären trafen zwischenzeitlich noch, Teichert und Munsonius konnten die Ehrentreffer erzielen, die aber freilich nicht mehr als Ergebniskosmetik bedeuteten. Trotz der frustrierenden Niederlage ließ sich keiner der Bären zu unnötigen Fouls hinreißen und so blieb das Spiel von beiden Seiten zu jeder Zeit sportlich fair.

 

WDK/01.11.10