Sonnabend, 06.11.2010, 19.00 Uhr, Paul-Heyse-Str.
5 : 0 n. W. - Ursprüngliches Ergebnis: ! : 7 (1:1 0:4 0:2)
Anm. d. Red.: Die Wertung gegen Erfurt erfolgte wegen des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Spielers und eines nicht auf dem Spielbericht vermerkten Spielers.
0:1 (07:42) Haase, 1:1 (08:06) MacMackin (S. Reinhardt)
1:2 (24:12) Reimer (Kämmerer), 1:3 (27:54) Kämmerer (1. Vorlage laut Spielbericht # 8/dort jedoch nicht aufgeführt, Reimer) PP1, 1:4 (39:44) Wild UZ1, 1:5 (39:51) Torschütze laut Spielbericht # 8, dort jedoch nicht aufgeführt UZ1
1:6 (48:33) Giesel (Rößner), 59:53 1:7 Tscheschel (Pape, Reimer)
FASS: 13 + SpD (Röthemeier) - 2/4/27
BDE: 10 + SpD (Giesel) - 0/6/24
Eine 1:7-Klatsche (1:1/0:4/0:2) kassierte die 1b von FASS Berlin gegen die zweite Mannschaft der Black Dragons Erfurt. Ein schwaches Mitteldrittel verhinderte ein besseres Resultat.
Ging es nach den bisherigen Ergebnissen, waren die Gäste aus Erfurt leicht favorisiert. Schlugen sie doch unter anderen auch den großen Favoriten auf die Meisterschaft, den ESC Dresden. FASS konnte erst ein Spiel bestreiten, dies wurde aber gewonnen. Für beide ging es also um eine Spitzenposition in der Sachsenliga.
Die Gäste aus Thüringen erwischten den besseren Start in die Partie. Von Beginn an wurde Druck auf das von Benjamin Nitschke gehütete Berliner Gehäuse ausgeübt und schon in den ersten Minuten wurde klar, wer bester Berliner an diesem Abend werden würde, nämlich Berlins Keeper, der im Laufe des Spiels einige Chancen der Erfurter zunichte machte. Machtlos war er allerdings in der 8. Minute, als er bei einem Schuss von Patrick-Peter Haase auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Nun wurde auch FASS wach. 24 Sekunden später schaffte William Macmackin den Ausgleich. Nun konnte auch Stephan Löffelholz mehrfach zeigen, warum er die Nr. 3 im Oberligateam der Dragons ist. Genau wie sein Gegenüber hatte er im Rest des ersten Drittels viel zu tun. Beide Keeper konnten ihre Kiste aber sauber halten.
Im Mittelabschnitt war von den Gastgebern nicht mehr viel zu sehen. Die Gäste wurden nun ihrer Favoritenrolle immer gerechter. Hilfreich war hierbei natürlich auch das 1:2 durch Nicolas Reimer nach 25 Minuten. Als Christian Kämmerer vier Minuten später auch noch ein Überzahlspiel zum 1:3 nutzte, war das schon eine Art Vorentscheidung. Den endgültigen KO kassierte das Team von Trainer Alexander Paulick dann in den letzten Sekunden dieses Drittels. 16 Sekunden vor Ende traf erst Franz Wild, sechs Sekunden später stand es gar 1:5 durch dir Nr. 8, auf dem Spielbericht nicht aufgeführt. Beide Treffer wurden auch noch bei Überzahl der Weddinger erzielt.
Im letzten Drittel nahmen die Gäste dann zwar einiges an Tempo aus dem Spiel, aber FASS konnte daraus trotz einiger Möglichkeiten kein Kapital daraus schlagen. Die Erfurter hingegen kamen zu zwei weiteren Treffern. Carsten Giesel mit einem Break (49.) und André Tscheschel (60.) sorgten für einen verdienten Erfurter Erfolg. Pech hatten die Erfurter Marcel Axthelm und Tobias Bährmann, die im letzten Drittel verletzt in die Kabine mussten. Beiden an dieser Stelle gute Besserung.
Die Dragons können sich damit zumindest vorübergehend die Tabellenführung der Sachsenliga zurück erobern. Der Club kann mit einem Erfolg gegen den ESC Dresden am Sonntag um 18:00 Uhr in der o2 World die Tabellenführung wiedererlangen.
FASS wird sich erheblich steigern müssen, um in den nächsten Spielen erfolgreicher zu agieren. Die nächste Aufgabe wird sehr schwer, das Team muss am 14.11. um 16:00 Uhr im Sportforum gegen den Schlittschuh-Club antreten.