

Sonnabend, 18.12.2010, 19.30 Uhr, Erika-Hess-Eisstadion
2 : 4 (2:1 0:2 0:1)
0:1 (00:39) Strzelecki (Windler), 1:1 (05:23) Roubicek, 2: 1 (11:35) Graul (Gröner) PP1
2:2 (21:16) Grundmann (Wünsche, Rentzsch) PP1, 2:3 (27:15) Stodiek (Dietz, Wilke)
2:4 (44:05) Petters (Rentzsch) PP1
FASS: 18 - 8/4/6
ESCB: 20 - 6/4/10
Mit 2:4 (2:1/0:2/0:1) unterlag FASS Berlin im Sachsenligaderby gegen den Schlittschuh-Club Berlin. In einer insgesamt schwachen Partie gewann die im Angriff cleverere Mannschaft.
Es war ein Derby, das gut begann. Bereits nach 39 Sekunden konnte Marek Strzelecki den Club in Führung bringen. Die Gäste bestimmten auch in den nächsten Minuten das Spiel, fingen sich dann aber beim ersten Angriff von FASS den Ausgleich durch Steve Roubicek ein (4.). Es war die einzige gute Aktion für den Oberligaspieler im FASS-Team und die letzte gute Aktion im Spiel, denn es passierte nicht mehr viel. Beim Club lief nichts zusammen und auch die Akademiker schafften es nicht, sich gute Szenen zu erspielen. Erst eine Überzahlsituation brachte wieder Stimmung ins Spiel; Christopher Graul erzielte in der 12. Minute das 2:1 für die Gastgeber.
Die Führung hielt bis zur 22. Minute, in der nach schöner Vorarbeit von Coach Marco Rentzsch und Eric Wünsche Kapitän Sebastian Grundmann ebenfalls in Überzahl das 2:2 erzielte. Nun übernahm der Club das Kommando, aber die Weddinger konnten froh sein, dass bei den Gästen im Angriff nicht viel zusammen lief. Sonst hätten die Gastgeber im zweiten Drittel sicherlich mehr als nur das 2:3 durch Gerd Stodiek (28.) kassiert. So blieb FASS noch im Spiel und hatte im letzten Drittel die Möglichkeit, das Ergebnis zu drehen.
Auffällig waren bereits im Mittelabschnitt auf beiden Seiten die zunehmenden Nickligkeiten einiger Spieler, die sich auch im letzten Drittel fortsetzen sollten. Spielerisch war in diesen letzten 20 Minuten nicht mehr viel los und nach dem 2:4 durch André Petters in der 45. Minute war die Partie entschieden. Denn die Weddinger waren einfach zu schwach, um das Spiel noch zu drehen.
Bei FASS müssen sich einige Spieler wieder mehr auf das Eishockeyspielen konzentrieren, statt nur zu versuchen, mit Körper zu spielen, sonst wird es nichts mit dem angestrebten Play Off-Platz. Dem Club genügte ein mehr oder weniger gutes Drittel, um das Spiel zu gewinnen. In den Spitzenspielen ist das aber zu wenig. Pech hatte Club-Spieler Gerd Stodiek, der sich am Knie verletzte und mit Verdacht auf Bänderriss zur Untersuchung ins Krankenhaus musste. An dieser Stelle gute Besserung.