Sachsenliga
Archiv 2010/11

ESC 07 Berlin - FASS Berlin

Sonntag, 14.11.2010, 16.00 Uhr, Sportforum Hohenschönhausen

 

5 : 2 (0:1 2:0 3:1)

Tore

0:1 (15:11) Voigt-Müller (Müller, M. Reinhardt) PP1

 

1:1 (33:16) D'Heureuse (Grundmann, Petters) PP1, 2:1 (37:21) Strzelecki (Ohme)

 

2:2 (46:54) Winkler (Roubicek) PP1, 3:2 48:11) Gräber (Petters, Grundmann), 4:2 (53:24) Werner (Strzelecki), 5:2 (58:19) Petters (Gräber, Grundmann) PP2

PIM

ESCB: 18 + 10 (Wilke) + 10 (Petters) - 10/14/14

FASS: 26 - 12/8/6

Berichte

Bessere Kondition entscheidet Sachsenligaderby

Lange war es ein ausgeglichenes Spiel, dass sich der Schlittschuh-Club und Fass 1b vor 204 Zuschauern lieferten. Erst im letzten Drittel konnte der Club einen 5:2 (0:1/2:0/3:1) - Sieg klar machen.

 

Für beide Teams war nach den zuletzt schwachen Leistungen und den damit verbundenen sportlichen Niederlagen (FASS bekam später die Punkte am grünen Tisch) Wiedergutmachung angesagt. Das sollte beiden jedoch nur bedingt gelingen.

 

Zwar zeigten sowohl der Club als auch FASS kämpferisch eine gute Leistung, spielerisch war es aber eher Magerkost, was die Akteure auf das Eis des Wellis zauberten. So war es wie so oft bei Derbys, der Zufall wurde, zum Leid des einen, zum Freund des anderen. Erster Nutznießer war nach 17 Minuten FASS-Stürmer Christian Voigt-Müller, dessen Schuss aus spitzem Winkel am verdutzten Club-Goalie Sven Gall vorbei ins Tor rutschte.

 

Auch im 2. Drittel gelang den Teams zunächst nicht viel. Meist blieben die Angriffsbemühungen der Teams in der Abwehr des Gegners hängen. Nicht weniger oft waren es allerdings schon Passversuche, die nicht beim eigentlichen Adressaten ankamen. Lange 34 Minuten mussten die Anhänger des Clubs warten, bis sie endlich jubeln konnten. Philipp D’Heureuse erlöste die Anhänger mit einem Treffer in Überzahl. Nach 38 Minuten hofften die Anhänger der Gastgeber dann auf die endgültige Wende im Spiel. Denn Marek Strzelecki konnte den Club mit 2:1 in Führung bringen.

 

Diese hielt bis zur 47. Minute. Dann konnte André Winkler unter freundlicher Mithilfe der Clubabwehr den Ausgleich erzielen. Lange hielt der Jubel der FASS-Fans allerdings nicht an, bereits 77 Sekunden nach dem Ausgleich konnte Peter Gräber, unter dem Jubel „seiner“ Fans im Welli, mit einem Break den Club erneut in Führung bringen. Von diesem Treffer erholten sich die Akademiker nicht mehr. Zumal auch die Kräfte immer mehr nachließen. Und dann zeigte sich auch FASS in Geberlaune. Denn Lino Werner stand in der 54 Minute völlig alleine im Slot und nutzte diese Freiheit um mit seinem ersten Treffer für den Club die Weichen auf Sieg zu stellen. Da nutzte auch das Coaching von Oberliga-Co-Trainer Rumid Masche, der den verreisten Alexander Paulick vertrat, nicht mehr viel, das Spiel war entschieden. Als sich für den Club dann in der 58. Minute die Möglichkeit zu einem doppelten Überzahlspiel ergab, nahm Club-Coach Marco Rentzsch eine Auszeit. Seine Spieler hörten auch gut zu, nach 25 Sekunden Überzahl schloss André Petters einen der seltenen gut vorgetragenen Club-Angriffe zum 5:2 Endstand ab.

 

Beide Teams konnten nur im Bereich kämpferischen Einsatz überzeugen. Spielerisch müssen beide Teams erheblich zulegen, um im oberen Bereich der Tabelle mitzuspielen.

 

 Norbert Stramm für Radio Eiskalt